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| | | Freitag, 12. August 2011 | | | | | | ‚Karl-Heinz-Schierenberg-Gedächtnispokal’ in Bad Meinberg! Jerxen mit Rumpftruppe gegen starke Kontrahenten!
| | | | | | Wer aus der regional agierenden Amateurfussballerszene würde sich nicht an ihn erinnern – Karl-Heinz ‚Kasi’ Schierenberg – stets regelsicheres Funktionärs-Urgestein des heimischen Fußballs mit dem beinahe unvergleichlichen Hang, ‚seinen’ TuS Horn-Bad Meinberg gegen Alles und Jeden zu verteidigen, zur Not auch mit ‚Klauen und Zähnen’. Im Jahr 2009 verstarb dieser manchmal etwas knorrig wirkende, dabei aber stets ehrliche und hilfsbereite, heimliche Chef des Bad Meinberger Waldsstadions, der in besten Zeiten mit seinen treuesten Weggefährten Wolfgang Wächter und Friedhelm Schlink ein im lippischen Fußball fast einzigartig zu nennendes Gespann bildete, plötzlich und unerwartet. Der TuS Horn-Bad Meinberg, dem es bis heute nicht gelungen ist, die Lücke, die ‚Kasi’ hinterlassen hat, auch nur annähernd zu schließen, nahm diesen traurigen Vorfall zum Anlass, den ‚Karl-Heinz-Schierenberg-Gedächtnispokal’ ins Leben zu rufen. Dieser Wettbewerb, der heuer zum zweiten Mal ausgetragen wird, ist sicher die passende Reminiszenz an einen solch verdienten Sportsmann der sprichwörtlichen ‚alten Schule’. Während im vergangenen Jahr Terminprobleme eine Jerxer Teilnahme an der Premierenveranstaltung verhinderten, ist bei der zweiten Auflage des Pokalwettbewerbs auch der SV Eintracht Jerxen-Orbke vertreten. SVE-Trainer Ralf Brokmann und seine Jungs werden also am Freitag ab 18.30 Uhr ins bereits laufende Geschehen eingreifen und sich mit dem FC Fortuna Schlangen sowie Gastgeber und Titelverteidiger TuS Horn-Bad Meinberg um den Einzug in die am Dienstag der kommenden Woche stattfindenden Endrunde zu duellieren. Weitere Teilnehmer dieser hoffentlich auf eine große Zuschauerresonanz stoßende Veranstaltung sind die neu formierten SF Oesterholz-Kohlstädt, der Türkische SV Horn, der FC Nieheim, der SV Dringenberg, der VfL Lüerdissen und der Post SV Detmold. Insgesamt also ein recht hochkarätiges Teilnehmerfeld, das die Kollegen aus Horn-Bad Meinberg auf die Beine gestellt haben. Und wenn Ralf Brokmann derzeit auch extreme Personalsorgen hat, denen bereits das für den kommenden Sonntag geplante Testspiel gegen den FC Augustdorf zum Opfer gefallen ist – dieses Spiel wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt – geht es im Vergleich mit den genannten und durchaus renommierten Gegnern auf jeden Fall um eine Menge Prestige. Der Jerxer Rumpftruppe, die sich trotz der jüngsten personellen Aderlässe in den beiden vergangenen Testspielen gegen den SC Bad Salzuflen (4:4) und den SC Vlotho (2:3) wirklich wacker geschlagen hat, ist im Hinblick auf das Erreichen der Endrunde daher einiges zuzutrauen. Bleibt eigentlich nur noch, dem TuS Horn-Bad Meinberg für seinen diesjährigen ‚Kasi-Cup’ viel Erfolg, eine Menge Zuschauer und möglichst ‚offenes’ Wetter zu wünschen. Bei der momentan herrschenden Großwetterlage und dem damit verbundenen frühen Einbruch der Dunkelheit droht ansonsten einigen Spielen durchaus eine Entscheidung abseits sonstiger Gepflogenheiten...
Abschließend sei noch kurz darauf hingewiesen, dass sich der Chronist mitsamt Familie am Wochenende in den wohlverdienten Sommerurlaub verabschiedet und diesen auch erst Anfang September wieder beendet. Eine aktuelle Berichterstattung auf dieser Seite darf daher nicht unbedingt als gesichert angesehen werden, die Lokalpresse sowie diverse Internetangebote bieten aber wohl hinreichend Alternativen. Ich wünsche allen Beteiligten einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit, man sieht sich dann im September... R.H. | | |
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| | | Freitag, 05. August 2011 | | | | | | Staffeltag der Bezirksliga in Barntrup! Absteigen war nie leichter!
| | | | | | Am Rande: Am gestrigen Donnerstag fand im Kulturschuppen des Barntruper Bahnhofs der diesjährige Staffeltag der Bezirksliga, Gruppe 3 statt. Der RSV Barntrup, Meister der abgelaufenen Serie und damit Ausrichter dieses Treffens, hatte sich fürwahr nicht lumpen lassen und der Veranstaltung einen wirklich würdigen Rahmen verliehen. RSV-Präsident Andreas Schlingmann und sein Fußballobmann Maik Reese sorgten mit einigen fleißigen Helfern dafür, dass sich die Gäste in Barntrup rundum wohlfühlen konnten. Angesichts dieser angenehmen Atmosphäre verwunderte es daher auch nicht, dass es dem äußerst aufgeräumt wirkenden Staffelleiter Adolf Muhr gelang, den Staffeltag in der rekordverdächtigen Zeit von etwa 45 Minuten durchzuziehen. Mit dem RSV Barntrup erhielt der verdiente Meister seine Ehrung, die Aufsteiger vom Blomberger SV, vom SV Werl-Aspe, vom SV Brenkhausen/Bosseborn sowie vom VfR Borgentreich stellten sich kurz vor und die Fairnesstabelle wurde vorgelegt. Erfreulich aus lippischer Sicht, dass Friedhelm Schlink, Urgestein des TuS Horn-Bad Meinberg, die Urkunde für das anständigste Team der vergangenen Spielzeit entgegen nehmen konnte. Die Sportkameraden aus Jerxen-Orbke finden sich in dieser Auswertung leider nur auf einem unteren Mittelfeldplatz wieder, abgeschlagenes Schlusslicht ist der FC Nieheim. Großes Interesse weckten dann die Erläuterungen von Staffelleiter Muhr zur Abstiegsregelung der neuen Saison. Und in der Tat – diese Regelung hat es in sich. Denn im schlimmsten Fall reicht nicht einmal der zehnte Rang im Abschlussklassement, um zu einhundert Prozent auf der sicheren Seite zu sein. Schließlich müsste der Tabellenzehnte bei Punkt- und Torgleichheit mit dem Tabellenelften unter Umständen noch in eine Vorabrelegation, um dem Abstieg endgültig zu entgehen. Besonders eng wird es aber für Mannschaften ab Rang elf, die in jedem Falle in eine Abstiegsrunde einbezogen werden, sollte es denn die Konstellation in den höheren Klassen erfordern. Letztendlich gibt es nach Auskunft des Sportkameraden Muhr derzeit aber nur eine Konstante: Absolut sicher absteigen werden am 17. Juni 2012, dem letzten Spieltag der Liga, die drei Teams, die zu dem Zeitpunkt das Tabellenende zieren. Alles Weitere entscheidet sich erst während der kommenden Spielzeit, und da möglicherweise auch erst in der Endphase. Angesichts dieser Botschaft dürften sich die Zielsetzungen der meisten beteiligten Vereine aber nicht grundlegend ändern, darüber war sich die Mehrheit der anwesenden Vereinsvertreter klar. Möglichst früh sehr weit weg von unten und ständig ‚das Ohr am Feind’– so der allgemeine Tenor am Ende der gestrigen Sitzung. Der Weg von unten nach oben, und da war man sich dann ebenfalls einig, droht aufgrund der sich anbahnenden Veränderungen aber so lang und steinig zu werden, wie schon lange nicht mehr. Und diesem Credo schließt man sich im Jerxer Lager dann auch widerspruchslos an... | | |
"B & K-CUP" IN POTTENHAUSEN | | | Donnerstag, 28. Juli | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - Post SV Detmold
| 1:2 | | | | | Angesichts des äußerst heftigen personellen Aderlasses, den Jerxens Trainer Ralf Brokmann in den letzten Tagen bei seinen Stammkräften zu verzeichnen hatte, stand das gestrige Unternehmen B&K-Cup in Pottenhausen für die Eintracht unter einem denkbar ungünstigen Stern. Gleichwohl war die Jerxer Truppe, die in Form der Herren Eduard Flaming und Torsten Drewes Unterstützung aus dem Mertinat-Team erhalten hatte, durchaus in der Lage, dem Dauerrivalen vom Post SV Detmold, insbesondere in der ersten Halbzeit, gehörig die Stirn zu bieten. Mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahm dann aber das Team aus der Residenz doch zunehmend das Kommando und erzielte folgerichtig eine scheinbar beruhigende 2:0-Führung. Verantwortlich hierfür zeichneten der Sportkamerad Jan Trockel, der den Jerxer Coach bei seinem Treffer mit völlig ungeahnten technischen Fähigkeiten überraschte, sowie Michael Grundmann, der Dean Hollmann mit einem Sonntagsschuss aus zwanzig Metern überwand. Auffälligster Akteur beim Post SV allerdings war Alexander Otte, dem es mit unermüdlicher Laufarbeit und in beinahe beispielloser Manier gelang, ungefähr 95 Prozent aller Abseitspfiffe des wieder einmal gut leitenden Schiris Thorsten Pölert (SuS Pivitsheide) auf sich zu vereinigen ;-) Im weiteren Spielverlauf konnten sich die Jerxer dann wieder ein wenig befreien, was auch an der offensichtlich nachlassenden Konzentration bei den Postlern lag. Marco Jöstingmeier-Polvora gelang schließlich auch der Anschlusstreffer, nach dem die Postler dann noch einmal gehörig unter Druck gerieten. Zum Ausgleich für die ‚Brokmänner‘ reichte in der verbleibenden Restspielzeit aber nicht mehr, sodass diese Vorrundenbegegnung des aktuell laufenden B&K-Cups mit dem Post SV Detmold ihren letztendlich verdienten Sieger fand. Noch zu erwähnen ist die im Vorfeld dieser Begegnung kurzfristig durchgeführte Kostensenkungsmaßnahme des Jerxer Sportkameraden Martin F. aus L., der einfach mal die ungewaschenen Trikots vom vergangenen Sonntag an den Start brachte. Trikots nur noch alle zwei Spiele waschen lassen ? – bei allem Respekt der Jerxer Führungscrew vor Ideen zur Kostenreduktion aus Mannschaftskreisen – dieses Modell des jungen Mannes dürfte wohl keine Zukunft haben (-; Nach dem Ausscheiden der Eintracht liegt nun eine recht ruhige Trainingswoche vor dem SVE-Kapitän Andre Schönwälder und seinen Jungs, in der natürlich weiter an den notwendigen Grundlagen gefeilt wird. Der nächste Einsatz der Blau-Weißen folgt dann am Sonntag, dem 07. August, wenn um 15.00 Uhr der Landesligist vom SC Bad Salzuflen seine Visitenkarte in Jerxen-Orbke abgibt. An diesem Tag feiert dann auch das in weiten Teilen neu formierte Jerxer B-Liga-Team mit seinem neuen Trainer Wolfgang Mertinat die diesjährige Heimpremiere. Gegner von SVE II ist dann der ambitionierte SV Cappel von 1930 e.V. mit seinem Trainer Thorsten Trachte an der Spitze. Anstoß dieses Testspiels: 13.00 Uhr.
Nach dem doch recht erfolgreich verlaufenden Büker-Baustoffe-Cup des TuS Kachtenhausen in der vergangenen Woche bietet sich unserer Ersten ab dem morgigen Donnerstag eine weitere willkommene Abwechslung in der momentan laufenden und extrem schweißtreibenden Vorbereitung auf die kommende Saison. Erstmals nimmt das Team aus Jerxen-Orbke beim renommierten B&K-Cup der FSG 95 Waddenhausen-Pottenhausen teil. Dieses Traditionsturnier, das zu goldenen lippischen Fußballzeiten unter dem Titel ‚Landesliga-Cup’ einen wahrhaft klangvollen Namen hatte, mangels Mannschaftsmasse dann aber leider umgetauft werden musste – schließlich waren hiesige Vereine jahrelang von der Landesligabühne verschwunden – ist nach wie vor eine feste Größe im Vorbereitungsplan vieler überregional agierender Teams aus den heimischen Gefilden. Umso mehr freute man sich bei der Eintracht über die nun erstmals erfolgte Einladung aus dem Lagenser Vorort. Und wenn sich die Landesligisten im Gegensatz zu früheren Zeiten am Traditionsspielort Siekkrug eben nicht mehr die Klinke in die Hand geben, so hat dieses Turnier doch nur wenig von seiner Attraktivität eingebüßt. Ein Beleg dafür ist das Auftaktspiel der ‚Brokmänner’, in dem es ausgerechnet gegen den geschätzten Stadtrivalen vom Post SV Detmold geht. Die Partien dieser beiden Teams bieten stets einen gewissen Reiz, und unabhängig von der gerade beginnenden Haupturlaubszeit werden die beteiligten Trainer Thomas Hülsmann und Ralf Brokmann sicher schlagkräftige Truppen auf die Beine stellen, um dem jeweiligen Gegenüber den Donnerstag Abend so ungemütlich wie möglich zu gestalten. Der Sieger dieser Partie, die übrigens um 19.45 Uhr angepfiffen wird, trifft dann am Montag um dieselbe Uhrzeit auf den Sieger der Begegnung TuS Horn-Bad Meinberg – SV Werl-Aspe. Die weiteren Teilnehmer des diesjährigen B&K-Cups sind der nach seinem Abstieg in die Lemgoer A-Liga immer noch seine Wunden leckende TuS Leopoldshöhe, der in der kommenden Saison endlich wieder an bessere Zeiten anknüpfen wollende TSV Oerlinghausen, der Jerxer Ligakonkurrent VfL Lüerdissen, der sich, legt man die Namen der Neuzugänge zugrunde, für die kommende Spielzeit ebenfalls einiges vorgenommen haben dürfte sowie der von Stefan Wirsching gecoachte TBV Lemgo. Wie man sieht, für Fußballinteressierte lohnt sich der Weg nach Pottenhausen immer noch. Und noch eine Meldung am Rande: Arne Tegtmeyer, zwischen Sabbenhausen und Erkeln, zwischen Hörste und Warburg gefürchteter Defensivspezialist, der sowohl in der Kreisliga A als auch in der Bezirksliga mit seiner kompromisslosen aber stets fairen Spielweise die Offensivkräfte reihenweise zur Verzweiflung trieb, hängt seine Fußballschuhe an den berühmten Nagel und steht Jerxens Trainer Ralf Brokmann somit ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Der stets sympathisch zurückhaltende Sportsmann widmet sich nach seiner unlängst abgeschlossenen Ausbildung einem Studium, dass eine zeitintensive Beschäftigung mit dem Thema Fußball nicht mehr zulässt. Auf diesem Wege alles Gute für den Strategen und – die Jerxer Verantwortlichen stehen einem eventuellen Comeback natürlich jederzeit wohlwollend gegenüber ;-)
| | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - SC Herford | 2:1 | | | | | Durch einen 7:0-Sieg über den Bezirksliganeuling SV Werl-Aspe erreichten die ‚Brokmänner’ am gestrigen Abend in Kachtenhausen die am Donnerstag stattfindende Endrunde des erstmals ausgetragenen Baustoffe-Büker-Cups. Den nie gefährdeten und auch in dieser Höhe vollkommen verdienten Sieg gegen eine offenbar noch im mitten Aufbau befindliche Werl-Asper Mannschaft schossen die Sportkameraden Gianluca Rottmann (2), Paul Klundt (2), Andre Schönwälder (2) und Niklas Bachmann heraus. Insgesamt präsentierte sich die Jerxer Mannschaft, die urlaubsbedingt noch auf einige Stammkräfte verzichten musste, bereits in einer erstaunlich guten Verfassung. Insbesondere die ‚Neuzugänge’ Max Schnitzerling, Tim Weber und Gianluca Rottmann traten bei diesem ersten Test der Sommervorbereitung bereits so auf, als wären sie schon seit geraumer Zeit Mitglieder der Jerxer Bezirksligatruppe. Gleichwohl besteht in Jerxen-Orbke für verfrühte Euphorie selbstverständlich kein Anlass. Der Gegner aus Werl-Aspe, dem es gestern Abend nicht ein Mal gelang, dass von den Sportkollegen Lennart Rühlemann und Dean Hollmann gehütete Jerxer Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen, stellte in dieser absolvierten Vorrundenpartie aus bislang noch nicht genau bekannten Gründen keinen ernsthaften Maßstab für die Eintracht dar. Deutlich mehr gefordert werden dürften da die Höcker, Russo, Patscha und Co. am morgigen Donnerstag, wenn es in der Kachtenhauser Finalrunde gegen den Landesligisten SC Herford geht. Das von dem Ex-Arminen Georg Koch betreute Team gilt für die kommende Serie als einer der Geheimfavoriten und dürfte für die Jerxer Eleven eine enorm hohe Hürde darstellen. Beginn dieser Partie ist um 19.00 Uhr. Bereits um 18.00 Uhr kreuzen der VfL Theesen und der FC Gütersloh 2000 die Klingen um den Einzug ins Finale. Und bei hoffentlich gutem Wetter werden sicher einige Zuschauer mehr den Weg an den Kachtenhauser Haferbach finden, als dies gestern der Fall war. Dem Veranstalter TuS Kachtenhausen und den beteiligten Mannschaften wäre dies allemal zu wünschen. | | | | | | Dienstag, 19. Juli | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - SV Werl-Aspe | 7:0
| | | | | Fritz-Möller-Gedächntispokal am Haferbach war gestern – die Gegenwart – und vielleicht auch die Zukunft - in Kachtenhausen heißt Büker-Baustoffe-Cup. Ob es aber nun wirklich an dem neuen Sponsor des TuS Kachtenhausen, eben der Baustoffgroßhandlung Büker, liegt, die sich unlängst im Lagenser Vorort niederließ, dass das diesjährige Teilnehmerfeld gespickt ist mit durchaus renommierten Namen, kann zum jetzigen Zeitpunkt an dieser Stelle noch nicht abschließend beantwortet werden. Den stets engagiert zu Werke gehenden Sportfreunden des TuS ist es aber, wie auch immer, gelungen, Mannschaften auf das heimische Geläuf zu bringen, die man in dieser Qualitätsdichte in einem lippischen Turnier eher selten zu Gesicht bekommt. Der VfL Theesen, der SC Herford und auch der FC Gütersloh 2000 bürgen in der Region im Normalfall durchaus für überdurchschnittlichen Amateurfussball. Der TuS Leopoldshöhe, der FC Augustdorf, der SV Werl-Aspe sowie der gastgebende und mittlerweile beinahe runderneuert TuS Kachtenhausen, allesamt ohne Zweifel der Kategorie ‚lippische Fussballtradition’ zuzuordnen, komplettieren das Teilnehmerfeld dieses erstmals ausgetragenen Wanderpokals. Und auch die Jungs aus Jerxen-Orbke durften sich im Vorfeld über eine Einladung zu dieser Premierenveranstaltung freuen. Und - die Jerxer sind noch im Wettbewerb! Diese erfreuliche Tatsache liegt aber lediglich in der Tatsache begründet, dass die Eintracht erst am Dienstag, 18. Juli, ab 20.15 Uhr aktiv ins Geschehen eingreift. Die genannten Vertreter aus Leopoldshöhe, aus Augustdorf und aus Kachtenhausen mussten sich bereits am Eröffnungstag mit mehr oder weniger hohen Niederlagen aus dem Geschehen verabschieden, der SC Herford, die Kollegen aus Gütersloh und die Sportkameraden aus Theesen stehen somit bereits in der am Donnerstag stattfindenden Endrunde. Die Eleven von Ralf Brokmann versuchen nun, am morgigen Dienstag in der Begegnung gegen die von ihrem Trainer Andreas Millkuhn unlängst in die Bezirksliga zurückgeführten Werl-Asper Kicker, die Fahne des Fussballkreises Detmold hochzuhalten und dem illustren Trio aus den Nachbarkreisen ins Finale zu folgen. Dieser erste Höhepunkt der Jerxer Sommervorbereitung wird um 20.15 Uhr von Schiedsrichter Thorsten Pölert (SuS Pivitsheide) angepfiffen und dient beiden beteiligten Trainern durchaus schon als erste Standortbestimmung für die kommende Spielzeit. Und speziell die Jerxer dürften zwei Gründe haben, die anstehende Begegnung durchaus ernst zu nehmen. Da ist zum einen die total blanke Mannschaftskasse, die die unlängst stattgefundene Abschlussfahrt nach Willingen ebenso wenig unbeschadet überstanden hat, wie einige Teilnehmer der SVE-Reisegruppe. Zum anderen winkt bei Nichterreichen der Finalrunde ein sicherlich alles andere als entspannender Trainingsabend mit Eintracht-Coach Ralf Brokmann. Angesichts dieser unwiderlegbaren Fakten werden die Jungs aus Jerxen-Orbke dann wohl auch nicht lange über die morgige Marschroute nachdenken müssen. Zumal im Erfolgsfall ja ein Match gegen die von Ex-Bundesligaprofi Georg Koch trainierten Ballzauberer vom SC Herford auf dem Programm stünde – und wer in Jerxen-Orbke wird sich das schon entgehen lassen wollen??? Also, man sieht sich Dienstag beim TuS Kachtenhausen.... | | | "BÜKER-BAUSTOFFE-CUP" IN KACHTENHAUSEN | | | Donnerstag, 21. Juli | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - VfL Theesen | 1:2 | | | | | Einen insgesamt recht erfreulichen Abend erlebte unsere Erste beim gestrigen großen Finaltag des Baustoffe-Büker-Cups in Kachtenhausen. In einem Spiel auf der vielzitierten Augenhöhe bezwangen die Schützlinge von Jerxens Trainer Ralf Brokmann den Landesligisten SC Herford mit 2:1. Aufgrund der klareren Torchancen für die Eintracht darf dieser Sieg durchaus als verdient angesehen werden. Die Torschützen, die den Jerxern den etwas unerwarteten Finaleinzug bescherten waren Paul Klundt, der von einer sehenswert und an Dynamik kaum zu überbietenden Vorarbeit des Newcomers Tim Weber profitierte und Andre Schönwälder, der einen an Niklas Bachmann verschuldeten Foulelfmeter souverän verwandelte. Einen bitteren Wermutstropfen in dieser Partie stellte dann aber die schwere Verletzung des zweiten Jerxer Nachwuchsmannes Gianluca Rottmann dar, der sich nach einem durchaus rotwürdigen Foul – der einzig wirklich unschönen Szene der Finalrunde – einen schweren Bänderriss zuzog und somit seiner Mannschaft für mehrere Monate nicht zur Verfügung steht. An dieser Stelle ausdrücklich die besten Genesungswünsche an die Adresse des Rekonvaleszenten. Im Endspiel dieses erstmals ausgetragenen und vom TuS Kachtenhausen bestens organisierten und erstklassig besetzten Pokalwettbewerbs trafen die Jungs aus Jerxen-Orbke dann auf den frischgebackenen Westfalenligisten VfL Theesen. Und hier war für die ‚Brokmänner’ dann auch erst einmal das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Jungs aus Theesen, die offenbar schon etwas länger eine intensive Sommervorbereitung genießen, wirkten sehr präsent und erweckten den Eindruck, als wenn sie jederzeit noch ein Körnchen nachzulegen hätten, wenn es denn die Lage erfordert. Der Eintracht ihrerseits merkte man nun doch einen deutlichen Kräfteverlust an, sicher auch eine Folge der gerade erst richtig anlaufenden Vorbereitung auf die nächste Saison. So siegte der Westfalenligist am Ende verdient mit 2:1 und dass ein Eigentor des VfL Theesen für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgen musste, spiegelt in etwa auch den Spielverlauf wieder. Hätte allerdings Jarrit Karaus, Neuzugang vom TBV Lemgo, in seinem nach langer Zeit ersten Einsatz für die Jerxer, wenige Minuten vor dem Abpfiff Übersicht und Nerven behalten, wäre für SVE I unter Umständen sogar das Erreichen des Elfmeterschießens drin gewesen. So aber gab es am Ende am verdienten Sieg der Bielefelder nichts zu rütteln, und in Jerxen-Orbke darf man sich völlig zu Recht über den zweiten Platz dieses hochkarätigen Turniers freuen. Bitter nur, dass für Ralf Brokmann auch das Endspiel nicht ohne Personalverluste über die Bühne ging. So zog sich Tim Weber, im Halbfinale noch umjubelter Torvorbereiter, ohne Einwirkung eines Gegenspielers eine Verletzung zu, die in einige Wochen auf Eis legen dürfte. Von hier aus auch für diesen Pechvogel alles Gute. Bleibt eigentlich nur noch, dem TuS Kachtenhausen für die Einladung zu danken. Es war eine wirklich gelungene Veranstaltung, in deren erlesenen Teilnehmerfeld sich die Jerxer sichtlich wohl fühlten. Sollte also im nächsten Jahr noch ein Platz im Teilnehmerfeld vakant sein – wir wären dabei ;-) Die ‚Brokmänner’ haben nun erst einmal wieder einige Tage Vorbereitungsalltag vor der Brust, bevor es am 28. Juli um 19.45 Uhr beim renommierten B&K-Cup der FSG Waddenhausen-Pottenhausen gegen den alten Stadtrivalen vom Post SV Detmold geht. Dazu dann bei passender Gelegenheit mehr. | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - SC Herford | 2:1 | | | | | Durch einen 7:0-Sieg über den Bezirksliganeuling SV Werl-Aspe erreichten die ‚Brokmänner’ am gestrigen Abend in Kachtenhausen die am Donnerstag stattfindende Endrunde des erstmals ausgetragenen Baustoffe-Büker-Cups. Den nie gefährdeten und auch in dieser Höhe vollkommen verdienten Sieg gegen eine offenbar noch im mitten Aufbau befindliche Werl-Asper Mannschaft schossen die Sportkameraden Gianluca Rottmann (2), Paul Klundt (2), Andre Schönwälder (2) und Niklas Bachmann heraus. Insgesamt präsentierte sich die Jerxer Mannschaft, die urlaubsbedingt noch auf einige Stammkräfte verzichten musste, bereits in einer erstaunlich guten Verfassung. Insbesondere die ‚Neuzugänge’ Max Schnitzerling, Tim Weber und Gianluca Rottmann traten bei diesem ersten Test der Sommervorbereitung bereits so auf, als wären sie schon seit geraumer Zeit Mitglieder der Jerxer Bezirksligatruppe. Gleichwohl besteht in Jerxen-Orbke für verfrühte Euphorie selbstverständlich kein Anlass. Der Gegner aus Werl-Aspe, dem es gestern Abend nicht ein Mal gelang, dass von den Sportkollegen Lennart Rühlemann und Dean Hollmann gehütete Jerxer Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen, stellte in dieser absolvierten Vorrundenpartie aus bislang noch nicht genau bekannten Gründen keinen ernsthaften Maßstab für die Eintracht dar. Deutlich mehr gefordert werden dürften da die Höcker, Russo, Patscha und Co. am morgigen Donnerstag, wenn es in der Kachtenhauser Finalrunde gegen den Landesligisten SC Herford geht. Das von dem Ex-Arminen Georg Koch betreute Team gilt für die kommende Serie als einer der Geheimfavoriten und dürfte für die Jerxer Eleven eine enorm hohe Hürde darstellen. Beginn dieser Partie ist um 19.00 Uhr. Bereits um 18.00 Uhr kreuzen der VfL Theesen und der FC Gütersloh 2000 die Klingen um den Einzug ins Finale. Und bei hoffentlich gutem Wetter werden sicher einige Zuschauer mehr den Weg an den Kachtenhauser Haferbach finden, als dies gestern der Fall war. Dem Veranstalter TuS Kachtenhausen und den beteiligten Mannschaften wäre dies allemal zu wünschen. | | | | | | Dienstag, 19. Juli | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - SV Werl-Aspe | 7:0
| | | | | Fritz-Möller-Gedächntispokal am Haferbach war gestern – die Gegenwart – und vielleicht auch die Zukunft - in Kachtenhausen heißt Büker-Baustoffe-Cup. Ob es aber nun wirklich an dem neuen Sponsor des TuS Kachtenhausen, eben der Baustoffgroßhandlung Büker, liegt, die sich unlängst im Lagenser Vorort niederließ, dass das diesjährige Teilnehmerfeld gespickt ist mit durchaus renommierten Namen, kann zum jetzigen Zeitpunkt an dieser Stelle noch nicht abschließend beantwortet werden. Den stets engagiert zu Werke gehenden Sportfreunden des TuS ist es aber, wie auch immer, gelungen, Mannschaften auf das heimische Geläuf zu bringen, die man in dieser Qualitätsdichte in einem lippischen Turnier eher selten zu Gesicht bekommt. Der VfL Theesen, der SC Herford und auch der FC Gütersloh 2000 bürgen in der Region im Normalfall durchaus für überdurchschnittlichen Amateurfussball. Der TuS Leopoldshöhe, der FC Augustdorf, der SV Werl-Aspe sowie der gastgebende und mittlerweile beinahe runderneuert TuS Kachtenhausen, allesamt ohne Zweifel der Kategorie ‚lippische Fussballtradition’ zuzuordnen, komplettieren das Teilnehmerfeld dieses erstmals ausgetragenen Wanderpokals. Und auch die Jungs aus Jerxen-Orbke durften sich im Vorfeld über eine Einladung zu dieser Premierenveranstaltung freuen. Und - die Jerxer sind noch im Wettbewerb! Diese erfreuliche Tatsache liegt aber lediglich in der Tatsache begründet, dass die Eintracht erst am Dienstag, 18. Juli, ab 20.15 Uhr aktiv ins Geschehen eingreift. Die genannten Vertreter aus Leopoldshöhe, aus Augustdorf und aus Kachtenhausen mussten sich bereits am Eröffnungstag mit mehr oder weniger hohen Niederlagen aus dem Geschehen verabschieden, der SC Herford, die Kollegen aus Gütersloh und die Sportkameraden aus Theesen stehen somit bereits in der am Donnerstag stattfindenden Endrunde. Die Eleven von Ralf Brokmann versuchen nun, am morgigen Dienstag in der Begegnung gegen die von ihrem Trainer Andreas Millkuhn unlängst in die Bezirksliga zurückgeführten Werl-Asper Kicker, die Fahne des Fussballkreises Detmold hochzuhalten und dem illustren Trio aus den Nachbarkreisen ins Finale zu folgen. Dieser erste Höhepunkt der Jerxer Sommervorbereitung wird um 20.15 Uhr von Schiedsrichter Thorsten Pölert (SuS Pivitsheide) angepfiffen und dient beiden beteiligten Trainern durchaus schon als erste Standortbestimmung für die kommende Spielzeit. Und speziell die Jerxer dürften zwei Gründe haben, die anstehende Begegnung durchaus ernst zu nehmen. Da ist zum einen die total blanke Mannschaftskasse, die die unlängst stattgefundene Abschlussfahrt nach Willingen ebenso wenig unbeschadet überstanden hat, wie einige Teilnehmer der SVE-Reisegruppe. Zum anderen winkt bei Nichterreichen der Finalrunde ein sicherlich alles andere als entspannender Trainingsabend mit Eintracht-Coach Ralf Brokmann. Angesichts dieser unwiderlegbaren Fakten werden die Jungs aus Jerxen-Orbke dann wohl auch nicht lange über die morgige Marschroute nachdenken müssen. Zumal im Erfolgsfall ja ein Match gegen die von Ex-Bundesligaprofi Georg Koch trainierten Ballzauberer vom SC Herford auf dem Programm stünde – und wer in Jerxen-Orbke wird sich das schon entgehen lassen wollen??? Also, man sieht sich Dienstag beim TuS Kachtenhausen.... | | | | | | Sonntag, 29. Mai | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - TuS Horn Bad Meinberg
| 7:2 | | | | | Als gestern um 16.45 Uhr für die Begegnung zwischen dem SV Eintracht Jerxen-Orbke und dem TuS Horn-Bad Meinberg der Schlusspfiff des fehlerfrei leitenden Schiedsrichters Fabian Henschke aus Paderborn ertönte, war es geschafft – der erste und daher ohne Übertreibung beinahe schon historisch zu nennende Pflichtspielsieg einer Jerxer Ersten gegen eine Erstvertretung des wahrlich namhaften Vereins aus der Nachbarstadt. Auf dem Jerxer Kunstrasen, dessen Eigenschaften für den Gast natürlich eher ungewohnt waren, aber den Gastgebern gestern natürlich entgegen kamen, wurde der TuS Horn-Bad Meinberg mit 7:2 förmlich demontiert. Die ‚Brokmänner‘ nahmen damit eindrucksvoll Revanche für die unlängst im Bad Meinberger Waldstadion erlittene 0:3-Pleite und setzten mit diesem vorher kaum für möglich gehaltenen Kantersieg das letzte kleine Ausrufezeichen der Saison. Das abschließende Tabellenbild weist die Jungs aus Jerxen-Orbke als Tabellenfünften aus, ein Resultat, das sich für einen Aufsteiger durchaus sehen lassen kann. In der gestrigen ersten Halbzeit bewies die Truppe von Ralf Brokmann allerdings wieder einmal eindrucksvoll, warum ihr in der nun beendeten Serie eine deutlich bessere Platzierung verwehrt blieb. Trotz der frühen Führung durch Philip Dabbert (6.) fand SVE I nicht sofort in die Erfolgsspur. Gemächlicher eigener Spielaufbau, unpräzise Pässe, wenig Spielfreude, kaum Kampf – insgesamt also wenig vielversprechend präsentierten sich die Sportkameraden um den gestern das Spielführeramt ausübenden Paulo Russo. Die Mannschaft des TuS Horn-Bad Meinberg, die gestern wieder einmal einen extrem disziplinierten Eindruck hinterließ, witterte aufgrund ihrer zweifelsohne vorhandenen Erfahrung dann auch schnell Morgenluft. Ausgestattet mit der frischen Erkenntnis, das für sie was gehen könnte in Jerxen-Orbke, drehten die seit Wochen erstmals wieder an den Start gegangenen Hornschen Offensivkräfte Komlanvi Anoumou (39.) und Toni Knöfel (42.) dann auch innerhalb von drei Minuten das Spiel. Der Kollege Knöfel profitierte dabei allerdings von einem kapitalen Schnitzer im defensiven Mittelfeld der Eintracht, den der erst einundzwanzigjährige Akteur eiskalt auszunutzen wusste. 1:2 lautete also der aus Jerxer Sicht absolut unbefriedigende Halbzeitstand und angesichts der Jerxer Vorstellung in Durchgang eins drohte der Saisonausklang tatsächlich zu einem Debakel zu werden. Glücklicherweise aber muss Ralf Brokmann in seiner Kabinenpredigt dann aber wieder einmal die passenden Worte gefunden haben. Die zahlreich anwesenden Zuschauer sollten in den nun folgenden fünfundvierzig Minuten denn auch ihren Augen kaum noch trauen wollen. Beginnend mit dem frühen Ausgleich durch Marco Olschewski, der in der 52. mit einem absoluten Traumtor seine Mannschaftskollegen förmlich aufzurütteln vermochte, brach das Unheil über Marcel Zimmer, den im weiteren Verlauf des Spiels wirklich bedauernswerten Schlussmann des TuS, herein. Ausgerechnet Roman Thissen, dessen Vereinswechsel bereits schon länger feststeht und dem intensive Kontakte zum Hornschen Spielausschussvorsitzenden nachgesagt werden, erzielte nach Traumpass von Philip Dabbert die Jerxer Führung (56.). Spätestens ab diesem Zeitpunkt fand der TuS Horn-Bad Meinberg dann nicht mehr statt. Bei den beiden Torschützen des TuS, die noch in Halbzeit eins für ein gehöriges Durcheinander im Abwehrverbund der Jerxer sorgten, schwanden zusehends die Kräfte und mit dem verletzten Tobias Gatzke fehlte der in einer solchen Phase des Spiels extrem wichtige Denker und Lenker im Mittelfeld. Und so nahm das Unheil für die Hornschen seinen Lauf. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen schraubten Pascal Höcker (71), Marco Jöstingmeier-Polvora (78.), Philip Dabbert (85.) und abermals Marco Jöstingmeier-Polvora (88.) das Ergebnis in beinahe schon astronomisch zu nennende Höhen. Mann des Tages dabei war unzweifelhaft Andre Schönwälder, der an beinahe allen Jerxer Toren unmittelbar beteiligt war. Absoluter Respekt gebührt aber auch dem TuS-Trainer Holm Hänsgen und seinem Team. Die Kollegen aus Horn-Bad Meinberg behielten bis zum für sie so bitteren Ende ihre Disziplin und betrieben keinerlei Frustabbau durch unnötige Fouls oder Pöbeleien. Sicher ein leider nicht immer selbstverständliches und daher vorbildliches Verhalten. Bei den allermeisten Hornschen Sportkameraden dürfte dabei ja auch recht schnell die Erkenntnis gereift sein, dass der Eintracht, die gestern ihre wohl beste zweite Halbzeit der gesamten Saison abgeliefert hat, am Ende nichts mehr entgegenzusetzen war. So, und das war sie nun – die erste Bezirksligasaison eines Jerxen-Orbker Seniorenteams. Ein fünfter Rang, teilweise richtig gute Spiele, aber auch die Erkenntnis, dass die Jerxer Truppe in vielen Situationen noch reichlich Luft nach oben hat. Diese Eindrücke werden nun in die hochverdiente Sommerpause mitgenommen und verarbeitet. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Trainer Ralf Brokmann, seinen Spielern und seinem unverzichtbaren Betreuer Uli Weber für diese Saison bedanken und ich freue mich schon auf die nächste Spielzeit mit euch. Bedanken möchte ich mich aber auch ausdrücklich bei den ‚guten Geistern‘ im Hintergrund, sei es Vorstand, Fans, Sponsoren, Webmaster Andreas Beckschäfer oder Grill-und Bewirtungsteam. Ohne euch wäre diese Saison tatsächlich nur halb so schön gewesen. Und – beinahe schon traditionell – möchte ich mich bei all denjenigen entschuldigen, die sich durch Bemerkungen in meinen Berichten auf den berühmten Schlips getreten fühlten. Es lag nie in meiner Absicht, an dieser Stelle jemanden zu beleidigen oder in seiner Ehre zu kränken. Schließlich wäre es auch der größte Fehler, den man machen kann, alles, was auf dieser Seite geschrieben steht, bierernst zu nehmen ;-) In diesem Sinne wünsche ich allen Protagonisten des regionalen Fußballgeschehens einen erholsamen Sommer. Man sieht sich dann Ende Juli… Ralf Heuwinkel, Fußballobmann SVE (Anm. der Redaktion: Sieht man von den vielen gutfrequentierten Gäste- und Mitteillungsbüchern auf dieser Homepage einmal ab, bindet die Seite der Seniorenspielberichte allein aktuell etwa 55% aller Zugriffe auf diese Homepage! Das ist eine sensationelle Quote, montagsabends schauen derzeit bis zu 450 Menschen nach, ob der Obmann bereits berichtend tätig gewesen ist. Deshalb geht der Dank des Webmasters zurück an den Verfasser dieser Berichte, der - durchaus im Gegensatz zu den Verantwortlichen im Juniorenbereich - absolut verlässlich für eine fachlich fundierte, intelligente, selbstkritische und stets humorvolle Außendarstellung des SVE verantwortlich zeichnet!)
Kaum zu glauben, aber die ‚Brokmännern’ stehen bereits vor dem letzten Spiel ihrer Premierensaison in der Bezirksliga. Am Sonntag kommt der TuS Horn-Bad Meinberg nach Jerxen-Orbke, und dieses Derby dürfte für die beteiligten Teams durchaus den passenden Rahmen für einen zünftigen Saisonabschluss bilden. Recht frisch dürften noch die Erinnerungen an das Hinspiel sein. Vor ziemlich genau fünf Wochen unterlag die Jerxer Mannschaft im Bad Meinberger Waldstadion mit 0:3. Zwei Geniestreiche des demnächst bei der FSV Pivitsheide als Spielertrainer tätigen Ballvirtuosen Tobias Gatzke und ein Treffer von Eric Lippmann besiegelten seinerzeit das Schicksal der Eintracht. Der Spielverlauf war damit förmlich auf den Kopf gestellt, denn bis zur 60. Minute hatten die Jungs von Eintracht-Coach Ralf Brokmann Spiel und Gegner derart im Griff, dass selbst die objektiven Anhänger des TuS Horn-Bad Meinberg keinen Pfifferling mehr auf ihr Team setzen wollten. Die Mannschaft von TuS-Trainer Holm Hänsgen, der an jenem Gründonnerstag wieder einmal bewies, dass der Begriff Taktikfuchs wie extra für ihn gemacht ist, kam jedoch zurück und machte aus zweieinhalb Chancen drei Tore. Eine Quote, die mit dem Begriff Effizienz wahrlich nur unzureichend beschrieben ist. Fakt ist also, dass die Jerxer am morgigen Sonntag diese Pleite – und um eine solche hat es sich zweifelsohne gehandelt – vergessen lassen machen wollen. Schließlich steht die Eintracht-Elf erstmals in der langen Historie der Jerxer Fußballsenioren in der Tabelle vor dem ehemaligen Aushängeschild des lippischen Fußballs und kann von diesem in dieser Saison auch nicht mehr verdrängt werden – der erste Jerxer Pflichtspielsieg über die Kameraden aus der Nachbarstadt steht aber nach etlichen Jahrzehnten des gemeinsamen Werdegangs immer noch aus! Allerdings hat der TuS Horn-Bad Meinberg – ebenso wie ihre Kontrahenten aus Jerxen-Orbke - eine Saison mit Höhen und Tiefen hinter sich. Die Truppe des stets sympathisch rüberkommenden Trainers Holm Hänsgen wird sich daher mit aller Vehemenz für einen erfolgreichen Saisonabschluss ins Zeug legen und versuchen, den Coup aus dem Hinspiel zu wiederholen. Gestützt auf Akteure wie Roy Wangert, Christian Burmeister, Gregor Irek oder den zukünftigen Jerxer Jugendtrainer Jörn Peters, der unlängst ein vielbeachtetes Comeback bei den Schwarz-Weißen feierte, ist ihr diesbezüglich selbstverständlich auch eine ganze Menge zuzutrauen, selbst wenn mit Tobias Gatzke der eigentlich unverzichtbare Dreh- und Angelpunkt des Hornschen Spiels verletzungsbedingt ausfällt. Und auch das Selbstvertrauen in Horn-Bad Meinberg scheint derzeit grenzenlos zu sein. So ist der heutigen Ausgabe der LIPPISCHEN LANDESZEITUNG zu entnehmen, dass die Jungs vom TuS für die kommende Saison ehrgeizige Pläne hegen. Platz eins bis fünf, so lautet das ambitionierte Ziel für die kommende Spielzeit, und das ist ja schon einmal eine deutliche Ansage an die Konkurrenz. Ob der Verein, der offenbar aus taktischen Gründen schon seit Jahren auf eine perspektivisch ausgerichtete, aber kosten- und zeitaufwändige Jugendarbeit verzichtet und seine Seniorenspieler daher anderweitig rekrutiert, bei seinem nun angekündigten Sturm in die Spitzengruppe der Liga auch auf die Dienste der Ex-Jerxer Oliver Dombrowski (SV Diestelbruch-Mosebeck), Steffen Lesemann (RSV Barntrup) und Steffen Hinder (VfL Hiddesen) zurückgreifen kann, wie es die Buschtrommeln derzeit verkünden, oder ob auch der ein oder andere aktuelle Eintracht-Akteur noch dem Lockruf von Tradition, Waldstadion etc. folgt ist derzeit noch unklar, im Hinblich auf das morgige Match aber auch eher zweitrangig. Fakt ist, dass sich die ‚Brokmänner’ für die Hinspielniederlage revanchieren und damit einen gelungen Saisonabschluss feiern wollen. Fakt ist aber auch, das die Kameraden aus Horn-Bad Meinberg ebenfalls auf einen erfolgreichen Ausklang der Serie setzen werden. Freuen uns wir also auf ein faires und spannendes Derby, das vom Unparteiischen Christian Wessel (SC Grün-Weiß Espeln) sicherlich problemlos über die Bühne gebracht wird. Bleibt abschließend eigentlich nur noch zu hoffen, dass auch die morgige Zuschauerkulisse eines Derbys würdig ist. Verdient hätten es sich die beiden beteiligten Teams allemal. Abschließend möchte der Schreiberling auch an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass die beiden Jerxer Seniorenmannschaften mit freundlicher Unterstützung des geschäftsführenden Eintracht-Vorstands all ihre Zuschauer, Anhänger, Sponsoren und besonders das ‚Graue-Stare-Grillteam 2010/11’ nach dem Spiel der Ersten zu einem gemeinsamen Saisonausklang einladen. Um eine zahlreiche Teilnahme wird gebeten ;-) | | | | | | Sonntag, 22. Mai
| | | | | | VfL Lüerdissen - SVE Jerxen-Orbke I | 3:3 | | | | | Entweder so: Gestern blieb unsere Erste auch im vierten Spiel hintereinander ungeschlagen. Die ‚Brokmänner’ kehrten mit einem leistungsgerechten 3:3-Unentschieden aus Lüerdissen zurück und können dank dieses Punktgewinns von der Konkurrenz aus Warburg, Beverungen oder Lemgo nun endgültig nicht mehr von Tabellenrang fünf verdrängt werden. Für einen Aufsteiger durchaus eine respektable Platzierung, zu der man Trainer und Mannschaft nur gratulieren kann. Oder so: Mit einem 3:3-Unentschieden im Gepäck kehrte unsere Erste vom gestrigen Meisterschaftsspiel beim VfL Lüerdissen zurück. Die Elf von Ralf Brokmann bleibt damit auch im fünften Spiel hintereinander ohne Sieg. Der letzte Dreier des Aufsteigers datiert vom 21.04.2011, als in Jerxen-Orbke der mittlerweile schon beinahe zu einer Schießbude mutierende TBV Lemgo mit 4:2 bezwungen werden konnte. Angesichts dieses erneuten Rückschlags ist der insgeheim anvisierte Tabellenrang vier nun nicht mehr zu realisieren. Nicht nur der Schreiberling dürfte angesichts dieser doch leicht negativen Tendenz und vor dem Hintergrund des noch ausstehenden Spiels gegen den TuS Horn-Bad Meinberg Handlungsbedarf sehen ;-) Aber egal, welcher Sichtweise der geneigte Leser nun anhängt, ist er gestern nicht in Lüerdissen gewesen, hat er kurz vor Serienende durchaus noch etwas verpasst. Und der Sonntagnachmittag begann schon in Jerxen-Orbke mit einem Paukenschlag. Ausgerechnet Jerxens Erfolgstrainer Ralf Brokmann, der in der Vergangenheit schon bei Nennung des Begriffs ‚Vierer-Kette’ Pickel bekam, überraschte bei der Vorbesprechung im Vereinsheim alle Anwesenden mit der Einführung eben dieser. Sicher ein Test des mit allen Wassern gewaschenen Übungsleiters, und dieser sicher auch im Hinblick auf die kommende Saison. So fand sich also urplötzlich Jerxens Sturmspitze Marco Jöstingmeier-Polvora im Trikot mit der Nummer zwei wieder, in dem er dann auch treu und brav und vor allem gut die rechte Außenseite der neuen Formation bildete. Mit Arne Tegtmeyer, Tim Keisselt und Marco Olszewski war das neue Abwehrbollwerk komplett. Ok., ein Bollwerk sieht anders aus. Die abgebrühte Lüerdisser Truppe nutzte dann auch die anfänglich vorhandene und nur allzu verständliche Unsicherheit in der Jerxer Abwehr gnadenlos aus und erspielte sich eine ganze Reihe vielversprechender Chancen. So dauerte es auch nur bis zur achten Minute und es klingelte erstmals im von Dean Hollmann gehüteten Kasten der Eintracht. Torschütze Alexander Binder profitierte bei diesem Treffer allerdings von zwei haarsträubenden Querschlägern Jerxer Akteure, die hier aber selbstverständlich nicht erwähnt werden. Und auch in der Folge tat sich der Aufsteiger aus Jerxen-Orbke recht schwer auf dem doch etwas holperigen Untergrund des Waldstadions. Die Truppe von VfL-Trainer Thomas Johannfunke, der im Laufe der weiteren Begegnung den anwesenden Zuschauern noch einige durchaus sehenswerte Temperamentsausbrüche vorführen sollte, hatte in dieser Phase tatsächlich die Gelegenheit, das Match vorzeitig zu entscheiden. Auf jeden Fall - Jerxen wankte, zum Leidwesen der Lüerdissen fiel Jerxen aber nicht. Nicht zuletzt auch ein Resultat der zunehmend besser ins Spiel findenden Eintracht-Abwehrkette. Wie aus dem Nichts gelang dann Niklas Bachmann nach einem absolut sehenswerten Pass von Roman Thissen der zu diesem Zeitpunkt doch leicht überraschende Ausgleich (33.). Knapp elf Minuten später hatte Roman Thissen ebenfalls seine Füße im Spiel, indem er Philip Dabbert mit einem präzise getimten, langen Ball auf die Reise schickte. Der quirlige junge Mann, der leider viel zu selten so schnell Fußball spielt wie er spricht, konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Elfmeter, ein eiskalter Andre Schönwälder, Jerxen führt (44.)! Aber es kam noch besser. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff setzte sich Philip Dabbert auf der linken Seite gegen seinen Gegenspieler durch und narrte VfL-Keeper Andreas Siebert mit einem ebenso abgebrühten wie unnachahmlichen Schlenzer ins lange Eck. Der Aufsteiger führte in Lüerdissen mit 3:1, und der dritte Sieg über den VfL in einem Jahr schien in Reichweite zu sein. Aber die Lüerdisser Mannschaft hat Kämpferqualitäten. Und genau diese warfen die Kollegen um Spielführer Christian Starke jetzt in die Waagschale. Zwischen der 60. und der 62. Minute drehten die Platzhirsche dann auch dieses beinahe schon verloren geglaubte Spiel. Volker Klocke, der zu Saisonbeginn vom Landesligisten SV Avenwedde nach Lüerdissen zurückkehrte, schlug mit einem Doppelpack erbarmungslos zu, allerdings beide Male begünstig durch Unkonzentriertheiten in der Jerxer Abwehr. Aber, und da darf es eigentlich keine zwei Meinungen geben, legt man den gesamten Spielverlauf zu Grunde, war dieser Ausgleich verdient. In der Schlussphase waren die Strafraumszenen auf beiden Seiten eher rar gesät. In der 70. Minute musste dann der ständig für Unruhe sorgende SV-Stürmer Niklas Bachmann mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausgewechselt werden und als schließlich auch der völlig ausgepumpte Roman Thissen, der gestern ein blitzsauberes Spiel hinlegte, das Feld verlassen musste, war im Jerxer Lager Ergebnissicherung angesagt. Und mit Hilfe der ins Rennen geworfenen Sportkameraden Joel Sandmann und Lennart Rühlemann gelang die auch. Unter dem Strich, und darüber waren sich am Ende alle Beteiligten einig, geht dieses Unentschieden in Ordnung. Den anwesenden Zuschauern wurde ein temperamentvolles Spiel geboten, wie man es zu so einem späten Zeitpunkt der Saison und angesichts der Tabellensituation beider Teams nicht unbedingt erwarten durfte. Und Schiedsrichter Josef Wegener vom TuS Hembsen gebührt ein besonderes Lob, denn dessen umsichtiger Spielleitung ist es zu verdanken, dass dieses Spiel mit Elf gegen Elf zu Ende ging. Die beiden Akteure, einer auf Jerxer Seite, einer in Reihen des VfL, werden wohl wissen, wer gemeint ist und sollen hier natürlich nicht an den Pranger gestellt werden. Im Wiederholungsfalle werden die Herren Johannfunke und Brokmann aber sicher die geeigneten Maßnahmen parat haben. Fairplay geht halt vor und Rassisten haben auf lippischen Sportplätzen ebenfalls nichts verloren, oder? In diesem Sinne...
Zum letzten Auswärtsspiel der nun endgültig auf die Zielgerade einbiegenden ersten Bezirksligasaison in der Historie der Jerxer Fußballsenioren reisen die Eleven von Trainer Ralf Brokmann am kommenden Sonntag ins nahegelegene Lüerdissen, um im dortigen Stadion am Stumpenturm dem heimischen VfL kurz vor Ende der Serie noch einmal einen Sonntag so richtig zu vermiesen. ;-) Aber im Ernst, ein Blick auf die aktuelle Tabelle verdeutlicht, dass aus dem anstehenden und prinzipiell recht brisanten Nachbarschaftsderby – schließlich geht es nicht zuletzt ja auch um den Vergleich zweier Spitzenteams aus den Fußballkreisen Lemgo und Detmold, und damit um eine ganze Menge Prestige , wie die beiden Kreisvorsitzenden Günter Erfkamp und Heinz Osterhage sicherlich jederzeit bestätigen würden – die sprichwörtliche Luft raus ist. Der gastgebenden VfL Lüerdissen mit seinem stets hochengagiert zu Werke gehenden Trainer Thomas Johannfunke sicherte sich am vergangenen Sonntag mit dem 0:0-Unentschieden beim TuS Horn-Bad Meinberg wohl endgültig den Klassenerhalt, die Jungs des nicht weniger engagierten Jerxer Trainers Ralf Brokmann nisteten sich bereits vor geraumer Zeit im oberen Mittelfeld der Tabelle häuslich ein und machen derzeit kaum Anstalten, diesen kommoden Platz bis zum Serienende wieder herschenken zu wollen. Während die Truppe von Thomas Johannfunke auf eine bislang eher mäßige Saison zurück blicken muss, können die Jerxer mit ihrer Premiere in der Bezirksliga bis dato durchaus zufrieden sein. Und gerade darin könnte aus Jerxer Sicht die Krux für das Lüerdissen-Spiel liegen. Der VfL-Coach wird alles versuchen, um im letzten Heimspiel die negativen Eindrücke dieser wohl doch eher unbefriedigend verlaufenen Lüerdisser Saison mit einem Erfolg über den dreisten Aufsteiger aus Jerxen-Orbke wenigstens etwas zu kaschieren. Ebenfalls unvergessen im Lemgoer Vorort dürften die beiden Niederlagen aus dem Vorjahr sein, die der VfL gegen SVE I erlitt. Da war zum einen die damals beinahe schon sensationell anmutende 0:5-Pleite in der ersten Runde des Westfalen-Pokals, die seinerzeit durch Tore von Marco-Jöstingmeier-Polvora (2), David Becker, Roman Thissen und Andre Schönwälder besiegelt wurde. Und im November 2010, als sich beide Traditionsclubs erstmals in ihrer langen Geschichte in einem Punktspiel gegenüber standen, behielten ebenfalls die Jungs aus Jerxen-Orbke die Oberhand. Denkbar knapp wurde der VfL Lüerdissen mit 3:2 Toren geschlagen und auf die kurze Heimreise geschickt. Damals sorgten frühe Tore von Marco Jöstingmeier-Polvora und Pascal Höcker für eine vermeintlich klare Führung, die der VfL Lüerdissen jedoch durch seinen jetzt leider schon seit längerem verletzten Routinier Christian Starke sowie Top-Torjäger Volker Klocke egalisieren konnte. Erst kurz vor Schluss machte dann der am kommenden Sonntag leider durch eine Erkrankung am Mitwirken gehinderte Oscar Defitowski den damals durchaus verdienten Heimsieg klar. Aber wie gesagt, diese beiden Stachel dürften immer noch tief sitzen bei den Jungs aus dem beschaulichen Lüerdissen. Ob für Thomas Johannfunke allein das aber reicht, um am Sonntag erfolgreich Revanche zu nehmen und damit das schon beinahe traditionell als recht kritisch einzustufende eigene Publikum wieder etwas auf die eigene Seite zu bekommen, kann aus der Entfernung nicht abschließend beantwortet werden. Seit Wochen muss der sympathische Coach auf viele seiner Leistungsträger verzichten, und in den VfL-Aufstellungen der letzten Spiele tauchten Namen auf, die selbst Bezirksliga-Insidern kaum geläufig waren. Die Jerxer ihrerseits, die aktuell mit Damian Prochotta und Oscar Defitowski zwei durchaus schwerwiegende Ausfälle zu verkraften haben, bei denen aber Bastian Möller nach überstandener Verletzung vor einem Comeback stehen dürfte, könnten angesichts der Tabellensituation eigentlich befreit aufspielen und den dritten Sieg gegen die Lüerdisser innerhalb eines Jahres anstreben. Gleichbedeutend mit diesem Sieg wäre die Festigung von Tabellenrang fünf, und da auch ein Ausrutscher des Vierten aus Dringenberg bei den Warburger Sportfreunden nicht ganz auszuschließen ist, würde sogar Rang vier wieder ins Visier der Jerxer rücken. Bei einer Niederlage der Eintracht, da sollte man sich in den Kreisen der Jerxer Aktiven eben auch nichts vormachen, geriete der fünfte Platz allerdings noch einmal gehörig in Gefahr. Und auch wenn die Trainingseindrücke der laufenden Woche eigentlich etwas anderes vermuten lassen, ist sich der Chronist doch sicher, dass SVE I in dieser Serie mit zwei Siegen auch noch zwei kleine Ausrufezeichen setzen möchte. Gelänge es der Truppe um Spielführer Andre Schönwälder wirklich – wie gesagt, unter der Woche sah es nicht unbedingt danach aus – am Sonntag topfit aus den Startlöchern zu kommen und, viel wichtiger, dann auch über neunzig Minuten präsent zu sein, dann dürfte es mit dem sechsten Saisonsieg für die Johannfunke-Elf wohl nichts werden. Wenn Schiedsrichter Josef Wegener vom TuS 1913 Hembsen am Sonntag gegen 16.45 Uhren die hoffentlich fair verlaufende Partie abpfeifen wird, wissen wir dann aber alle mehr.... | | |
| | | Donnerstag, 12. Mai | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - VFB Beverungen
| 2:2
| | | | | Zwei wichtige Erkenntnisse konnte man aus dem vorgezogenen Meisterschaftsspiel zwischen dem SV Eintracht Jerxen-Orbke und dem VfB Beverungen, das gestern mit einem 2:2-Unentschieden endete, gewinnen: Der VfB-Trainer Dennis Hustadt darf in Zukunft beruhigt davon ausgehen, dass sein Team in der Lage ist, auch einen größeren Rückstand als ein 1:2 wieder aufzuholen. Und die Jungs aus Beverungen bewiesen eindrucksvoll, dass sie auch auf einem völlig geraden Untergrund richtig gut mit dem Spielgerät umgehen können. Aber beides hat der auch gestern wieder angenehm zurückhaltend wirkende VfB-Coach Hustadt insgeheim sicher vorher schon gewusst. Und dabei fing gestern alles so gut an für die gastgebende Eintracht. Als gäbe es kein Morgen stürmten die Bachmanns, Schönwälders, Dabberts und Thissens drauflos und der VfB Beverungen, dessen Abwehr sowieso nicht unbedingt den Nimbus der absoluten Unbezwingbarkeit genießt, wusste kaum, wie ihm geschah. Gleichwohl, und das darf ruhig einmal in aller Deutlichkeit gesagt werden, würde die Chancenauswertung der Jerxer mit Schulnoten bewertet, wäre gestern ein ausreichend – noch geschmeichelt gewesen. Ähnlich wie bei der unlängst in Bad Meinberg erlittenen und bis heute kaum zu fassenden 0:3-Niederlage blieben auch gestern zahlreiche, klare Möglichkeiten der ‚Brokmänner‘ ungenutzt liegen. Lediglich Marco Jöstingmeier-Polvora gelang es in der 25. Minute, VfB-Keeper Benjamin Gockeln zu überwinden. Angesichts der auch in Jerxen-Orbke bekannten Offensivstärke des VfB Beverungen bot diese knappe Halbzeitführung jedoch keinerlei Grund zur Beruhigung. Und der Meinung schienen auch die Jerxer Spieler zu sein, die nach der Pause da weitermachten, wo sie vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Andreas Grandt (TuS Sonneborn) aufgehört hatten. Das Tor des VfB geriet wiederholt in Gefahr, obschon sich bereits in dieser Phase des Spiels abzeichnete, dass die Hustadt-Truppe sich noch längst nicht aufgegeben hat. Bis zur 60. Minute blieben zählbare Erfolge für die Platzherren jedoch aus. Dann aber drang Niklas Bachmann beinahe unwiderstehlich in den gegnerischen Sechzehner ein und konnte nur noch durch ein Foul gebremst werden. Der absolut regelsicher pfeifende, aber in seinem zuweilen arrogant wirkenden Auftreten gestern extrem gewöhnungsbedürftige Unparteiische zeigte umgehend auf den ominösen Punkt, und die ausbleibenden Proteste der Beverunger unterstrichen die Richtigkeit dieser Entscheidung. Entgegen aller Fußballweisheiten trat dann der Gefoulte selber an und verwandelte mit beinahe traumwandlerischer Sicherheit zur vermeintlich sicheren 2:0-Führung. Aber die große Zeit des VfB Beverungen sollte erst noch kommen. Zunehmend rissen die Sportkameraden von der Weser das Geschehen an sich, und spätestens mit dem Anschlusstor durch den Sportkameraden Viktor Schmidt (70.) begann in Jerxen-Orbke das große Zittern. Urplötzlich geriet die oftmals durchaus überzeugende Eintracht-Defensive gehörig ins Trudeln. Die technisch äußerst versierten und dazu noch mit einer gehörigen Portion Athletik ausgerüsteten Beverunger Spieler, die sich in der nun eingeläuteten Schlussoffensive auch noch auf ihren mittlerweile eingewechselten Spielertrainer stützen konnten, ließen dem Jerxer Abwehrverbund kaum noch Zeit, Luft zu holen und zeigten diesem in aller Deutlichkeit seine Grenzen auf. Folgerichtig gelang den Gästen dann in der 87. Minute der zu diesem Zeitpunkt völlig verdiente Ausgleich durch Spielertrainer Dennis Hustadt. Und auch die letzten Minuten gehörten dem VfB, da die Eintracht-Offensive ihr Mitwirken zu diesem Zeitpunkt schon längst eingestellt hatte. Die Jerxer konnten sich einmal mehr bei ihrem Torwart Lennart Rühlemann bedanken, der seiner Mannschaft mit spektakulären Aktionen wenigstens noch einen Punkt rettete. Aus diesem Grund machte sich mit dem Schlusspfiff des Unparteiischen dann auch so etwas wie Erleichterung breit in Reihen der Jerxer. Viel länger – und darüber waren sich am Ende alle Beteiligten einig – hätte das Spiel nicht dauern dürfen, es wäre sonst wohl böse ausgegangen für den Aufsteiger. Die ‚Brokmänner‘ halten mit diesem Remis zwar den ehrenwerten fünften Tabellenrang, laufen aber Gefahr, diesen in der Schlussphase der Saison gegen die mit Vehemenz nachdrängende Konkurrenz aus Lemgo, Warburg, Beverungen und –Achtung, Höchststrafe ;-) – Post Detmold noch aufs Spiel zu setzen. Die bislang insgesamt durchaus zufriedenstellende Saisonleistung von SVE I droht zum Serienende somit deutlich zu verblassen. Aber – und das ist das Schöne – in den beiden letzten Spielen gegen den momentan noch gegen den Abstieg kämpfenden VfL Lüerdissen und den TuS Horn-Bad Meinberg können die Blau-Weißen ihren, in der neuen Liga erworbenen, guten Ruf weiter aufpolieren. Und es wäre durchaus wünschenswert, wenn sie das auch täten…
„Ein 1:2 ist für uns kein Problem, weil ich weiß, dass wir vorn Qualität haben. Gefährlich wird es, wenn wir höher hinten liegen“. Dieser vor Selbstbewusstsein strotzende Satz stammt von keinem Geringeren als Dennis Hustadt, Spielertrainer des VfB Beverungen und in dieser Funktion am Donnerstag zum vorgezogenen Meisterschaftsspiel zu Gast in Jerxen-Orbke. Dieser Satz, der nach dem überzeugenden 4:2-Auswärtsieg des VfB Beverungen bei Titelaspirant Erkeln gefallen ist, könnte Jerxens Trainer Ralf Brokmann eigentlich die traditionelle Kabinenansprache vor dem Spiel ersparen, schließlich müsste jeder Jerxer Akteur nach der Lektüre dieses Zitats wissen, was er zu tun hat: Hinten nichts zulassen, vorne möglichst schnell eine deutliche Führung herausarbeiten. Dann wackelt der VfB, jedenfalls wenn man den Worten des Kollegen Hustadt glaubt. Ganz so leicht dürfte es sich am Donnerstag Abend für die ‚Brokmänner’ dann aber doch nicht darstellen, sodass der Eintracht-Trainer wie gewohnt versuchen wird, sein Team vor dem Spiel auf einige Besonderheiten des Gegners hinzuweisen. Und selbstverständlich wird er dabei auf die, in der Tat unbestrittenen, Offensivqualitäten des Gastes von der Weser eingehen. Tragende Säule dieses doch recht erfolgreichen Mannschaftsteils ist wohl eindeutig der Sportkamerad Dennis Dittmer, der bislang in dreiundzwanzig Spielen vierundzwanzig Tore erzielte, fürwahr eine Traumquote des VfB-Goalgetters. Aber auch seine stürmenden Mannschaftskollegen Viktor Schmidt (14 Saisontreffer) oder Marcel Oestreich, der bislang sechs Mal erfolgreich war, haben durchaus ihren Teil dazu beigetragen, dass die Formkurve der Beverunger nach der Winterpause deutlich nach oben zeigt. Und auch der VfB-Spielertrainer selbst ist nach einer in der Vorrunde erlittenen, aber mittlerweile überstandenen Verletzung nicht mehr wegzudenken aus dem Beverunger Team und sorgt als Ideengeber im Mittelfeld für ständige Unruhe in den gegnerischen Abwehrreihen. Die im bisherigen Saisonverlauf erzielten 59 Treffer sprechen dann auch Bände und stellen in der Bezirksliga ohne Frage einen Spitzenwert dar. Nicht täuschen lassen darf man sich hingegen von dem deutlich unterdurchschnittlichen Wert bei den Beverunger Gegentreffern. 56 Tore fingen sich die Torleute Holger Freisenhausen und Benjamin Gockeln im Laufe der bisherigen Saison ein, der insgesamt drittschlechteste Wert der Liga. Aber – der weitaus überwiegende Teil dieser Gegentore resultiert aus einer beinahe schon katastrophal zu nennenden Hinrunde der Beverunger, die unter einer ständigen Personalmisere litt und die dem Hustadt-Team zweifelsohne frühzeitig eine bessere Platzierung in der aktuellen Tabelle verbaute. Daher kommt der Tabellenneunte aus dem Weserbergland am Donnerstag mit ‚nur’ 37 Punkten im Gepäck angereist, und der Tabellenfünfte aus Jerxen-Orbke (41 P.) wird hoffentlich alles daran setzen, dass der VfB auf seiner weiten Rückfahrt nicht den ein oder anderen Punkt mehr an Bord des Mannschaftsbusses hat. Und mal abgesehen davon, dass es den Jungs aus Jerxen-Orbke mit einem Heimsieg über den VfB Beverungen gelingen könnte, zumindest bis Sonntag den optisch doch viel reizvolleren Tabellenplatz vier zu erklimmen, dürften bei dem morgigen Match auch noch einige Erinnerungen an das Hinspiel eine Rolle spielen. Die Jungs aus Beverungen fanden sich zum damaligen Zeitpunkt, gespielt wurde am 20. November 2010, im Tabellenkeller wieder. Dennis Hustadt sah sich damals also zu einem – wie bereits unmittelbar nach dem Spiel an dieser Stelle schon einmal ausdrücklich betont - durchaus legalen Griff in die Trickkiste gezwungen und lockte den seinerzeit vermeintlich technisch stärkeren Gast aus Jerxen-Orbke auf seinen ‚Ausweichplatz’, den in der gesamten dortigen Weserregion berühmt-berüchtigten Hakel. Auf einer Mischung aus Weide, Überschwemmungszone und Reitplatz erkämpften sich die Beverunger dann an dem besagten trüben Novembernachmittag gegen eine, von den Bodenverhältnissen völlig überraschte und mit diesen dann auch leicht überforderte Jerxer Mannschaft ein wichtiges 1:1-Unentschieden. Bedauerlich nur, dass dieses, zumindest teilweise, gelungene Experiment des VfB-Trainers nicht ganz ohne ‚Kollateralschäden’ abging. Sowohl VfB-Fänger Holger Freisenhausen als auch Eintracht-Verteidiger Roman Reger haben aufgrund ihrer damals auf dem Hakel erlittenen Verletzungen bislang kein Fußballspiel mehr bestreiten können. Insgesamt dürfte aus Jerxer Sicht also noch eine kleine Rechnung offen sein mit dem VfB Beverungen, und wenn Schiedsrichter Andreas Grandt vom TuS Sonneborn am Donnerstag um 19.30 Uhr dieses, auf Wunsch der Sportkameraden aus Beverungen vorgezogene, drittletzte Saisonspiel für SVE I anpfeift, wird die Hustadt-Truppe beweisen müssen, ob sie gegen den Aufsteiger aus Jerxen-Orbke, dem mit Damian Prochotta und Oscar Defitowski allerdings wichtige Stützen verletzungsbedingt fehlen, auch auf vollkommen ebenem Geläuf punkten kann. Aber wie sagte doch Dennis Hustadt: „Ein 1:2 ist für uns kein Problem, weil ich weiß, dass wir vorn Qualität haben. Gefährlich wird es, wenn wir höher hinten liegen“. Damit weiß doch jeder, wo der Hammer hängt, oder...? ;-) | | | | | | Sonntag, 08. Mai | | | | | | Sportfreunde Warburg 08 - SVE Jerxen-Orbke I | 2:2 | | | | | ‚Wir waren die bessere Mannschaft, das Unentschieden war (für Warburg) unverdient’. So konnte es der geneigte Leser der Lippischen Landeszeitung am heutigen Montag schwarz auf weiß zur Kenntnis nehmen. Dieses ‚Zitat’, das in dieser Form wohl nie gefallen ist, das aber seitens der LZ Jerxens Spielführer Andre Schönwälder zugeschrieben wird, kann so natürlich nicht stehen bleiben. Das gebietet alleine schon die sportliche Fairness sowie der Respekt vor dem Warburger Trainer Burkhard Sturm und seinen gestern äußerst engagiert zu Werke gehenden Sportfreunden 08. Sicher hatten die Gäste aus Jerxen-Orbke beim gestern in Warburg erzielten 2:2-Unentschieden die bessere Anfangsphase. Bereits in der zweiten Minute hätten die ‚Brokmänner’ mit 1:0 in Führung gehen müssen, wenn eines der Jerxer Talente vor dem Tor die Nerven bewahrt hätte. Aber obwohl bei diesem Akteur die Entfernung zwischen Kopf und Fuss gar nicht mal so groß ist, entschied er sich, freistehend vor Warburgs Torwart Sven Schmidt, doch für den falschen Körperteil, nämlich den Fuß, um den Ball in Richtung Tor zu befördern. Folge – die Kugel verabschiedete sich in Richtung Maihimmel und wird vom gestern sehr rührig wirkenden Platzwart der Sportfreunde wahrscheinlich heute noch gesucht. Die Jerxer blieben aber in dieser Phase weiter am Drücker und gingen dann auch verdientermaßen in Führung. Einen Freistoß von Andre Schönwälder verwandelte ausgerechnet Warburgs Abwehrlegende David Flore zur, zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten, Führung für die Gäste. Ein Eigentor, das für die Jerxer noch böse Folgen haben sollte. Insgesamt vergingen fünfundzwanzig Minuten, bis die Jungs von Trainer Sturm erstmals ernsthaft vor das Tor der Eintracht kamen, da allerdings mit Pauken und Trompeten. Innerhalb von Sekunden bot sich den Sportfreunden dreimal die Chance, Eintracht-Keeper Lennart Rühlemann zu überwinden, aber stets konnten diese Bälle von einer aufmerksamen SVE-Abwehr geblockt werden. Der finale Schuss schepperte dann an den Pfosten, und offenbar hatte die Sturm-Truppe nur auf dieses Wecksignal gewartet. Von diesem Zeitpunkt an verflachte das Jerxer Offensivspiel zusehends und die Warburger erarbeiteten sich klare Feldvorteile. Nach einer Ecke war es dann ausgerechnet der nie in seinen Bemühungen nachlassende David Flore, unglücklicher Eigentorschütze der 08er, der per Kopf den Ausgleich erzielte und damit seinen Fauxpas aus der 16. Minute vergessen ließ. Mit diesem 1:1 ging es dann auch in die Halbzeit, aus der die Jerxer anscheinend etwas wacher als die Gastgeber herauskamen. Die ersten zehn Minuten von Durchgang zwei gehörten daher auch dem Aufsteiger aus Jerxen-Orbke. Sie fanden ihren Höhepunkt dann in einem absolut vorzeigenswerten 25-Meter-Freistoss von Andre Schönwälder, der unhaltbar für den über neunzig Minuten viel zu wenig geprüften SF-Fänger Sven Schmidt einschlug. Dieses Tor stellte sicher das Highlight des Spiels dar, markierte gestern aber gleichzeitig auch das Ende der Jerxer Herrlichkeit. Die Warburger, offenbar nicht geschockt durch diesen erneuten Rückstand, rissen mehr und mehr Spielanteile an sich, auf der anderen Seite konnte man förmlich zusehen, wie der ein oder andere Jerxer Spieler regelrecht einknickte. Im eigenen Spielaufbau wurden teilweise fahrige Pässe gespielt, an gezielte Offensivaktionen war nicht mehr zu denken. Die Warburger ihrerseits witterten angesichts dieses wankenden Gegners natürlich Morgenluft und setzten nach. Die beinahe schon logische Folge dieses beherzten Vorgehens war der Ausgleich durch den Sportkameraden Björn-Matthias Schirbel (62.). In den folgenden zwanzig Minuten drückten die Gastgeber weiter und spätestens nach der gelb-roten Karte für Damian Prochotta, bei dem übrigens am heutigen Montag ein angebrochener Innenknöchel diagnostiziert wurde und für den damit die Serie zu Ende ist, schien es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Warburger ihren Gästen den endgültigen KO versetzen. Aber dazu kam es dann glücklicherweise doch nicht mehr. Der Jerxer Abwehrverbund um den wieder souverän agierenden Torwart Lennart Rühlemann und gestützt auf die Herren Arne Tegtmeyer, Paulo Russo und Marco Olszewski räumte, stets unterstützt vom unermüdlich ackernden Mittelfeldler Pascal Höcker, alles ab, was abzuräumen war. Klare Chancen gab es für die Sportfreunde 08 nicht mehr und im Gegenteil, hätten die Jerxer in den letzten fünf Minuten die sich ihnen urplötzlich bietenden Konterchancen konzentriert, zielgerichtet und mit höherem Tempo zu Ende gespielt, wäre das Match noch einmal gekippt. Aber das wäre am Ende deutlich zuviel des Guten gewesen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Am Ende steht also ein 2:2-Unentschieden gegen den Tabellennachbarn aus Warburg. Ein Ergebnis, das die Jerxer Verantwortlichen vor dem Spiel blind unterschrieben hätten und das, selbst wenn beiden Warburger Toren Szenen vorausgingen, nach denen manch anderer Schiedsrichter ein Spiel auch schon mal unterbricht, für den Gastgeber hochverdient war. Aufgrund des Spielverlaufs und angesichts der Tatsache, dass bei den ‚Brokmännern’ ab einem bestimmten Zeitpunkt nun gar nichts mehr zusammenlaufen wollte – die Abwehr sei hier ausdrücklich ausgenommen - fühlte sich dieses Remis am Ende jedoch beinahe schon wie eine Niederlage an. Und als dann auch noch durchsickerte, dass der SV Dringenberg eine 0:2-Pleite beim SV Diestelbruch-Mosebeck –Glückwunsch an den SVDM - einstecken musste und somit gestern von den Jerxern in der Tabelle hätte eingeholt werden können, ja, da war der Sonntag für einige aus dem Jerxer Lager endgültig gelaufen. Aber es geht weiter, und das erfreulicherweise schon am Donnerstag. Um 19.30 Uhr gastiert der VfB Beverungen in Jerxen-Orbke. Mehr dazu im Laufe der Woche.
Nach einem erholsamen ersten Maiwochenende geht der Liga-Alltag für unsere Erste am kommenden Sonntag in die Endphase. Die letzte weite Fahrt dieser ersten Bezirksligasaison führt die ‚Brokmänner‘ in das beschauliche Warburg, um sich in der dortigen Hüffertkampfbahn mit den Sportfreunden 08 Warburg zu messen. Die Warburger Mannschaft war recht verhalten in die Serie gestartet, konnte aber mit zuletzt vier Siegen in Folge in der Tabelle wieder deutlich Boden gutmachen. Die jüngsten Erfolge gegen den VfL Lüerdissen (1:0), den TuS Horn-Bad-Meinberg (6:1), den SV Menne (2:0) sowie den Titelaspiranten aus Nieheim (4:1) wuppten die Jungs von SF-Trainer Burkhard Sturm innerhalb kürzester Zeit auf den sechsten Tabellenrang und mit nunmehr erreichten 37 Punkten sitzen sie dem Aufsteiger aus Jerxen-Orbke (40 P.) momentan gehörig im Nacken. Zudem dürften die Sportfreunde zusätzliches Selbstvertrauen getankt haben, als sie am Donnerstag im Kreispokalhalbfinale beim SV Dringenberg, der ja nun wahrlich nicht zur ‚Laufkundschaft‘ der Liga zählt, mit 2:1 die Oberhand behielten und damit in das lukrative Endspiel einzogen. Eine weitere Hauptrolle beim Auftritt der Gastgeber am kommenden Sonntag dürfte auch das Hinrundenergebnis spielen. Seinerzeit gewannen die Jerxer durch Tore von Philip Dabbert, Marco Jöstingmeier-Polvora und Andre Schönwälder denkbar knapp mit 3:2. Beide Warburger Treffer erzielte damals der Sportkollege Alexander Iltner, mit sechzehn Saisontreffern der absolute Top-Torjäger der Sturm-Truppe. Es ist also stark davon auszugehen, dass die Sportfreunde Warburg am Sonntag einiges dafür tun werden, dieses Ergebnis zu korrigieren. Und – wie die letzten Resultate der 08er beweisen –das Zeug dazu haben sie. Schlüsselfiguren sind neben dem bereits erwähnten Alexander Iltner sicher dessen Sturmpartner Christian Rasche, dem bislang zwölf Saisontreffer gelungen sind, sowie die Herren Sergej Reger, Stefan Kloidt und Michael Klenke, die wohl nicht umsonst beinahe alle Spiele dieser Saison mitgemacht haben. Ein beinahe ständiger Wechsel herrscht hingegen im Warburger Tor. Trainer Sturm hat in der laufenden Spielzeit bereits mehrere Akteure auf dieser Schlüsselposition getestet, daher wäre es zum jetzigen Zeitpunkt haltlose Spekulation, wollte man für den anstehenden Sonntag den SF-Fänger prognostizieren. Wichtig ist in diesem Zusammenhang ja auch nur, dass der Warburger Keeper, egal, wie er nun gerade heißt, im kommenden Spiel mindestens einmal mehr überwunden wird als Jerxens Lennart Rühlemann. ;-) Womit wir beim Gast aus Jerxen-Orbke wären. Personalsorgen hat Eintracht-Trainer Ralf Brokmann derzeit keine. Es gibt keine Kranken oder Verletzten – lediglich Roman Reger leidet noch immer unter den Folgen seines im Herbst erlittenen Kreuzbandrisses, befindet sich aber deutlich auf dem Weg der Besserung – und von Verhinderungen Jerxer Spieler aufgrund von Konfirmationen, Geburtstagen, Kurzurlauben und was einem sonst noch so einfällt, ist nach heutigem Stand ebenfalls nichts bekannt. Eigentlich also beste Voraussetzungen für den Tabellenfünften aus Jerxen-Orbke, eben diesen Rang durch einen (Teil)erfolg in Warburg weiter zu festigen. Gerade diese Aussicht sollte den Aufsteiger im Match gegen die Sportfreunde 08, von denen Insider übrigens behaupten, sie wären auf dem Weg zu der Top-Mannschaft der kommenden Jahre, zusätzlich beflügeln. Und wer weiß, wenn der SV Diestelbruch-Mosebeck weiter in der Erfolgsspur bleibt und dem SV Dringenberg am Sonntag am Dörenwald auch noch das ein oder andere Pünktchen abknüpft, ist für die ‚Brokmänner‘ Ende Mai vielleicht sogar etwas mehr drin als Rang fünf… | | |
| | | Sonntag, 25. April | | | | | | RSV Barntrup - SVE Jerxen-Orbke I | 3:3
| | | | | Mit einem etwas überraschenden Punktgewinn kehrte unsere Erste am gestrigen Ostermontag aus Barntrup zurück. Beim 3:3-Unentschieden boten beide Teams den recht zahlreich erschienen Zuschauern ein abwechslungsreiches, spannendes und erfreulich faires Bezirksligaderby. Unter der jederzeit souveränen Leitung des Unparteiischen Sascha Pöppe vom SC Viktoria Neuenbek entwickelte sich insbesondere in der ersten Halbzeit ein flottes Duell, das allerdings von zwei punktuell etwas löcherig wirkenden Abwehrreihen entscheidend mitgeprägt wurde. Und für die Eintracht begann der Nachmittag optimal. Bereits in der 4. Minute köpfte SVE-Stürmer Marco Jöstingmeier-Polvora eine präzise geschlagene Ecke von Andre Schönwälder zur Gästeführung ein. Nicht geschockt durch diesen vermeintlichen Rückschlag agierte der RSV weiter offensiv und kam bereits in der 15. Minute zum Ausgleich. Als Torschütze zeichnete sich in dieser Situation der Sportkamerad Jakob Funk aus, der allerdings auch von einer komplett missratenen Jerxer Abseitsfalle profitierte. Nach nur zwei weiteren Minuten schlug der Aufsteiger jedoch zurück. Ein gefühlvolles Anspiel von Marco Jöstingmeier-Polvora an den gegnerischen Fünfmeterraum erreichte Philip Dabbert, der dann RSV-Keeper Pascal Ehlert mit einem trockenen Volleyschuss direkt neben den Pfosten keinerlei Abwehrchance ließ. Aber – und das zeichnete den RSV Barntrup gestern aus – der Gastgeber zeigte auch angesichts dieses neuerlichen Rückschlags keinerlei Trefferwirkung. Zwischen der 26. und der 28. Minute drehten mit Manuel Altrogge und Sebastian Schönfelder zwei Barntruper Offensivspezialisten das Spiel und brachten den Tabellenführer erstmals an diesem Nachmittag in Führung. Glück für die Jerxer in dieser Phase, dass sich die unmittelbar nach diesen Toren an einen Hühnerhaufen erinnernde Eintracht-Abwehr nicht noch weitere Treffer eingefangen hat, die dann mit allergrößter Wahrscheinlichkeit vorentscheidenden Charakter gehabt hätten. Ein ausdrückliches Lob muss daher an dieser Stelle an SVE-Fänger Lennart Rühlemann ausgesprochen werden, der mit einer Großtat unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff eben diese Vorentscheidung zu verhindern wusste. Mit einer äußerst knappen Führung des Spitzenreiters wurden also die Seiten gewechselt. Mit dem Wiederanpfiff des Sportkollegen Pöppe versuchte dann die Truppe von RSV-Trainer Guido Freitag sofort wieder, in die Erfolgsspur der Schlussphase von Halbzeit eins zu finden. Bereits in der 47. Minute dröhnte ein Schuss an das Gebälk des Rühlemannschen Kastens, bei dem der junge Keeper wohl machtlos gewesen wäre. Gleichwohl – dieser Lattenkracher verhinderte offenbar, dass die Jerxer in ihr schon hin und wieder zu beobachtendes ‚Sonntagsnickerchen‘ verfielen. Die Mannschaft um Spielführer Andre Schönwälder machte dem Favoriten das Leben weiterhin so schwer wie eben möglich und befreite sich zusehends vom Barntruper Druck. In der Folge merkte man aber dann beiden Teams das hohe Tempo aus Durchgang eins, die sommerlichen Temperaturen und den staubigen Untergrund des Barntruper Waldstadions an, schließlich erreichte das Match in der zweiten Halbzeit nicht mehr die hohe Taktfrequenz aus den ersten fünfundvierzig Minuten. In der 55. Minute musste zur Erzielung des Jerxer Ausgleichs dann auch eine Standardsituation herhalten. Eintracht-Zehner Oscar Defitowski überwand den Barntruper Fänger Ehlert mit einem raffinierten Freistoß aus halblinker Position und freute sich anschließend geradezu diebisch über diesen gelungenen Streich. In der Folge hatten beide Teams noch einige Tormöglichkeiten – unter anderem wurde Marco Jöstingmeier-Polvora ein erzieltes Tor wegen Abseits aberkannt – um die volle Punktzahl einzufahren. Beide Abwehrreihen ließen aber nichts Entscheidendes mehr zu, sodass am Ende ein unter dem Strich durchaus gerechtes Unentschieden steht. Für die ‚Brokmänner‘ darf dieses Remis, erzielt auf dem Platz des Tabellenführers, durchaus als Erfolg gewertet werden. Inwieweit der sympathische RSV-Trainer Guido Freitag und seine Jungs mit diesem Punkt leben können, wird sich allerdings erst in den nächsten Wochen herauskristallisieren.
Angesichts der Kürze der Zeit und der vielfältig anstehenden Osteraktivitäten hier nur ein kurzer Abriss der Fakten vor dem am Ostermontag um 15.00 Uhr in Barntrup stattfindenden Nachholspiel unserer Ersten. Und bei nüchterner Betrachtung spricht momentan leider einiges dafür, dass SVE I am Montag nicht unbedingt auf der Sonnenseite des Bezirksligafußballs stehen wird. Punkt 1) Das Hinspiel: Das Hinspiel konnten die Jerxer dank eines an diesem Tag überragend agierenden und vierfachen Torschützen Paul Klundt denkbar knapp mit 4:3 für sich entscheiden. Dieser Stachel wird beim Meisterschaftsfavoriten aus Barntrup immer noch tief sitzen. Wiedergutmachung dürfte daher eines der Schlagworte sein, die beim RSV in diesen Tagen die Runde machen. Punkt 2) Der Platz: Auf dem Hartplatz des RSV Barntrup tun sich Gästemannschaften schon beinahe traditionell äußerst schwer. Und auch wenn die Jungs von Eintracht-Trainer Ralf Brokmann unlängst in Diestelbruch bewiesen, dass sie auf solch einem Untergrund durchaus erfolgreich sein können, ist zu bedenken, dass am Montag aller Wahrscheinlichkeit doch ein Team eines etwas anderen Kalibers auf der gegenüberliegenden Seite aufläuft. Punkt3) Die Anhänger: Die Anhänger des RSV Barntrup gelten gemeinhin als äußerst begeisterungsfähig und haben in der Vergangenheit durchaus schonunter Beweis gestellt, dass sie in der Lage sind, ihre Mannschaft förmlich zu Erfolgen zu treiben. Punkt 4) Die Tabellensituation: In den vergangenen Spielen mussten die Jungs von RSV-Trainer Guido Freitag doch einige unvorhergesehene Punktverluste einstecken. Unter anderem setzte es eine völlig unerwartete und beinahe schon sensationell anmutende 2:3-Heimniederlage gegen den momentanen Tabellenletzten SV Diestelbruch-Mosebeck. Will der RSV Barntrup den greifbar nahen Aufstieg in die Landesliga nicht noch gefährden, müssen jetzt unbedingt Erfolge her. Und es steht zu befürchten, dass sich Guido Freitag und seine Jungs darüber durchaus im Klaren sind und dementsprechend zu Werke gehen. Punkt 5) Das Personal: Während man in Jerxen-Orbke noch nichts von Personalsorgen beim Tabellenführer gehört hat, stehen Ralf Brokmann feiertags- bzw. urlaubsbedingt nicht alle Akteure zur Verfügung. Der erfolgreiche Trainer wird daher wohl noch das ein oder andere As aus dem Ärmel ziehen müssen. Wie sich die durch Vereinsmitglieder eines Clubs aus der Spitzengruppe, der durchaus noch Titelchancen hat und der beheimatet ist einer Stadt aus dem Nachbarkreis, die sich in der Vergangenheit aber eher einen Namen durch die Herstellung von Käse als durch Fussball gemacht hat, unlängst gegen Eintracht-Mitglieder losgetretene juristische Auseinandersetzung auf die Motivation der ‚Brokmänner‘ auswirkt, darüber soll an dieser Stelle besser nicht spekuliert werden. Wie man sieht, verfügt der RSV Barntrup vor dem anstehenden Match eindeutig über die größere Anzahl an positiven Vorzeichen. Auf der anderen Seite haben die Jungs aus Jerxen-Orbke in ihrer ersten Bezirksliga-Saison auch schon für die ein oder andere erfreuliche Überraschung gesorgt. Warten wir also einfach mal auf den Ostermontag… | | | | | | Donnerstag, 21. April | | | | | | TuS Horn-Bad Meinberg - SVE Jerxen-Orbke I | 3:0 | | | | | Kurz vor Ostern hat unsere Erste ein in dieser Höhe völlig unerwartete 0:3-Niederlage beim TuS Horn-Bad Meinberg zu verkraften. Obwohl die Eintracht bis in die zweite Hälfte hinein das Spiel voll unter Kontrolle hatte, den durch die letzten Spiele deutlich angeschlagenen und daher recht defensiv ausgerichteten TuS nicht zur Geltung kommen ließ und sich selbst eine Vielzahl an Chancen erarbeitete, stand am Ende die Null. Und das, zum allergrößten Bedauern des Chronisten, auf der verkehrten Seite. Eine Aktion des bis dahin eher durch seine bunten Schuhe als durch spielerische Akzente auffallenden TuS-Mittelfeldlers Tobias Gatzke in 60. Minute reichte am gestrigen Abend aus, um den Jerxern den Garaus zu machen. Nur zwei Minuten später dann ein folgenschwerer Komplettaussetzer in der Eintracht-Abwehr, den Erik Lippmann eiskalt zum 2:0 für die Platzherren nutzte. Danach war von den vorher so furios auftretenden ‚Brokmännern‘ nichts mehr zu sehen. Zwar rackerten Niklas Bachmann und Pascal Höcker vorne weiterhin nach Kräften, diese ließen aber mit zunehmender Spieldauer und angesichts des bis dahin gegangenen Tempos doch spürbar nach. Andere Eintrachtler hingegen tauchten schon deutlich früher ab beziehungsweise fanden erst gar nicht ins Offensivspiel, sodass im Jerxer Sturm ab der 62. Minute tatsächlich die vielzitierte ‚tote Hose‘ herrschte. Ab diesem Zeitpunkt machte dann der TuS Horn-Bad Meinberg das, was sein Teammanager gemeint haben muss, als er in gewohnt sachlicher Weise in der heutigen LIPPISCHEN LANDESZEITUNG den Begriff ‚ überragend‘ kolportierte: Eng am Mann, geschickt die Räume dicht machen, nichts mehr zulassen. Und in der Tat, das hat die Truppe von TuS-Trainer Holm Hänsgen gestern nicht schlecht erledigt. Als Tobias Gatzke dann in der 82. Minute mit einem Geniestreich aus achtzehn Metern den in dieser Szene absolut machtlosen Eintracht-Torwart Dean Hollmann überwand und damit seine zweifelsohne vorhandenen und teilweise brillanten fußballerischen Qualitäten unterstrich, war das Thema durch. Bleibt lediglich das Fazit, das diese Niederlage aufgrund der Unnötigkeit ihres Zustandekommens und ihres Derbycharakters einige Jerxer besonders ärgert, Schreiberling ausdrücklich mit eingeschlossen. Die ‚Brokmänner‘ haben gestern leidvoll erfahren, dass sich eine Vielzahl weggeworfener Chancen bitter rächen können und sollten endlich lernen, dass auch verletzungsbedingte Auswechselungen vermeintlich unverzichtbarer Spieler – gestern musste Jerxens ‚Aushänge-Sechser‘ Andre Schönwälder in der 46. Minute den Platz verlassen – kompensiert werden müssen. Das Zeug dazu hat SVE I, beweisen kann sie es am Ostermontag in Barntrup. Bleibt abschließend nur noch die, zugegebenermaßen etwas halbherzige Gratulation – auch der Chronist kann eben nicht so ganz aus seiner Haut ;-) – an den TuS Horn-Bad Meinberg, von dem übrigens noch nicht durchgedrungen ist, ob er, wie in den Vorjahren, auch in diesem Jahr versucht, den ein oder anderen Jerxer Spieler mit unterschiedlichen Mitteln ins Waldstadion zu locken. Wer zu diesem Thema etwas weiß, darf sich jederzeit vertrauensvoll an den SVE- Fußballobmann wenden... Und am Rande: Unmittelbar vor Spielbeginn wurde die Eintracht von der Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen GmbH & Co. KG mit einem Satz brandneuer und edel aussehenden Shirts ausgestattet. Und auch wenn die Premiere dieser Ausrüstung besser hätte ausfallen können: Herzlichen Dank dafür!
Am kommenden Donnerstag soll es also endlich stattfinden – das mit Spannung erwartete und bereits zweimal den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallene Bezirksligaderby zwischen dem TuS Horn-Bad Meinberg und dem SV Eintracht Jerxen-Orbke. Um allen Eventualitäten vorzubeugen, zog Staffelleiter Adolf Muhr kurzfristig, aber immer noch rechtzeitig, die ursprünglich für 19.00 Uhr geplante Anstoßzeit um fünfzehn Minuten nach vorn, damit die Austragung des Spiels nicht noch der hereinbrechenden Dunkelheit zum Opfer fällt. Ab 18.45 Uhr geht es also zur Sache im altehrwürdigen Waldstadion zu Bad Meinberg, und man darf gespannt sein, wie sich beide Teams den hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauern präsentieren werden. Da dieses Match bereits für den 24. November 2010 sowie für den 05. März 2011 angesetzt war, ist zu den damaligen Zeitpunkten an dieser Stelle schon ausführlich zu der bevorstehenden Austragung dieses Derbys Stellung bezogen worden. Dank der akribischen Arbeitsweise des Jerxer Webmasters Andreas Beckschäfer sind die Geschreibsel von damals immer noch auf dieser Seite zu finden und somit für Interessenten stets abrufbar. Gleichwohl, aufgrund der jüngsten Entwicklung haben sich die Vorzeichen für dieses Spiel doch ein wenig geändert. Ging man Anfang März in Jerxen-Orbke noch davon aus, dass der TuS Horn-Bad Meinberg als Favorit ins Rennen geht, scheint sich, jedenfalls bei oberflächlicher Betrachtungsweise, das Blatt kurz vor Ostern gewendet zu haben. Der Grund für diesen vermeintlichen Wechsel in der Favoritenrolle ist ganz einfach in den letzten Ergebnissen beider Teams zu suchen. Während der Herausforderer aus Jerxen-Orbke stolze vier Siege in Folge landen konnte - ein Kunststück übrigens, das dem Gegner vom Donnerstag zwischen dem 20.03. und dem 06.04. ebenfalls gelang – gerieten die Eleven von TuS-Trainer Holm Hänsgen zuletzt doch zweimal gehörig unter die Räder. Einer 1:6-Auswärtsniederlage bei Stefan Wirsching und dessen TBV Lemgo folgte gegen Trainer Burkhard Sturm und seine Warburger Sportfreunde eine Heimpleite in derselben, geradezu desaströsen Höhe. Fakt ist also, dass der TuS Horn-Bad Meinberg in der vergangenen Woche schwer aus der Spur geraten ist. Ebenso Fakt ist, dass es in Jerxen-Orbke nicht gerade wenig Stimmen gibt, die dem Traditionsclub aus der Nachbarschaft eine schnelle Rückkehr in die Erfolgsspur durchaus wünschen. Eine unumstößliche Tatsache ist aber, dass dieses Unterfangen auf keinen Fall bereits am kommenden Donnerstag gelingen darf. Der Club aus der Nachbarstadt, dem es über viele Jahre immer wieder gelungen ist, auf, aber auch neben dem Platz eine Vielzahl dieser so unverzichtbaren Galionsfiguren hervorzubringen –stellvertretend seien hier nur der unvergessene Karl-Heinz Schierenberg, die drei Wächter-Brüder, Günter ‚Pommes’ Bohnert, Friedhelm Schlink, Frank Herrmann, die Grüttners, Thomas Räker, Bernd Stach, Charly Tille oder der immer noch bärenstarke Torwart Gabriel Thiel genannt – wird allerdings alles daran setzen, den Abwärtstrend schnellstmöglich wieder umzukehren. Beim Studium der Aufstellung von Holm Hänsgen, mit der dieser gegen die SF Warburg sein persönliches Waterloo erlebte, fiel auf, dass gegenüber der Vorwoche mit Tobias Gatzke, dem zukünftigen Trainer der FSV Pivitsheide, und Winterneuzugang Komlanvi Gagnon Anoumou zwei Top-Techniker fehlten. Ob diese beiden Akteure den mittlerweile vielzitierten ‚draufkloppenden Kesselflickern’ aus Lemgo zum Opfer fielen (siehe diverse Ausgaben der LIPPISCHEN LANDESZEITUNG aus der vergangenen Woche) oder ob sie am Donnerstag wieder eingreifen können, ist bislang leider noch nicht durchgesickert. Gleichwohl wird Trainerfuchs Holm Hänsgen ganz tief in seinen Zauberkasten greifen, um seinem Jerxer Kontrahenten Ralf Brokmann den Gründonnerstag nach Möglichkeit mal so richtig zu verhageln. Dieser wiederum hat, im Gegensatz zum Montagspiel in Barntrup, bei dem der Osterurlaub einige Breschen in die Jerxer Reihen schlägt, am Donnerstag so ziemlich alle Mann an Bord. Dem Eintracht-Trainer und seinen Jungs dürften die bislang erreichten und wirklich ehrenwerten 39 Punkte sicher auch noch nicht genug sein, daher verspricht der anstehende Spieltag durchaus noch einige unterhaltsame Fußballmomente. Das idyllisch gelegene Bad Meinberger Waldstadion, dessen Rasen, glaubt man den unter der Woche in Jerxen-Orbke angekommenen Informationen aus Warburg, derzeit leider in einem extrem schlechten Zustand sein soll, bietet in jedem Fall den passenden Rahmen für ein faires und spannendes Derby, das vom Unparteiischen Matthias Thamm (SC Lauenförde) begleitet wird. Wer also vor dem doch eher ruhig ablaufenden Karfreitag noch nichts vor hat: Die Würstchen in Bad Meinberg sind prima, der rhetorisch stets gut aufgelegte Grillmeister passt in die Welt und das Bier ist in aller Regel kalt. Daher würde der Chronist sagen, man sieht sich Donnerstag... | | | | | | Sonntag,17. April | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - TBV Lemgo | 4:2 | | | | | Mit einem 4:2-Sieg über den TBV Lemgo festigte unserer Erste am gestrigen Sonntag ihren ausgezeichneten vierten Tabellenrang. Die beiden Trainer Stefan Wirsching (TBV) und Ralf Brokmann (SVE) gingen jedoch mit deutlich unterschiedlichen Vorraussetzungen in dieses Bezirksliga-Derby. Während sich das Lazarett bei den gastgebenden Jerxern in den letzten Tagen doch stark gelichtet hatte, musste der Lemgoer Coach bereits im Vorfeld der Partie den verletzungsbedingten Verlust einiger Stammkräfte verdauen. Aber Stefan Wirsching wäre eben nicht Stefan Wirsching, wenn er nicht noch das ein oder andere As im Ärmel hätte. So zauberte der stets erfolgshungrige Lemgoer Trainer mit den Sportkameraden Dennis Reichert, Janik Brosch und Dennis Smolinski gleich drei aktuelle A-Jugend-Akteure aus dem Hut, die, und das sei hier einfach mal vorweggenommen, ihre Aufgaben sehr ordentlich erledigten. Und überhaupt, die Lemgoer Truppe zeigte in der ersten Halbzeit durchaus, zu was sie im Stande sein kann. Selbst die frühe 1:0-Führung der Gastgeber, erzielt durch Damian Prochotta nach präzisem Zuspiel von Andre Schönwälder (5.), brachte die Mannschaft von Stefan Wirsching nicht aus dem Tritt. Beinahe postwendend schlug der Top-Torjäger der Hansestädter, Salih Onur Güler, zurück, der auf sehenswerte Weise den Ausgleich markierte (11.). Beflügelt durch dieses Erfolgserlebnis rissen die Gäste das Geschehen weitestgehend an sich, ohne allerdings aus einer recht deutlichen Feldüberlegenheit nennenswertes Kapital schlagen zu können. Das Erarbeiten und damit natürlich auch das Verwandeln von Großchancen blieb bei den Wirsching-Mannen aus, eine Tatsache, die sich im weiteren Verlauf des Spiels noch bitter rächen sollte. Die Jerxer agierten in dieser Phase des Spiels eher statisch und wirkten seltsam uninspiriert. Ob jetzt allerdings eine kurze Nacht oder die recht frühlingshaften Temperaturen Grund für das bisweilen arg lethargisch wirkende Auftreten einzelner ‚Brokmänner’ verantwortlich waren, konnte bislang noch nicht zur Gänze ermittelt werden. Gleichwohl, in der Eintracht-Kabine, die mit dem Halbzeitstand von 1:1 im Gepäck aufgesucht wurde, hat dann wohl der Wecker gerasselt. Jerxens Trainer Ralf Brokmann war offenbar wieder einmal in der Lage, seine Truppe aus dem vermeintlichen Tiefschlaf zu rütteln, denn die Mannschaft um Spielführer Andre Schönwälder war in Durchgang zwei kaum wiederzuerkennen. Deutlich lauf- und spielfreudiger wurde die Lemgoer Mannschaft jetzt doch gehörig unter Druck gesetzt. Erstes Opfer dieser Offensive wurde dann ausgerechnet einer der TBV-Youngster. Janik Brosch wusste sich in der 51. Minute im eigenen Sechzehner gegen Damian Prochotta – ohne Zweifel gestern ‚Man of the Match’ – nicht anders zu wehren, als mit einem Foul. Dumm nur, dass der Newcomer bereits mit Gelb vorbelastet war und damit auf Anordnung des Schiedsrichters das Spiel beenden musste. Noch ärgerlicher dann für die Lemgoer, dass Andre Schönwälder den fälligen Elfmeter mit traumwandlerischer Sicherheit zur erneuten Jerxer Führung verwandelte. Und sie ließen jetzt nicht nach, die Jungs von Ralf Brokmann. Einmal wach, wollten sie den Nachmittag auch erfolgreich zu Ende bringen. Der wiedergenesene Philip Dabbert mit einem Flugkopfball (56.) und erneut Damian Prochotta (66.) schraubten das Ergebnis in eine vermeintlich sichere Höhe. Der TBV Lemgo fand zu diesem Zeitpunkt kaum noch statt und der bedauernswerte Lemgoer Torwart Marcel Quentin dürfte angesichts der Jerxer Überlegenheit zu diesem Zeitpunkt sicher das ein oder andere Mal an die zehn Gegentore gedacht haben, die er sich im Mai des vergangenen Jahres an gleicher Stelle eingefangen hatte. Aber gut, von diesem Ergebnis war man gestern doch ein Stück weit weg. Und damit es für die Jungs des Stefan Wirsching nicht ganz so bitter kommt, schienen sich ausgerechnet zwei der zuverlässigsten Jerxer Abwehrhelden abgesprochen zu haben. Mit einer Aktion, die beinahe schon ein wenig an Slapstick erinnerte, ermöglichten die beiden Akteure, deren Namen hier selbstverständlich nicht genannt werden, dem Kollegen Dennis Reichert, einem ebenfalls noch für die Lemgoer A-Jugend an den Ball tretenden Nachwuchsmann, den Treffer zum 4:2-Endstand. Unter dem Strich ein, aufgrund der guten Vorstellung in Halbzeit Zwei, durchaus verdienter Heimsieg des Aufsteigers aus Jerxen-Orbke. Neben dem schon erwähnten Damian Prochotta verdienten sich gestern der unermüdlich rackernde Pascal Höcker sowie der gewohnt zuverlässig agierende Paulo Russo die Bestnoten im Jerxer Dress. Hingegen machte der Auftritt des ein oder anderen Jerxers bei noch nicht einmal sommerlich zu nennenden Temperaturen deutlich, dass noch nicht das komplette Team ‚tropentauglich’ und damit für die kräftezehrenden Mai-Spiele gewappnet ist. Ralf Brokmann wird’s gesehen haben, eine Reaktion des Übungsleiters dürfte vorprogrammiert sein. ;-) Und zum Schluss: Mit dem gestern erspielten Dreier hat SVE I nun auch rein rechnerisch den Klassenerhalt sicher. Und das bereits sechs Spieltage vor Serienende! Wohl nur allergrößte Optimisten haben beim Saisonstart diese erfreuliche Entwicklung für möglich gehalten, eine durchaus anerkennenswerte Leistung der Jerxer. Ebenso anerkennenswert ist auch die zuletzt hingelegte Mini-Serie des SV Eintracht. Vier Siege hintereinander, erzielt gegen den SV Menne, den SSV Oesterholz, den SV Diestelbruch-Mosebeck und nun gegen den TBV Lemgo, nötigen schon Respekt ab. Allerdings gibt es eine zunehmende Anzahl von Stimmen im SVE- Lager, die jetzt auch noch den Skalp vom TuS Horn-Bad Meinberg, dem nächsten Gegner der Jerxer, fordern. ;-) Einzelheiten zu diesem Spiel, das am Donnerstag um 18.45 (!) Uhr im Waldstadion zu Bad Meinberg angepfiffen wird, folgen im Laufe der Woche.
Für unsere Erste gehen am kommenden Sonntag die unlängst eingeläuteten ‚lippischen Wochen’ weiter. Nach dem SSV Oesterholz und dem SV Diestelbruch steht nun der TBV Lemgo als nächster Gegner an. Bislang haben die ‚Brokmänner’ aus den regionalen Vergleichen die Optimalausbeute von sechs Punkten für sich verbuchen können, und es gibt im Jerxer Lager wohl niemanden, der sich nicht wünschen würde, dass dieses Ergebnis am Sonntag gegen 16.45 Uhr auf neun Punkte hochgeschraubt werden konnte. Bevor dieses, aus Sicht des Chronisten durchaus wünschenswerte, Resultat aber feststeht, liegen sicherlich neunzig Fußballminuten vor den Jerxern, die ihnen alles abverlangen werden. Da ist zum einen der sicher immer noch tief sitzende Stachel der 0:4-Heimspielniederlage, die der letztjährige Landesligaabsteiger aus Lemgo im vergangenen Herbst gegen den Aufsteiger aus Jerxen-Orbke bezog. Zum anderen stehen noch die Worte des Kollegen vom TuS Horn-Bad Meinberg im Raum, der angesichts des fulminanten 6:1-Sieges der Wirsching-Truppe über eben diesen TuS Horn- Bad Meinberg unter der Woche in der örtlichen Presse von ‚draufkloppenden Kesselflickern’ in Reihen der Lemgoer sprach. Sicher eine Wortwahl, die den ein oder anderen Spitzenfunktionär der Bezirksliga - nein, eigentlich nur einen – sofort Kontakt zu seinem Anwalt aufnehmen ließe, wenn er denn betroffen wäre. Gleichwohl, auch wenn sich der Sportkamerad aus der Nachbarstadt eventuell etwas drastisch ausgedrückt hat, ein Fünkchen Wahrheit ist vielleicht dran an den Aussagen. Beinahe schon traditionell liegen die Stärken des TBV Lemgo allerdings eher im spielerischen als im kämpferischen Bereich. Spieler wie Onur Güler, Hama Marhosevic oder auch Torsten Behler können die Kugel schon richtig laufen lassen, wenn man sie denn gewähren lässt. Auf der anderen Seite verfügen die Jerxer mit Paulo Russo, Marco Olszewski, Arne Tegtmeyer, Mathias Kuhlmann oder Andre Patscha über ausreichend abgebrühtes Defensivpersonal, dass durchaus in der Lage ist, gegnerische Angreifer an die berühmte Kette zu legen. Apropos Personal: In der aktuellen Ausgabe eines vornehmlich im Lemgoer Raum erscheinenden Wochenblattes ist zu lesen, das Trainer Stefan Wirsching am Sonntag in Jerxen-Orbke mit Tobias Riedel und Genadij Krieger auf zwei seiner Stammkräfte verzichten muss. Außerdem fehlt der aufgrund seiner unendlichen Verletzungsmisere in Lemgo bislang kaum in Erscheinung getretene Ex-Jerxer Jarrit Karaus. Ob Torwart-Ikone Stefan Brunk den Vorzug vor Marcel Quentin bekommt, ist noch nicht bekannt. Der fing sich bei seinem letzten Auftritt in Jerxen im Mai nämlich satte zehn (!) Gegentreffer, damals allerdings noch im Dress des VfL Hiddesen und somit in der Kreisliga A unterwegs. Die Jungs von Jerxens Trainer Ralf Brokmann sind nach heutigem Stand weitestgehend wieder fit. Natürlich fehlen die Langzeitverletzten Roman Reger und Bastian Möller, und auch Martin Färber hat sich bislang noch nicht entschließen können, wieder voll durchzustarten. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Allrounder Philip Dabbert, der am vergangenen Wochenende einem bis dato völlig mysteriösem Unfall in der Detmolder Gastro-Szene zum Opfer fiel. Engere Freunde des jungen Mannes sprechen von einem unglücklichen Aufprall mit dem Kopf auf einem thekenähnlichen Möbelstück. Insider ließen allerdings auch ihren Vermutungen freien Lauf, die bei Philip D. diagnostizierte Gehirnerschütterung könnte ihren Ursprung in einem Handgemenge mit anschließender Fausteinlage haben. Wir immer wird sich der Schreiberling aber bemühen, Licht ins Dunkel zu bringen, um dann anschließend hier über den tatsächlichen Hergang zu berichten...;-) Bei einer angemessenen Spende des so tragisch Verunglückten in die Mannschaftskasse könnte in der kommenden Woche hier aber auch wieder der Fussball im Vordergrund stehen... | | | | | | Sonntag, 10. April | | | | | | SV Diestelbruch-Mosebeck - SVE Jerxen-Orbke I | 0:2 | | | | | In einem an Höhepunkten armen, seltsam emotionslosen und daher beinahe schon harmonisch verlaufenden Nachbarschaftsduell um Bezirksligapunkte schlug SVE I gestern den gastgebenden SV Diestelbruch-Mosebeck in dessen Dörenwaldstadion durch Tore von Niklas Bachmann (22.) und Damian Prochotta (24.) verdient mit 2:0. Beide Torschützen profitierten dabei von wirklich sehenswerten Vorarbeiten der Sportkollegen Marco Olszewski bzw. Andre Schönwälder. Dieser frühe Doppelschlag des Aufsteigers lähmte die recht flott gestarteten Nachbarn sichtlich, und hätte SVDM-Keeper Sebastian Sundermann, der den an einer Lungenentzündung erkrankten Diestelbrucher Stammkeeper Mecnun Yildiz gut vertrat, nach ca. einer halben Stunde eine beinahe schon sagenhaft zu nennende Direktabnahme von Oscar Defitowski nicht in sensationeller Manier gehalten, wäre das Spiel wahrscheinlich bereits zur Halbzeit entschieden gewesen. Schließlich steht für die Gastgeber in Durchgang eins lediglich eine richtige Möglichkeit auf dem Zettel. Dabei handelte es sich allerdings um eine echte Großchance des Kollegen Christian Zimmermann, die jedoch von Eintracht-Torwart Lennart Rühlemann mit der dazu passenden Großtat entschärft wurde. Es ging also mit einer 2:0-Führung für den Aufsteiger in die Pause, und als der, übrigens wie schon im Hinspiel, nahezu fehlerfrei leitende Unparteiische Sven Dreifeld vom VfL Klosterbauerschaft die zweite Halbzeit anpfiff, wollten es die Diestelbruch-Mosebecker noch einmal wissen. SV-Trainer Dirk Morawietz brachte seinen bis zur Halbzeit auf der Bank schmorenden Stürmer Martin Rethmeier, und dem jungen Mann, der sich im Sommer dem RSV Barntrup anschließt, merkte man sofort an, dass er sich mit der Rolle des ‚Bankdrückers’ nicht so ganz angefreundet hatte. Der Angreifer sorgte sofort für Alarm im Jerxer Defensivverbund, lief, rackerte und kämpfte um jeden Ball. Zum Leidwesen seiner Mitspieler sowie seiner Anhänger sprang aus den Bemühungen des Sportkameraden Rethmeier jedoch nichts Zählbares heraus, und auch die Einwechslung des zur Überraschung der Jerxer Verantwortlichen ebenfalls erst auf der Auswechselbank platznehmenden Winterneuzugangs Marcel Berkemeier, einem ebenfalls durchaus veranlagten Offensivmann, brachte den Diestelbruchern nicht den erhofften Erfolg. Mit zunehmender Spieldauer erlahmten die Angriffsbemühungen der Morawietz-Truppe dann auch zusehends. Die Jerxer ihrerseits versäumten es aber leider, die in dieser Phase des Spiels entstehenden Kontermöglichkeiten konsequent zu nutzen. Sowohl ‚Joker’ Joel Sandmann, Pascal Höcker und auch der gerade aus einer Verletzungspause zurückgekehrte Marco Jöstingmeier-Polvora hatten die Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserung auf den Füssen, genutzt haben die Strategen diese bedauerlicherweise aber nicht. So blieb es am Ende bei einem verdienten 2:0-Auswärtsieg der ‚Brokmänner’, die sich sowohl mit diesem Erfolg als auch mit den unlängst erfolgten Siegen gegen den SV Menne und den SSV Oesterholz bislang auf höchst elegante Weise der alljährlich um diese Jahreszeit auftretenden Diskussion ‚Wer schiebt gegen wen im Abstiegskampf’ entzogen haben. Hut ab, Männer!
Unsere Erste tritt am kommenden Sonntag die erfreulich kurze Reise zum benachbarten SV Diestelbruch-Mosebeck an, um im dortigen Dörenwaldstadion nach Möglichkeit weitere Punke zum ‚Aufhübschen’ des Tabellenbildes zu sammeln. Und dieses Tabellenbild gaukelt den geneigten Betrachtern aus Jerxen-Orbke im Hinblick auf das anstehende Spiel durchaus eine gewisse Sicherheit vor. Aber vorgegaukelte Sicherheiten haben eben einen Fehler – sie sind trügerisch. Aus genau diesem Grund täten die ‚Brokmänner’ äußerst gut daran, das nächste Auswärtsspiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zwar liegt zwischen dem Vierten aus Jerxen-Orbke und dem Fünfzehnten aus Diestelbruch-Mosebeck in der Tabelle ein extrem komfortabler Abstand von zwanzig Punkten, gleichwohl dürften sich die Kollegen vom Dörenwald noch lange nicht mit dem Abstieg abgefunden haben. Die Mannschaft, die nach Peter Kuckelkorn und Jörn Peters jetzt mit Dirk Morawietz bereits den dritten Trainer in dieser Saison auf Trab hält, steht vor entscheidenden Wochen. Nach dem Jerxen-Spiel wartet die schwere und für den SV kaum zu lösende Aufgabe in Barntrup. Danach geht die Reise zum ebenfalls schwer angeschlagenen SV Menne, bevor am 01. Mai, einem eigentlich fußballfrei geplanten Sonntag, der SSV Oesterholz seine Visitenkarte am Diestelbrucher Aschenplatz abgibt. Übrigens, angesichts dieser Ansetzung sollten die Kollegen vom SV den Staffelleiter Adolf Muhr zum Ehrenmitglied ernennen. Was kann es denn für einen gastgebenden Verein Besseres geben, als ein derart brisantes Nachholspiel an einem solchen, ansonsten weitestgehend fussballfreien, Maifeiertag? Und dann noch Derbytime! Also, in Diestelbruch wird sich angesichts dieser Ansetzung niemand wirklich beschwert haben. Aber wie gesagt, entscheidende Wochen für die Diestelbrucher, in die sie natürlich am liebsten schon am Sonntag erfolgreich starten würden. Und genau darin dürfte das Problem der Jerxer liegen. Auf dem heimischen Aschenplatz stellt die Truppe aus Diestelbruch-Mosebeck schon beinahe traditionell eine unbekannte Größe dar. Trainer Dirk Morawietz, dem Insider einen besonders ausgeprägten Hang zur körperlichen Fitness nachsagen, hat den Abstiegskandidaten in den letzten Monaten flott gemacht, das darf als absolut sicher angenommen werden. Und das sich die Elf vom Dörenwald, von der böse Zungen bereits behaupten, dass sie im Falle eines Abstiegs zerfällt – schließlich hat mit Stürmer Martin Rethmeier bereits der erste Kandidat seinen Wechsel kundgetan und auch dem erst im Winter zu den Diestelbruchern gestoßene Offensivmann Marcel Berkemeier werden bereits Transfergelüste Richtung Thomas Johannfunke und dessen VFL Lüerdissen nachgesagt – vor eigenem Publikum auch gegen die Eintracht wieder einmal zerreißen wird, ist Fakt. In Jerxen-Orbke denkt man daher auch nur ungern an den 21. September des letzten Jahres zurück, als der SVDM durch Tore von Tim Warkentin, Christian Zimmermann und dem Ex-Jerxer Oliver Dombrowski den Kreispokalverteidiger aus Jerxen-Orbke aus dem laufenden Wettbewerb schoss und ihm somit die eventuelle Titelverteidigung sowie die erneute und fast schon zu Begeisterungsstürmen hinreißende Besichtigung der Detmolder STRATE-BRAUEREI verbaute. Das damals durch Andreas Otte erzielte Ehrentor der Jerxer konnte da kein Trost mehr sein. Warnungen genug also für die ‚Brokmänner’, die ihrerseits allerdings so beinahe alles aufbieten können, was im Jerxer Seniorenbereich Rang und Namen hat. Das Problem der noch vor Wochenfrist so akuten Personalnot darf somit vorerst zu den Akten gelegt werden. Allerdings ist offenbar auch SVDM-Coach Morawietz in der Lage, sein Top-Team ins Rennen zu schicken, bislang ist in Jerxen-Orbke jedenfalls von Personalproblemen beim Gastgeber nichts bekannt. Lediglich hinter dem Einsatz von Stammtorhüter Mecnun Yildiz, der den Buschtrommeln zufolge im Sommer einen aufstrebenden A-Ligisten aus einer Detmolder Nachbarstadt verstärken soll, scheint ein Fragezeichen zu stehen, schließlich wurde der erfahrene Keeper in den beiden letzten Spielen von Sebastian Sundermann vertreten. Der Aufsteiger aus Jerxen-Orbke täte nach Lage der Dinge also gut daran, den Samstag und da speziell die Nacht zum Sonntag so zu planen, dass leistungshemmende Schlafdefizite gar nicht erst entstehen können. Das Diestelbrucher Team, die Verantwortlichen hinter den Kulissen und auch die garantiert zahlreich erscheinenden und ab und an recht emotionalen Diestelbrucher Zuschauer werden in der sicheren und völlig zu Recht erfolgenden Annahme, dass sie in diesem direkten Vergleich mit Nachbarschaftshilfe absolut nicht zu rechnen haben, alles in die Waagschale werfen, um die so bitter nötigen Punkte am Ort zu behalten. Unter den Augen des Unparteiischen Sven Dreifeld vom VfL Klosterbauerschaft 1953 e.V. wird demnach ein heißer Tanz auf den Jerxer Spielführer Andre Schönwälder und seine Jungs zukommen. Freuen wir uns also auf einen schönen, spannenden und für den SVE hoffentlich erfolgreich verlaufenden Fußballsonntag in der Nachbarschaft. Apropos Nachbarschaft: Hochgeschätzte Kollegen aus Diestelbruch, sollte euer Platz am bereits angesprochenen 01. Mai aus irgend einem Grund nicht bespielbar sein: Wir stünden euch als Ausrichter selbstverständlich zur Verfügung ;-) | | | | | | Sonntag, 03. April | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - SSV Oesterholz
| 3:1
| | | | | Beim gestrigen Bezirksliga-Derby zwischen dem gastgebenden SV Eintracht Jerxen-Orbke und dem akut abstiegsgefährdeten SSV Oesterholz gab es eigentlich nur selten Zweifel am späteren Sieger. Der Tabellenvierte aus Jerxen-Orbke setzte die Gäste um Spielführer Adam Sadowski von Beginn an heftig unter Druck, der Führungstreffer der Eintracht schien da nur eine Frage der Zeit zu sein. Und dieses Tor fiel dann auch, und zwar nach exakt neun Minuten. Und es war eines aus der Schublade ‚Tor des Monats’. Einen raffiniert getretenen Freistoß von Jerxens Außenverteidiger Marco Olszewski konnte die Oesterholzer Abwehr nur mit letztem Einsatz klären, zum Leidwesen von SSV-Trainer Günter Meier und insbesondere von Gäste-Keeper Andre Bürger aber genau vor die Füße des Jerxers Damian Prochotta. Der junge Mann, ausgewiesener Liebhaber schneller Autos Münchner Bauart, fackelte nicht lange und jubelte den Ball direkt in den Winkel des Oesterholzer Gehäuses. Und bezeichnenderweise tat er das mit seinem rechten Fuss, einer Extremität, die er eigentlich nur zum Gleichgewichthalten benötigt. Eine Führung, die zu diesem Zeitpunkt ebenso hochverdient wie sehenswert war. Die Freude über dieses blitzsaubere Tor währte allerdings nicht lange, denn bereits vier Minuten später fiel der Ausgleich. Nach einem schweren Missverständnis im Jerxer Abwehrverbund konnte der Oesterholzer Sturmtank Ersen Senel nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Leider geschah dieses Foul aber im Strafraum der Eintracht, sodass dem insgesamt gut leitenden Unparteiischen Jörg Manteuffel aus Porta-Westfalica nur noch der – berechtigte - Elfmeterpfiff blieb. SSV-Kapitän Adam Sadowski übernahm die Verantwortung und ließ bei seinem trocken verwandelten Strafstoss Eintracht-Keeper Lennart Rühlemann keine Chance. Nur – schocken, wie es das Oesterholzer Lager sicher insgeheim gehofft hat, ließen sich die ‚Brokmänner’ von diesem Ausgleich nicht. In schöner Regelmäßigkeit wurden wirklich sehenswerte Angriffe auf das Tor des Tabellendreizehnten gefahren, lediglich die Chancenauswertung bei den Jerxern ließ wieder einmal zu wünschen übrig. So dauerte es beinahe eine Ewigkeit, genauer gesagt bis zur 41. Minute, ehe die Platzherren erneut in Führung gehen konnten. Roman Thissen, zweifacher Torschütze und damit Held des vergangenen Wochenendes, nutze eine Vorarbeit von Andre Schönwälder eiskalt und überwand den gestern wieder fehlerfrei agierenden SSV-Torhüter Andre Bürger. Aber wie das nun mal so ist mit Roman T., der junge Mann wandelt stets auf dem schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn. Hätte der stets freundliche junge Mann seine sich ihm bietenden Großchancen zwischen der 43. und 45. Minute genutzt, wäre der Nachmittag für das Jerxer Lager deutlich entspannter gelaufen und er selbst hätte sich in niemals für möglich gehaltene Spitzenpositionen der lippischen Torjägerliste katapultieren können. So aber ging es mit einer denkbar knappen Führung für den SVE in die Halbzeit. Der zweite Durchgang sah dann eine sich etwas befreien könnende Oesterholzer Mannschaft, die nun deutlich verstärkt ihr Heil in der Offensive suchte. Beim nun einsetzenden Dauerregen drückten die Gäste deutlich spürbarer in Richtung Rühlemannsches Gehäuse als es noch in Durchgang eins der Fall war. Zwei sehr gute Kopfballchancen, ein Schuss aus recht kurzer Distanz über das Tor und ein abgefälschter Fernschuss, der glücklicherweise in der Latte de Jerxer Kastens seinen Meister fand, waren die dann aber doch eher spärliche Ausbeute dieser Minioffensive. Die Jerxer ihrerseits hatten allerdings mehrfach die Möglichkeit, das Match vorzeitig zu entscheiden. Oscar Defitowski, Pascal Höcker, Andre Schönwälder und natürlich Roman Thissen vergaben jedoch die besten Chancen, indem sie entweder an sich selbst oder am gegnerischen Torwart scheiterten ;-) So blieb es schließlich dem lange Zeit verletzt gewesenen und erst in der 70. Minute eingewechselten Philip Dabbert vorbehalten, eine herausragende Vorarbeit von Oscar Defitowski zum entscheidenden 3:1 zu verwandeln (80.). Die Chance zum Doppelpack ließ der stets recht locker rüberkommende Nachwuchsmann dann allerdings wenige Minuten später liegen. Aber dieses Tor wäre dann auch eines zuviel gewesen und hätte den Spielverlauf, gerade in der zweiten Halbzeit, nicht mehr korrekt wiedergegeben. Philip Dabbert kann sich seinen persönlichen Doppelpack somit für das nächste wichtige Spiel in Diestelbruch aufbewahren, das am kommenden Sonntag im Dörenwald-Stadion angepfiffen wird. Und wer weiß, vielleicht hat ja auch Roman Thissen sein Pulver für dieses Match trockengehalten. Und Pascal Höcker auch. Und Andre Schönwälder. Und Oscar Defitowski Und Damian Prochotta. Und..., und ..., und...J
101010 – diese Zahl hat sich vor dem am Sonntag um 15.00 Uhr in Jerxen-Orbke anstehenden Lipperderby der Bezirksliga hoffentlich in jede Groß- und Kleinhirnfaser der am Wochenende zum Einsatz kommenden ‚Brokmänner’ eingebrannt. Schließlich war es der 10.10.10 als der Aufsteiger aus Jerxen-Orbke beim in der Bezirksliga mittlerweile bestens etablierten SSV Oesterholz mit 6:2 unter die berühmten Räder kam, und das offenbar in einer Art und Weise, wie man sie in anschließend nur noch einmal, vor wenigen Wochen, beim ebenfalls schon berüchtigten Gastspiel der Jerxer in Bad Driburg zu Gesicht bekam. In der Besetzung Lennart Rühlemann, Steffen Hinder, Andreas Otte, Arne Tegtmeyer, Paulo Russo, Matthias Kuhlmann, Paul Klundt, Philip Dabbert, David Becker, Damian Prochotta, Marco Jöstingmeier-Polvora, Oscar Defitowski, Andre Patscha und Pascal Höcker musste die junge Jerxer Truppe damals richtig Lehrgeld bezahlen, und das bei einer Mannschaft, die man im Vorfeld der damaligen Begegnung offenbar gar nicht so richtig für voll genommen hatte. Vor Beginn der lippischen Wochen – schließlich heißen die nächsten Gegner der Jerxer SV Diestelbruch-Mosebeck, TBV Lemgo, TuS Horn–Bad Meinberg und RSV Barntrup – hält der Schreiberling die Wiederholung einer solch groben Fahrlässigkeit für schlichtweg unmöglich. Aber auch bei Aufbietung aller verfügbaren Kräfte sowie höchster Konzentration ist ein Spiel gegen den um diese Jahreszeit fast schon traditionell im Abstiegskampf steckenden SSV kein Selbstläufer. Wohl kaum einer anderen lippischen Mannschaft ist es in den letzten Jahren derart erfolgreich gelungen wie den Oesterholzern, den immer wieder drohenden Abstieg aus der Bezirksliga zu verhindern, und sei es erst am letzten Spieltag. Und ein Blick auf die aktuelle Tabelle verdeutlicht schnell, dass die Jungs vom Sennerand auch in diesem Frühjahr wieder dringend auf Punktejagd gehen müssen. Gerade einmal siebzehn Zähler stehen auf dem Konto des im Sommer scheidenden SSV-Trainers Günter Meier, eindeutig zu wenig, um am Ende die Klasse zu halten. Der TuS Bad Driburg, der SV Menne, der SV Diestelbruch und – jedenfalls wenn es ganz blöd läuft – auch der VfL Lüerdissen sind die Kandidaten, mit denen sich die Oesterholzer wahrscheinlich bis zum Saisonende um den Klassenverbleib streiten müssen. Und Günter Meier, abstiegskampferfahrener Trainer des SSV Oesterholz, wird am Sonntag in Jerxen-Orbke schon einen wichtigen Schritt Richtung Bezirksligasaison 2011/12 machen wollen. Gestützt auf ihr Urgestein Adam Sadowski und ihren Top-Torjäger Karl-Josef Tuncel (bislang sieben Saisontreffer) wird der momentane Tabellendreizehnte auch beim Tabellenvierten aus Jerxen-Orbke seine Chance suchen. Erleichtert wird dieses Vorhaben offenbar auch noch durch die Tatsache, das es den SSV-Verantwortlichen gelungen ist, für den verletzten und lange Zeit als unersetzlich geltenden Torwart Björn Brinkmann mit Andre Bürger einen anscheinend nahezu gleichwertigen Ersatz an die Fürstenallee zu locken. Alles in allem deutet also einiges darauf hin, dass nach Meinung der Meier-Truppe der in den letzten Wochen in Oesterholz zu beobachtende leichte Aufwärtstrend auch nach dem Spiel in Jerxen-Orbke Bestand haben soll. Da aber dürften die ‚Brokmänner’ ein gewichtiges Wörtchen mitzureden haben. Immer noch sitzt der Stachel der eingangs erwähnten Pleite tief und bei allem gebotenen Lokalpatriotismus – Geschenke haben die Elitekicker aus dem Verein des lippischen Landrats Friedel Heuwinkel, der die Geschicke des Clubs seit Jahren erfolgreich lenkt, am Sonntag nun wirklich nicht zu erwarten. Freuen wir uns also gemeinsam auf ein spannendes und faires Lipperderby. Und wenn der Unparteiische Jörg Manteuffel vom TuS Porta-Westfalica gegen 16.40 Uhr die Begegnung abpfeifft, wissen wir auch, in welchem der beiden beteiligten lippischen Orte die Stimmung in der kommenden Woche etwas besser sein dürfte. Nach Meinung des Chronisten handelt es sich dabei aber wohl um Jerxen-Orbke ;-) ... | | | | | | Sonntag,27. März | | | | | | SV Menne - SVE Jerxen-Orbke I | 1:4
| | | | | Mit einem 4:1-Erfolg kehrte unsere Erste am gestrigen Abend von ihrer Expedition ins idyllisch gelegene, aber bis gestern in Jerxer Breiten gänzlich unbekannte Menne zurück. In einem Spiel, das in der Anfangsphase den Eindruck hinterließ, als wenn sich zwei Mannschaften aus dem oberen Drittel der Kreisliga B duellieren würden – zur Ehrenrettung beider Teams muss man allerdings erwähnen, dass der flutlichtlose Menner Sportplatz zwar über den mit Abstand imposantesten Fernblick aller Bezirksligaplätze verfügt, dafür derzeit aber keinen Untergrund besitzt, der zum Fußballspielen geeignet wäre – setzte sich am Ende das Team mit den besseren Einzelspielern und dem ausgeglicheneren Kader auch in dieser Höhe verdient durch. Schon vor dem Anpfiff des insgesamt nicht schlecht pfeifenden Schiedsrichters Olaf Biere aus Bielefeld klagte der in dieser Phase der Saison beinahe schon bedauernswerte und wie bereits im Hinspiel sehr sympathisch auftretende Menner Trainer Burkhard Sarrazin über seine lange Verletztenliste und, ebenfalls völlig zu Recht, über die mangelhaften Trainingsmöglichkeiten während des Winterhalbjahres. Kurz zur Erläuterung: Dem Team aus Menne steht zweimal wöchentlich im etwa acht (!) Kilometer entfernten Warburg ab 20.00 Uhr (!) ein halber (!) Platz zur Verfügung. Wer möchte da schon tauschen?! Aber das nur am Rande. Das Zusammentreffen der beschriebenen widrigen Umstände macht den Jungs aus Menne das Leben im Kampf um den Klassenerhalt natürlich immens schwer, eine Tatsache, auf die die ‚Brokmänner’ am gestrigen Tag erfreulicherweise keinerlei Rücksicht nahmen. Nachdem sich die kunstrasenverwöhnten Gäste aus Jerxen-Orbke halbwegs an das ungewohnte Terrain gewöhnt hatten, bekamen sie die Begegnung mit zunehmender Spieldauer doch immer besser in den Griff. Nach der frühen Führung durch Roman Thissen (8.), die von Andre Patscha exzellent vorbereitet war, dauerte es allerdings bis zur 43. Minute, ehe wiederum Roman Thissen nach einer ebenfalls perfekten Vorarbeit von Andre Schönwälder so etwas wie eine Vorentscheidung herbeiführte. Den Spielern von Burkhard Sarrazin war es bis zu diesem Zeitpunkt lediglich vergönnt, mit Hilfe des unebenen Platzes der Jerxer Hintermannschaft einige Schrecksekunden zu bereiten, ernsthaft gefährdet wurde das von Dean Hollmann gewohnt souverän gehütete Eintracht-Gehäuse jedoch nicht. Und auch die zweite Hälfte brachte nicht mehr die Wende für das nun wieder akut abstiegsgefährdete Team aus der Warburger Börde. Nachdem Niklas Bachmann in der 56. Minute nur durch ein Foul im Sechzehner an seinem sechsten Saisontreffer gehindert werden konnte, verwandelte Kapitän Andre Schönwälder den fälligen Elfmeter sicher zur beruhigenden 3:0-Führung für die Eintracht. In der 80. Minute dann aber doch noch ein Lebenszeichen des SV Menne, als Spielmacher Andre Nolte nach einem Fehler in der Jerxer Innenverteidigung plötzlich blank vor Dean Hollmann stand und diesem mit einem gefühlvollen Kopfball keine Abwehrchance ließ. Wenige Zeigerumdrehungen später entschied dann ein Joker-Tor diese Partie endgültig. Joker eins – Pascal Höcker – legte auf für Joker zwei – Joel Sandmann – und der Ball zappelte zum vierten Mal im Tor des bemitleidenswerten SV-Keepers Markus Witte. Insgesamt ein deutlich verdienter Auswärtsdreier für Jerxens Trainer Ralf Brokmann und seine Eleven, die bereits am kommenden Sonntag wieder in den Abstiegskampf eingreifen. Zu Gast in Jerxen-Orbke ist dann der SSV Oesterholz, und an das Ergebnis des Hinspiels wird im Laufe der Woche an dieser Stelle sicher noch einmal erinnert. Und welche Eindrücke bleiben von Menne? Neben dem bereits erwähnten Ausblick über das Warburger Land bleibt haften, dass sich sowohl die Fußballer als auch die Zuschauer jederzeit äußerst fair verhalten haben. Nette und objektive Gespräche vor und nach dem Spiel, eine freundliche Atmosphäre, kein Theater mit dem Schiedsrichter oder mit Gästespielern - ein Auftritt, an dem man sich durchaus mal orientieren könnte....
Am Sonntag verschlägt es unsere Erste in das weit entfernte Menne, um sich mit dem dort beheimateten SV zu messen. Die Mannschaft aus dem Warburger Land ist ebenso absoluter Bezirksliganeuling wie es die Jerxer sind. Im Gegensatz zu den ‚Brokmännern‘ die sich mit nunmehr erreichten 27 Punkten immer noch auf der sicheren Seite der Tabelle wiederfinden, hat es die Jungs des Menner Trainers Burkhard Sarrazin, der übrigens – und das ist wohl bezirksligaweit einzigartig – in Personalunion auch zweiter Vorsitzender seines Clubs ist, spätestens nach der 3:0-Niederlage gegen den SSV Oesterholz wieder in den dicksten Abstiegsstrudel katapultiert. Momentan zieren gerade einmal 17 Punkte das Konto der ebenfalls in blau-weiß auftretenden Kicker aus dem Nachbarkreis. Auf dem heimischen und nach Auskunft von Fußballexperten aus lippischen Vereinen sehr schwer zu bespielenden Rasenplatz wird der SV-Trainer, der sich unter anderem auf seine Top-Torjäger Kevin Köhler und Thomas Müller stützt, also schleunigst mit dem Punktesammeln beginnen wollen. Über einen schlecht zu bespielenden Rasenplatz verfügten allerdings bis noch vor gar nicht so langer Zeit auch die Jerxer, die Umstellung auf das Menner Geläuf dürfte also nicht allzu schwer fallen. Das Hinspiel, das nun auch nicht gerade zu den Höhepunkten des Jerxer Bezirksligadaseins gehörte, ging mit 2:1 an die Eintracht, die Torschützen für Jerxen-Orbke hießen damals Pascal Höcker und Marco Jöstingmeier-Polvora, Kevin Köhler gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für den SV Menne. Angesichts der momentan in Jerxen-Orbke herrschenden Personallage wäre man bei der Eintracht mit einer Wiederholung dieses knappen Ergebnisses durchaus zufrieden. Andererseits wäre der stets engagiert zur Sache gehenden Mannschaft von Jerxens Trainer Ralf Brokmann endlich auch mal wieder eine komplett überzeugende Leistung mit einem dementsprechend klaren Ergebnis zu wünschen. Doch Vorsicht – erst vor knapp drei Wochen Zeit musste der Post SV Detmold leidvoll erfahren, dass auch in Menne Fußball gespielt wird. Mit einer 0:2-Niederlage machten sich die Postler seinerzeit auf die lange Heimfahrt und sollten daher im Vorfeld des anstehenden Spiels als warnendes Beispiel für die Jerxer herhalten. Der Anpfiff in Menne erfolgt um 15.00 Uhr, durchgeführt wird er vom Sportkameraden Olaf Biere, der für die Sportvereinigung Heepen das Amt des Schiedsrichters ausübt. Und für unsere Anhänger: Fahrtzeit Jerxen-Orbke – Menne ca. 1.15 Stunden. Einzelheiten zur Anfahrt bietet die Menner Homepage www.svmenne.de, der Menner Sportplatz liegt an der Waldbreite. Also dann, gute Fahrt! | | | | | | Donnerstag,24. März | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - Post SV Detmold
| 1:1 | | | | | Nicht das man in Jerxen-Orbke den am gestrigen Donnerstag und damit exakt neun Monate vor Heiligabend errungenen Punkt gegen den Stadtrivalen Post SV Detmold als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk betrachtete, allerdings schienen die Akteure und die Anhänger des Aufsteigers angesichts des Spielverlaufs jedoch recht gut mit diesem 1:1-Unentschieden leben zu können. Der Post SV erwies sich schließlich von der ersten Minute an als der erwartet schwere Gegner, und die Gastgeber hatten so ihre liebe Mühe, das Spiel wenigstens einigermaßen kontrollieren zu können. Ab der zwanzigsten Minute etwa ging aber diese Restkontrolle dann vorübergehend doch verloren. Die Gäste bestimmten nun doch deutlich das Geschehen, glasklare Chancen wurden trotz optischer Überlegenheit aber nicht herausgespielt. Jerxens Torwart Dean Hollmann musste lediglich einmal sein ganzes Können aufbieten, als er einen abgefälschten Schuss des Sportkameraden Johann Felker in fast schon sensationeller Manier parierte. Unter den Augen einer erfreulich großen Zuschauerkulisse pfiff der ausgezeichnete Schiedsrichter Marco Müller vom VfB Holsen dann einige Zeit später zur Pause, nach deren Ende sich am Spielgeschehen allerdings nicht viel änderte. Die Spieler von Post-Coach Thomas Hülsmann agierten ruhig und abklärt, den Jerxern hingegen bereitete ein konstruktiver Spielaufbau fast von Minute zu Minute größere Probleme. Einige der blau-weißen Mittelfeldmotoren gerieten offenbar aus Energiemangel doch etwas ins Stottern, gefährliche Aktionen in Richtung des fehlerfrei agierenden Post-Keepers Alexander Kessel blieben Mangelware. Etwas überraschend daher die 1:0-Führung der Jerxer in der 70. Minute, als ein Fernschuss von Routinier Paulo Russo zwar in letzter Sekunde abgefälscht werden konnte, der anschließende Querschläger aber glücklicherweise den goldrichtig stehenden Kollegen Cedric Jostameling fand. Der junge Mann fackelte dann auch nicht lange und vollendete abgebrüht zur Führung für den Aufsteiger. Gleichwohl, eine Trefferwirkung war bei den Postlern nicht zu erkennen. Nur eine Minute nach dem Jerxer Tor schlugen die Jungs aus der Residenz zurück. Eine scharf getretene Ecke verwandelte Christoph Rüschenpöhler unhaltbar per Kopf. Die letzten neunzehn Minuten des Spiels vergingen dann ohne besonders nennenswerte Höhepunkte. Beide Mannschaften hatten noch die ein oder andere Offensivszene zu verzeichnen, Zählbares sprang jedoch für keinen der Kontrahenten mehr dabei heraus. Es blieb also bei der Punkteteilung, in die die Jerxer angesichts der von beiden Teams gezeigten Leistungen gestern gerne einwilligten. Insgesamt handelte es sich um ein recht temporeiches Match, dem der klassische Derbycharakter allerdings komplett abging. Keine üblen Foul, kein verbaler Kleinkrieg, friedliche Zuschauer, erfreulicherweise also eine insgesamt absolut faire Angelegenheit. Wie drückte es Jörg Hagemann, in Jerxen-Orbke hochgeschätzter Sportredakteur der Lippischen Landeszeitung, angesichts der unbestritten vorhandenen technischen Fähigkeiten beider Mannschaften gestern Abend so trefflich aus: „Ein Derby, das mit dem Florett statt mit dem Säbel ausgetragen wurde.“ Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.
Man muss schon ein wenig zurückdenken, wenn man wissen möchte, wann SVE I zuletzt dreimal hintereinander verloren hat. In der Seuchensaison 2006/07 war es, als den Jerxern in ihrem dritten Jahr der Kreisliga-A-Zugehörigkeit nun so gar nichts mehr gelingen wollte. Peinlichkeit reihte sich an Peinlichkeit und am Ende war man in Jerxen-Orbke froh, auf der Zielgeraden noch soeben den zehnten Platz ergattert zu haben. Von dem damaligen Zustand ist das derzeitige Eintracht-Team Gott sei Dank himmelweit entfernt. Zwar hat es auch heuer schon Peinlichkeiten gegeben – man denke dabei an die Spiele beim SSV Oesterholz und unlängst beim TuS Bad Driburg – so richtig ins Trudeln sind die ‚Brokmänner’ bislang aber noch nicht gekommen. Gleichwohl stehen drei Niederlagen aus den vergangenen drei Spielen zu Buche, und so langsam wird es für die Jerxer Zeit, mal wieder gegenzusteuern. Und was käme da mehr gelegen als ein Stadtderby. In eben einem solchen trifft am morgigen Donnerstag um 19.30 Uhr der Tabellensechste aus Jerxen-Orbke auf den Tabellenachten Post SV Detmold. Dieses erste Nachholspiel des Jahres – bekanntlich fiel die Jerxer Begegnung beim TuS Horn- Bad Meinberg unlängst erneut der Witterung zum Opfer – wollen beide Mannschaften natürlich nutzen, um für sich das Tabellenbild wieder etwas freundlicher zu gestalten. Der SV Eintracht Jerxen-Orbke sammelte bislang aus siebzehn Spielen sechsundzwanzig Punkte und steht damit immer noch weit über dem berühmt-berüchtigten Strich. Die Detmolder Nachbarn können zur Zeit dreiundzwanzig Punkte für sich verbuchen, haben dafür aber auch schon neunzehn Partien verbraucht. Und auch wenn der Post SV selbstverständlich nicht für einen Abstieg in Frage kommt, wird der dort tätige Trainer Thomas Hülsmann einiges bewegen, um den optischen Tabelleneindruck schnellstmöglich deutlich zu verbessern. Und es steht zu befürchten, dass der zuweilen recht impulsive Sportsmann, der während eines Spiels manchmal so gänzlich die Gelassenheit seines Obmanns Sven Hackemack vermissen lässt, bereits morgen in Jerxen-Orbke damit anfangen möchte. Die Postler, die mit Steven Hengstler und dem Ex-Oerlinghauser Spielertrainer Jan Trockel über unbestrittenen Leitwölfe verfügen, scheinen die jüngst in Dringenberg und beim Aufsteiger Menne erlittenen Niederlagen gut weggesteckt zu haben. Zu spüren bekam das in erster Linie der TBV Lemgo des Sportkameraden Stefan Wirsching, der in der Werre-Arena mit 5:3 unter die Räder kam. Aber auch einen Punkt aus Driburg zu entführen, wie es dem Post SV am vergangenen Spieltag gelang, ist keine ganz leichte Aufgabe, wie die Jerxer vor wenigen Wochen bei ihrer Pleite in der Kurstadt leidvoll am eigenen Leib erfahren mussten. Neben den bereits erwähnten Sportkollegen Trockel und Hengstler verfügen die Kollegen aus der Stadt natürlich noch über einige weitere, durchaus erwähnenswerte Kicker. So steht in der Hülsmann-Elf mit Christoph Rüschenpöhler sicher einer der besten Techniker der Liga und solche Strategen wie die Grundmann-Brüder Marius und Michael oder der ‚Haudrauf’ Christian Färber verstehen es durchaus, eine saubere, aber hin und wieder eben auch harte Klinge zu schlagen. Und selbst wenn Thomas Hülsmann mit seinem Jerxer Pendant Ralf Brokmann das Schicksal teilen muss, in den vorderen Reihen hin und wieder einen Otte agieren lassen zu müssen, so ist die Offensive der Post doch auf keinen Fall zu unterschätzen ;-) Tobias Dobrott (6 Saisontreffer), Tuna Basokur (5 Treffer) oder der unlängst bei der Post-Reserve zum Einsatz gekommene und angeblich in einem leichten Zwist mit seinem Trainer liegende Nachwuchsmann Tim Haskins (6 Treffer) können schon mal ein Spiel entscheiden. Gut daher, das zuletzt wenigstens der Jerxer Abwehrverband von weiteren Verletzungen verschont blieb. Wenn sich neben den Kollegen Tim Keißelt, Roman Reger oder Martin Färber noch weitere Abräumer aus dem Rennen geschossen hätten, wären die Sorgenfalten im Jerxer Lager wohl noch deutlich ausgeprägter. So aber zwickt es bei SVE I nur etwas im Offensivbereich. Pascal Höcker, Philip Dabbert, Bastian Möller und Marco Jöstingmeier-Polvora fehlen krankheits- bzw. verletzungsbedingt, Paul Klundt steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Angesichts dieser zuletzt doch leicht grassierenden Personalmisere könnte man meinen, die Eintracht pfeift aus dem letzten Loch und geht als krasser Außenseiter in das morgige Match. Auf der anderen Seite zeigte aber gerade der Jerxer Auftritt gegen den Tabellenführer FC Nieheim, der am vergangenen Sonntag unter einem ähnlich ungünstigen Stern stand, dass in der Jerxer Truppe durchaus Moral steckt. Mit eben dieser Moral übrigens wurde seinerzeit das Hinspiel noch gedreht, als die ‚Brokmänner’ bis zur 81. Minute mit 0:1 hinten lagen (Post-Torschütze: Steven Hengstler), dann aber durch Treffer von Andre Schönwälder und Paul Klundt das Blatt doch noch wenden konnten. Unter dem Strich war das damals zwar ein recht glücklicher Sieg für die Eintracht, aber mit einem solchen könnte sich der Schreiberling morgen Abend durchaus auch wieder anfreunden... Also denn, man sieht sich am Donnerstag! | | | | | | Sonntag,13.März | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - FC Nieheim | 0:1 | | | | | Einen für die Spitzengruppe der Liga richtungsweisenden Charakter könnte er gehabt haben - der gestern über die Bühne gegangene zweiundzwanzigste Spieltag der Bezirksliga. Während Topfavorit TuS Erkeln mit der 1:0-Niederlage in Dringenberg innerhalb von einer Woche das zweite Mal richtig Federn ließ - schließlich verlor das stets hoch gewettete Puhl-Team bereits am vergangenen Sonntag sein Heimspiel gegen den RSV Barntrup mit 1:2 – konnte sich Tabellenführer FC Nieheim bei seinem Gastspiel in Jerxen-Orbke zwar denkbar knapp mit 1:0 durchsetzen, musste diesen Erfolg aber durch zwei Rote Karten für die FC-Kicker Gökhan Ak und Kemal Akman teuer erkaufen. Beide Akteure werden dem Nieheimer Trainer Wolfgang Wächter in den nächsten Wochen des Meisterschaftsrennens also bitter fehlen, und gerade der Sportkamerad Akman, der gerade erst eine mehrwöchige Sperre abgesessen hatte, wird bei der zuständigen Sportgerichtsbarkeit wohl kaum mit Milde rechnen dürfen. Die Tabellenzweiten aus Barntrup jedenfalls werden sowohl das Ergebnis aus Dringenberg als auch die Ereignisse aus Jerxen-Orbke mit einem breiten Grinsen zur Kenntnis genommen haben. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass auch der für seine rauhbeinige Art berüchtigte FC-Spielführer Dirk Weskamp gestern den Jerxer Kunstrasen vorzeitig verlassen musste, mit Gelb-Rot, erteilt durch den jederzeit souverän leitenden Unparteiischen Manfred Miske, aber vergleichsweise glimpflich davon kam. Womit wir endgültig beim gestrigen Spiel wären. Und das fing aus Jerxer Sicht eigentlich gar nicht so schlecht an. Trotz immenser Personalnot zauberte Eintracht-Coach Ralf Brokmann wieder eine Mannschaft aus dem Hut, die durchaus das Zeug dazu hatte, die als haushoher Favorit angereisten Nieheimer etwas auf die Rolle zu nehmen. Dieser ehrgeizige Plan der Eintracht bekam aber bereits in der sechsten Minute erste Risse, als sich Stürmer Marco Jöstingmeier-Polvora verletzte und für den gerade aus einer langen Rekonvaleszenz kommenden und somit natürlich noch nicht völlig fitten Pascal Höcker Platz machen musste. Gleichwohl hielten die Jerxer das Spiel weiter offen, ließen kaum nennenswerte Aktionen der Wächter-Crew zu, erspielten sich dann sogar leichte Feldvorteile und wären sogar um ein Haar in der 40. Minute in Führung gegangen. FC-Keeper Andre Schnatmann bewies bei dem präzise geschossenen Schönwälder-Freistoß aber einmal mehr seine Extraklasse. Mit einem in etwa leistungsgerechten 0:0 ging es dann in die Pause, nach der die Jerxer es offenbar aber doch noch einmal wissen wollten. Mit vollem Elan wurde versucht, die FC-Abwehr zunehmend unter Druck zu setzen. Diese hoffnungsvollen Bemühungen wurden dann aber in der 55. Minute jäh gestoppt. In der eigenen Vorwärtsbewegung wurde leichtfertig ein eigentlich sicherer Ball hergeschenkt, der direkte Gegenzug brachte dann den durchaus sehenswerten Nieheimer Führungstreffer durch den 10er Kemal Akman. Da aber die Moral der Jerxer ‚Rumpftruppe’ am gestrigen Sonntag von der ersten bis zur letzten Minute völlig intakt war, wurden von den Platzherren im weiteren Verlauf des Spiels eine Vielzahl von Anstrengungen unternommen, die Nieheimer in echte Bedrängnis zu bringen. Zählbare Erfolge waren diesen Versuchen aber leider nicht beschieden. Ab der 70. Minute kam dann schließlich doch noch einmal Farbe ins Spiel, und zwar als mit dem Kollegen Ak der erste Spieler des Platzes verwiesen wurde. Noch größer wurde die Hoffnung der Jerxer, das Ergebnis noch drehen zu können, als der Nieheimer Kapitän Weskamp von Schiri Manfred Miske völlig zu Recht ebenfalls vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Und als nur drei Minuten später auch Torschütze Akman nach einem extrem überflüssigen und harten Foul die Arena verlassen musste, schien ein Jerxer Treffer förmlich in der Luft zu liegen. Aber – mit dieser für sie offenbar ungewohnten Situation konnten die Jerxer Spieler gestern einfach nicht umgehen. Da wurde überhastet geschossen, Dribblings übertrieben anstatt das Spiel breit zu machen und den besser positionierten Nebenmann zu suchen, und erfolgreiche Kopfbälle zu setzen ist in Jerxen-Orbke offenbar auch nicht jedermanns Sache. So kam es, wie es kommen musste. Die abgeklärten ‚Halbprofis’ des FC Nieheim machten die Räume dicht, verteidigten auch in dreifacher Unterzahl geschickt und ließen so die etwas pflaumenweich vorgetragenen Eintracht-Aktionen einfach verpuffen. Und hier lässt sich auch der einzige Kritikpunkt des Jerxer Spiels festmachen – am Ende fehlte einfach die Cleverness. Aber schließlich kann man so etwas lernen. Also, Kopf hoch Männer, Donnerstag geht’s weiter! Abschließend noch eine kurze Bemerkung zum heutigen Spielbericht der Lippischen Landeszeitung: Nein, Ralf Brokmann ist nicht in die Fußstapfen von Felix Magath getreten und bekleidet somit auch nicht zusätzlich das Amt des Jerxer Fußballobmanns! Und zum x-sten Mal: Nein, Tissen wird nicht ohne ‚h’ geschrieben! Nein, ein Tegtmeier spielt nicht bei uns, unserer heißt Tegtmeyer! Nein, auch ein Jost Ameling ist hier nicht bekannt, wir verfügen aber über einen ‚Gastspieler’ namens Jostameling. Und warum im heutigen Sportteil nur in der Jerxer Aufstellung die Auswechselungen fehlen, während die Aufstellungen aller anderer Teams komplett sind, und dass, obwohl ausführlich drüber gesprochen wurde, weiß auch keiner so genau. Aber der Chronist freut sich trotzdem schon auf das nächste Telefongespräch ;-) Und das meint er sogar ehrlich...
Als die Erste des SV Eintracht Jerxen-Orbke am 26. September des vergangenen Jahres mit einer 1:4-Niederlage aus der Käsestadt Nieheim nach Detmold zurückkehrte, durfte sie dieses durchaus mit erhobenem Haupt tun. Dem FC Nieheim, beinahe schon traditionell Titelanwärter in der Bezirksliga, wurde, speziell in der ersten Halbzeit, von einer stark ersatzgeschwächt angetretenen Eintracht – unter anderem fehlten Paul Klundt, Roman Thissen, Bastian Möller, Andre Patscha und Marco Olszewski – in der heimischen Friedrich-Wilhelm-Weber-Kampfbahn alles abverlangt. Beobachter redeten hinterher von der besten Halbzeit des Aufsteigers seit Serienbeginn und auch FC-Trainer Wolfgang Wächter sprach nach dem Match, das zwischen der 38. und 45. Minute durch drei erfolgreich zum Abschluss gebrachte Nieheimer Standardsituationen entschieden wurde, von einem Arbeitssieg seines Teams, dessen hohes Ergebnis über den tatsächlichen Spielverlauf hinwegtäuscht. Am Sonntag bietet sich den Jerxern nun die Möglichkeit, den Tabellenführer aus Nieheim zum zweiten Mal in dieser Spielzeit auf den Prüfstein zu stellen. Auf dem heimischen Kunstrasengeläuf wird der aktuelle Tabellensechste aus Jerxen-Orbke versuchen, den leichten Negativtrend – schließlich gab es in den beiden letzten Spielen jeweils eine Niederlage – zu stoppen und das mit sechsundzwanzig Punkten schon recht komfortabel ausgestattet Konto weiter aufzupolieren. Im ersten von zwei aufeinander folgenden Heimspielen – am kommenden Donnerstag findet in Jerxen-Orbke mit dem Nachholspiel gegen den Post SV Detmold die inoffizielle Stadtmeisterschaft der Fußballsenioren statt – bekleidet der Aufsteiger aus Jerxen allerdings eindeutig die Außenseiterrolle. Schon das Hinspiel hat gezeigt, dass die Truppe von Trainerfuchs Wolfgang Wächter in vielen Teilen deutlich abgebrühter ist als das noch recht junge Eintracht-Team. Gestützt auf ihren routinierten Torhüter Andre Schnatmann, auf Spielführer Dirk Weskamp, dessen kompromisslose Spielweise gegen sich und andere hin und wieder vermuten lässt, das ihm mit Hilfe eines chirurgischen Eingriffs sämtliche Nervenenden entfernt wurden, auf Laufwunder Stefan Burkert, der mit bislang drei erzielten Saisontreffern alles bisher von ihm gewohnte in den Schatten stellt sowie auf Routinier Christian Martens spielen die seit Jahren von ihrem Präsidenten, dem Mühlenbauingenieur Alfred Ruberg, aufopferungsvoll umsorgten Nieheimer in dieser Saison ihren Stiefel unspektakulär, aber erfolgreich herunter. Diese Erfahrung musste in der vergangenen Woche leider auch der Nachbar vom TuS- Horn Bad Meinberg machen, der trotz einer anscheinend ansprechenden Leistung gegen das Wächter-Team mit 0:3 deutlich den Kürzeren zog. Warnung genug also für Jerxens Trainer Ralf Brokmann und seine Jungs, die zwar am vergangenen Sonntag beim 8:1-Testspielsieg über den A-Ligisten TSV Horn durchaus überzeugen konnten, von denen man aber nicht so ganz genau weiß, wie sie die dreiwöchige Wettkampfpause denn nun weggesteckt haben. Dazu drohen wieder einmal einige Personalprobleme, schließlich stehen hinter den Einsätzen von Marco Jöstingmeier-Polvora, im Hinspiel noch Schütze des Jerxer Ehrentreffers, Bastian Möller, Paul Klundt und Philip Dabbert noch dicke Fragezeichen. Definitiv nicht eingreifen können die Jerxer Langzeitverletzten Roman Reger, Pascal Höcker, Martin Färber und Tim Keißelt. Dazu fehlt aus familiären Gründen mit Mathias Kuhlmann einer der wenigen Eintracht-Routiniers. Sollte es Jerxens Abräumern - und das ist der Schlüssel zum Spiel - allerdings gelingen, die Nieheimer Torgaranten Kemal Akman und Dennis Backhaus, die zusammen genau die Hälfte der bislang sechsunddreißig Nieheimer Saisontore erzielten, aus dem Match zu nehmen und auch Christian Martens nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, darf der Ausgang des Spiels als durchaus offen gelten. Klappt das hingegen nicht, dürfte die aufgrund des in Jerxen-Orbke selbstverständlich vorhandenen lippischen Lokalpatriotismus insgeheim angepeilte Schützenhilfe für den Tabellenzweiten RSV Barntrup allerdings ins Wasser fallen. Aber gut, erst mit dem am Sonntag gegen 16.45 Uhr erfolgenden Abpfiff des als überaus erfahren geltenden Unparteiischen Manfred Miske vom FC Schwelentrup-Spork-Wendlinghausen wissen alle direkt oder indirekt Beteiligten, egal, ob sie nun aus Nieheim, aus Jerxen-Orbke, aus Erkeln oder aus Barntrup kommen, in welche Kategorie der dann beendete Spieltag einzuordnen ist. Warten wir es also einfach ab. | | | | | | Sonntag,13.März | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - TSV Horn | 8:1 | | | | | Aufgrund der unerfreulichen Tatsache, dass TuRa Heiden entgegen ursprünglich gemachter Aussagen nun doch nicht in der Lage war, die Saison wie geplant über die Bühne zu bringen und der Spielplan der ‚Brokmänner’ für den kommenden Sonntag somit eine unerfreuliche Lücke aufweist sowie vor dem Hintergrund des Spielausfalls in Bad Meinberg vom vergangenen Samstag, sah man sich in Jerxen-Orbke im Hinblick auf das kommende Wochenende natürlich zum Handeln gezwungen. Um die Zwangspause zumindest einigermaßen zu überbrücken und damit im nächsten Pflichtspiel am 20.03. dem Titelaspiranten FC Nieheim wenigstens nicht gänzlich chancenlos gegenüber zu stehen, einigte man sich mit dem Meisterschaftsmitfavoriten der Kreisliga A, dem TSV Horn, für den kommenden Sonntag auf ein um 15.00 Uhr beginnendes Testspiel.
| | | | | | Samstag, 05.März
| | | | | | TuS Horn Bad Meinberg - SVE Jerxen-Orbke I
| Abs.
| | | | | Lars Niere, Technischer Direktor des TuS Horn Bad Meinberg, hat das für den heutigen Samstag angesetzte Spiel aufgrund der schlechten Platzverhältnisse abgesagt.
Vor einer kompletten Premiere steht unsere Erste am kommenden Samstag. Wenn um 15.00 Uhr im altehrwürdigen Bad Meinberger Waldstadion durch den Unparteiischen Andre Horstmann vom FC Nieheim die Bezirksliganachholpartie zwischen dem gastgebenden TuS Horn- Bad Meinberg und dem SV Eintracht Jerxen-Orbke angepfiffen wird, handelt sich nicht nur um das erste Treffen dieser Teams in der laufenden Saison – schließlich fiel die Begegnung schon einmal den seinerzeit herrschenden Witterungsbedingungen zum Opfer – nein, es dürfte sich fast um das erste Meisterschaftsspiel dieser beiden Teams überhaupt handeln. Zu unterschiedlich verlief in den vergangenen Jahrzehnten die Formkurve der beiden angesprochenen Vereine, als dass ein Punktspiel überhaupt im Bereich des Möglichen gelegen hätte. Auf der einen Seite der lange Zeit erfolgsverwöhnte und zwischenzeitlich gar bis in die Verbandsliga durchgestoßene TuS Horn- Bad Meinberg, dessen Werdegang eine der ganz großen lippischen Fußballgeschichten hervorbrachte. Auf der anderen Seite der Underdog aus Jerxen-Orbke, jahrelang verschwunden in den Niederungen der Kreisliga B und zu d e r Zeit in Horn- Bad Meinberg, wenn überhaupt, nur am Rande wahrgenommen. Lediglich zwei Kreispokalspiele lieferten sich die mit so unterschiedlichen Voraussetzungen ausgestatteten Clubs in den letzten zwanzig Jahren. Beide entschied der Favorit aus Horn- Bad Meinberg für sich. Aber jetzt, im März des Jahres 2011, passend zum 99zigsten Geburtstag des Gastgebers, ist es soweit –erstmals geht es um Punkte! Und so schlecht scheint die Ausgangslage für den Klassenneuling aus Jerxen-Orbke vor diesem denkwürdigen Match gar nicht zu sein. Mit 27 bislang erspielten Punkten steht der momentane Tabellensechste aus dem Detmolder Vorort nicht schlecht da. Der Platzhirsch aus Horn- Bad Meinberg sammelte bislang 21 Punkte und belegt im aktuellen Klassement Rang acht. Allerdings haben die Jungs von TuS-Trainer Holm Hänsgen, der nach einer gefühlten Ewigkeit beim SSV Oesterholz mittlerweile im zweiten Jahr das Trainerzepter beim TuS schwingt, drei (!) Spiele weniger absolviert. Will der Neuling aus Jerxen-Orbke die arrivierte Truppe aus dem Waldstadion also auch weiterhin noch etwas auf Distanz halten, wäre ein (Teil)erfolg am Samstag schon ein wenig hilfreich. Jerxens Trainer Ralf Brokmann, der am Wochenende auf die Kommandobrücke der Eintracht zurückkehrt , muss die am letzten Sonntag über weite Strecken des Erkeln-Spiels so überzeugend aufgetreten SVE-Elf allerdings umbauen. So stehen mit Niklas Bachmann und Andreas Otte zwei Aktivposten des vergangenen Spieltages aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Dazu ist Abwehrspezialist Arne Tegtmeyer unter der Woche erkrankt, hinter seinem Einsatz steht somit ein großes Fragezeichen. Marco Olszewski meldete sich trotz lädierter Hand wieder gesund und soll der manchmal etwas fahrig wirkenden Eintracht-Deckung – 37 bislang kassierte Gegentreffer sprechen Bände – die so bitter notwendige Stabilität verleihen. Und auch alle übrigen ‚Brokmänner‘ sind nach heutigem Kenntnisstand fit fürs Derby. Von Aufstellungssorgen des geschätzten Kollegen Hänsgen ist derzeit noch nichts bekannt. Die Jerxer müssen also damit rechnen, dass der TuS-Coach so ziemlich alles in die Waagschale werfen kann, was ihm an Spielermaterial zur Verfügung steht. Hayrettin Özmen, mit bislang neun erzielten Treffern der momentane Top-Torjäger der Hornschen, darf sich bestimmt schon jetzt auf eine liebevolle Betreuung durch den ein oder anderen Jerxer Strategen freuen, aber auch die Sportkameraden Roy Wangert, Marco Bovino, der manchmal etwas ungestüm wirkende Erik Lippmann sowie die bereits mit viel Vorschusslorbeeren bedachte TuS- Neuverpflichtung Toni Knöfel werden sicher das Augenmerk der Jerxer Defensivabteilung auf sich ziehen. Dazu verfügt der TuS Horn- Bad Meinberg mit Tobias Gatzke -noch - über einen Spitzentechniker, der aber trotz seines jugendlichen Alters offenbar schon über eine ausgeprägte Heimattreue verfügt und der sich daher in der kommenden Saison selbstlos in die Dienste seines Stammvereins FSV Pivitsheide stellt, um diesem als Spielertrainer auf die zuletzt doch etwas lahm gewordenen Füße zu helfen. Und zu allem Überfluss besitzt der TuS dann mit Gabriel Thiel und Marcel Zimmer auch noch zwei exzellente Torleute, die schon so manchen Stürmer zur Verzweiflung getrieben haben. Insgesamt also eine geballte Ladung, die da am Samstag auf die Jungs der Eintracht zurollen könnte. Können die Jerxer aber an ihre Vorstellung vom vergangenen Sonntag anknüpfen, darf der Ausgang des Spiels jedoch als durchaus offen gelten. Der Favorit der Begegnung kommt aus Horn-Bad Meinberg, soviel ist klar. Alles Weitere sieht man dann am Sonnabend im Waldstadion… | | | | | | Sonntag,27. Februar | | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - TuS Erkeln | 2:3 | | | | | »Das war ein glücklicher Sieg. Der SV hat stark gespielt und hätte einen Punkt verdient gehabt«, zollte Erkelns Fußballobmann Werner Kurtz dem Aufsteiger Respekt. Doch der TuS konnte die Partie durch seine individuelle Klasse im Spiel nach vorne entscheiden. Der frühe Rückstand durch Jerxens Philip Dabbert (1:0, 18. Minute) wurde problemlos weggesteckt. Irfan Haydarevic sorgte noch vor der Pause nach schönem Zusammenspiel mit Tobias Puhl für den 1:1-Ausgleich. Die Gäste zeigten sich überlegen, mussten aber erneut einen Rückstand wegstecken. Kevin-Niklas Bachmann war nach einem Konter zur Stelle und ließ den Aufsteiger auf drei Punkte hoffen (2:1, 62. Minute). Doch das Duo Puhl/Haydarevic war an diesem Tag nicht zu stoppen. Erneut zeigten die beiden eine tolle Kombination, die Bayram Sener mit dem 2:2-Ausgleich abschloss (76. Minute). Spielertrainer Michael Puhl hatte sich als weiteren Stürmer eingewechselt und mit Peter Rehermann einen Verteidiger rausgenommen. Das Risiko wurde belohnt. Puhl selbst avancierte zum Matchwinner. Erdogan Acar hatte geschossen, Jerxens Keeper Lennart Rühlemann ließ nur abklatschen, und Puhl vollendete zum 3:2-Sieg. ©Westfalenblatt Höxter Aus bekannten Gründen sollte an dieser Stelle eigentlich nicht viel zur jüngsten Jerxer Heimniederlage gesagt werden, der oben angeführte Bericht des Westfalenblatt Höxter kann allerdings nicht so ganz unkommentiert stehen bleiben. Schließlich hat die Erste des SV Eintracht am vergangenen Sonntag bei der denkbar knappen 2:3-Niederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten Tus Erkeln über weite Strecken eines ihrer besten Saisonspiele abgeliefert, eine solche, doch etwas oberflächlich wirkende, Wertung hat sie daher einfach nicht verdient. Offenbar sind aber der oben zitierte TuS-Obmann Werner Kurtz und der 2,15-Meter-Hüne und TuS-Betreuer Karl-Heinz Ortmann, der auf der Internetseite des TuS Erkeln von einem ‚bärenstarken Aufsteiger aus Jerxen-Orbke’ sprach, die einzigen Erkelner, die mit einer ausreichenden Portion Fußballsachverstand und auch Fairness versehen wurden, oder wie sonst kommt so ein Bericht an die Presse zustande? TuS-Spielertrainer Michael Puhl, der den kompletten Sonntag Nachmittag den Charme eines kanadischen Holzfällers versprühte, der gerade seine letzte Kettensäge durch einen kapitalen Motorschaden verloren hat, und der so überhaupt keine Ähnlichkeit mit seinem deutlich aufgeschlosseneren und wirklich sympathisch wirkenden jüngern Bruder Tobias aufwies, hat am Sonntag anscheinend ein komplett anderes Spiel gesehen als die meisten anderen Zuschauer. Unter den Augen der Kollegen vom TuS Horn- Bad Meinberg, dem FC-Nieheim-Trainer Wolfgang Wächter und einigen anderen Koryphäen der Szene waren die Jerxer von Minute eins an hellwach und setzten dem Favoriten aus Erkeln mächtig zu. Keine Spur von der im Bericht angesprochenen ‚individuellen Klasse’ des Gastes, auch keine Spur vom ‚problemlosen Wegsteckens’ eines Rückstandes und von ‚überlegenen Gästen’ hatte zu dem Zeitpunkt auch noch keiner der Anwesenden etwas bemerkt. Im Gegenteil, die beherzt zu Werke gehenden ‚Brokmänner’, die gegenüber dem Driburg-Spiel eine Woche zuvor nicht wiederzuerkennen waren, hätten den nach der 2:1-Führung ‚den Deckel auf die Kiste nageln’ können. Zwei Großchancen hingegen blieben ungenutzt, zudem wurde ein Foul an Philip Dabbert im Sechszehner nicht mit dem in der Szene förmlich in der Luft hängenden Elfmeterpfiff bestraft. Erst nach dieser Jerxer Sturm- und Drangphase, und wirklich auch erst dann, merkte man, dass mit dem TuS Erkeln ein Meisterschaftsmitfavorit seine Visitenkarte in Jerxen-Orbke abgab. Bei den Platzherren schwanden angesichts des bis hierhin durchgängig hohen eigenen Tempos zusehends die Kräfte. Die nun doch etwas abgebrühter wirkenden Sportkameraden aus Erkeln nutzten diese Phase zu ihrem einzigen (!) technisch perfekt und äußerst flott vorgetragenen Angriff, der im, zu diesem Zeitpunkt noch glücklich zu nennenden, Ausgleich seinen krönenden Abschluss fand. Aber auch nach diesem Treffer war der Tabellendritte vorübergehend körperlich etwas präsenter. Nach einem Pfostenschuss – nicht nach einem abgeklatschten Ball, wie es fälschlicherweise im Bericht der NWH steht – nahmen sich dann zwei Eintracht-Akteure den beinahe schon obligatorischen Sekundenschlaf, der offenbar mit allen Wassern gewaschene gegnerische Spielertrainer Michael Puhl nutze dieses Geschenk mit all seiner, in –zig Ligaspielen gesammelten, Erfahrung und riss mit seinem Treffer die Eintracht-Jungs brutal aus allen ihren Träumen. Dass die Jerxer in den Schlussminuten selbst Torwart Lennart Rühlemann nach vorne warfen, um das eigentlich Unmögliche doch noch möglich zu machen, unterstrich die bemerkenswerte Einstellung des Teams an diesem Tag. Gleichwohl, der mit Vehemenz vorgetragenen Schlussoffensive der Platzherren blieb der Erfolg versagt. Der TuS Erkeln durfte mit einem doch etwas glücklich zustande gekommenen Auswärtssieg die weite Heimreise antreten, eine Erkenntnis, die mittlerweile auch beim Übungsleiter des TuS gereift sein dürfte. Die Jerxer Truppe hingegen sollte in den nächsten Spielen unbedingt und am besten nahtlos an die Leistung und vor allem an die am Sonntag demonstrierte Einstellung zu Spiel und Gegner anknüpfen. Gelingt das, muss dem Jerxer Lager vor den nächsten Spielen nicht unbedingt bange sein... Abschließend dankt der Schreiberling ausdrücklich den Sportkollegen Bastian Möller und Jörg Retzer, die nach dem Ausfall von Jerxens Chefcoach Ralf Brokmann sofort in die Bresche sprangen, um die Mannschaft in ihrem schweren Spiel gegen den TuS Erkeln zu unterstützen. Und – auch wenn die Eintracht-Elf am Sonntag insgesamt einen äußerst positiven Eindruck hinterließ, ein Akteur verdient es doch, aus dieser Top-Gesamtleistung etwas hervorgehoben zu werden: Andreas Otte, aus beruflichen Gründen monatelang nicht in heimatlichen Gefilden gesichteter SVE-Akteur, wurde aufgrund zweier recht kurzfristiger Ausfälle von den Jerxer Verantwortlichen quasi vom Parkplatz weg verhaftet, im Testspiel der Zweiten, das übrigens der FC Union Entrup mit 1:0 gewann, zwanzig Minuten auf Betriebstemperatur gebracht, um dann anschließend ansatzlos in ein für ihn neunzigminütiges Bezirksligaspiel geworfen zu werden. Zwar blieb der sympathische Nachwuchspilot ohne Torerfolg, eine Tatsache, die allerdings nur noch auf absolute Laien etwas überraschend wirkt, die starke Leistung des so kurzfristig zu einem unverhofften Einsatz gekommenen Kickers war trotzdem absolut tadellos. So konnte Andreas Otte nach Spielschluss mit einer bemerkenswerten Bilanz und daher mit erhobenem Haupt die kurze Reise nach Eichholz antreten. Nach monatelanger Wettkampfpause neunzig Minuten durchgespielt, eine astreine Leistung abgeliefert und nur denkbar knapp verloren, das geht schon! Ob jetzt allerdings ausgerechnet Bruder Alexander Otte, der nach Informationen des Chronisten am Sonntag auf seinem Arbeitsnachweis keine neunzig Minuten vermerken durfte, der natürlich auch kein Tor geschossen hat ;-) und dessen, mit dem Post SV in Dringenberg erlitten Niederlage auch nicht ganz so knapp ausfiel – die gutnachbarschaftlichen Verhältnisse zu den Detmoldern verbieten hier selbstverständlich die Nennung der Ergebnisses – einen ähnlich entspannten Sonntag Abend verlebt hat, wie sein fliegender Bruder, darf an dieser Stelle getrost bezweifelt werden... In diesem Sinne, man sieht sich!
Aus Respekt vor Jerxens Trainer Ralf Brokmann, der seit dem gestrigen Donnerstag einen Trauerfall im engsten Familienkreis zu beklagen hat, und aus Mitgefühl mit dem gesamten Trauerhaus Brokmann verbietet sich derzeit an dieser Stelle die gewohnte Spielberichterstattung über die am Wochenende anstehenden Partien der Jerxer Seniorenmannschaften. Daher nur soviel: Sowohl das Testspiel von SVE II gegen den FC Entrup (13.00 Uhr) als auch das Bezirksligaspiel zwischen SVE I und dem Tabellendritten TuS Erkeln (15.00 Uhr) finden wie geplant statt. Die Leitung bei SVE I übernimmt für noch unbestimmte Zeit Co-Trainer Bastian Möller, der selbstverständlich mit allen Vollmachten versehen wurde. | | | | | | Sonntag, 27.Februar | | | | | | TuS Bad Driburg - SVE Jerxen-Orbke I | 5:2 | | | | | In einer einseitigen Partie unterlag gestern die Erste des SV Eintracht Jerxen-Orbke beim Mitaufsteiger TuS Bad Driburg mit 2:5. Das Ergebnis darf mit Fug und Recht als angemessen bezeichnet werden und geht auch in dieser Höhe vollauf in Ordnung. Und dabei hatte alles eigentlich recht hoffnungsvoll angefangen. Unter der Woche war gut trainiert worden und noch am Sonntag Mittag machten alle Jerxer Akteure einen hellwachen Eindruck. Mit dem Anpfiff des Schiedsrichters Michael Knöner aus dem Extertal aber war diese positive Grundstimmung im Jerxer Lager wie weg gewischt. Von der ersten Minute an bestimmte nur eine Truppe das Spielgeschehen, und das war die Kagerbauer-Elf vom TuS. Mit dem beißenden Ostwind im Rücken legten die Platzherren ein Tempo vor, dass die Anhänger aus dem Jerxer Lager schon früh Böses ahnen ließ. Die Abwehr der Eintracht zeigte sich in dieser Phase des Spiel nahezu hoffnungslos unterlegen, das Mittelfeld, weder offensiv noch defensiv, schien sich in irgendeiner Form am Spiel beteiligen zu wollen, die am gestrigen Tage wirklich bedauernswerten Stürmer Bastian Möller und Roman Thissen hingen aufgrund ihrer nicht in Erscheinung tretenden Hintermänner völlig in der Luft. Ganz anders dagegen gingen die Platzherren zu Werke. Sämtliche Schützlinge des Sportkameraden Kagerbauer schienen motiviert bis an die Haarspitzen zu sein, ein Warnsignal, dass sich dem aufmerksamen Beobachter schon beim Warmschießen des TuS hätte aufdrängen müssen. Von der ersten Minute an Dampf nach vorne, jeden Zweikampf annehmen und gewinnen, ein Spiel des Gegners durch vorzeitiges und kontinuierliches Pressing erst gar nicht zustande kommen lassen – das war die Rezeptur des TuS-Trainers für den gestrigen Nachmittag – und die ist den Jerxern nicht einmal ansatzweise bekommen. Es dauerte allerdings bis zur 34. Minute, ehe der später zum Mann des Spiels mutierende Driburger Stürmer Pascal Kunkel Eintracht-Keeper Lennart Rühlemann das erste Mal überwand. Ein willkommener Anlass für die recht zahlreich erschienenen Driburger Anhänger, sich bei den wirklich ungastlichen Temperaturen mal so richtig warm zu jubeln. Und kaum war dieser Torschrei im Iburg-Stadion verhallt, schlug es bereits zum zweiten Male ein im Jerxer Kasten. Eine perfekte Vorarbeit von Neuzugang Sebastian Middeke, der bei dieser Aktion seine bestes Szene des Spiels hatte, sich ansonsten aber liebevoller Betreuung durch die Eintracht-Verteidiger Marco Olszewski und Arne Tegtmeyer erfreute, nutze Pascal Kunkel zu seinem zweiten Treffer. Mit einer 2:0-Führung ging es dann auch in die Pause, nach der, jedenfalls aus Jerxer Sicht, alles besser werden sollte. Aber – es waren kaum fünf Minuten in Durchgang zwei absolviert, als das Elend seinen weiteren Lauf nahm. Völlig freistehend vor Lennart Rühlemann kam TuS-Abwehrspieler (!!) Benedikt Böger zum Kopfball und ließ dem einzigen Eintracht-Spieler mit Normalform keinerlei Abwehrchance. Unmittelbar nach diesem Treffer startete dann Jerxens Trainer Ralf Brokmann eine bislang einmalige Hauruck-Aktion, indem er die Herren Bastian Möller, Roman Thissen und Paulo Russo zeitgleich vom Feld nahm und durch die frischen Kräfte Mathias Kuhlmann, Oscar Defitowski und Niklas Bachmann ersetzte (60.). Der Sportkollege Pascal Kunkel hingegen erwies sich angesichts dieser denkwürdigen Aktion des SVE-Übungsleiters als kompletter Spielverderber und erzielte nur eine Minute nach dieser Auswechslung im Paket seinen dritten Treffer an diesem Tag – herzlichen Glückwunsch vom Verfasser - und damit auch die entgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Die ließen angesichts des sicheren Sieges und sicher auch in Folge des durchgängig hohen Tempos die Zügel nun etwas schleifen, eine Tatsache, die die ‚Brokmänner’ kurzfristig wiederzubeleben schien. Sowohl der gestern im Jerxer Mittelfeld aufgebotene Torjäger Marco Jöstingmeier-Polvora, der nach einer schönen Kombination über die linke Seite vollendete (88.) als auch Niklas Bachmann, der mit einem Schuss aus 18 Metern unhaltbar für den gestern kaum beschäftigen TuS-Keeper Robert Kimmel genau in den Winkel des Driburger Kastens traf und damit das wohl schönste Tor des Tages erzielte (89.), demonstrierten kurz, dass sie es eigentlich auch können. Aber natürlich viel zu spät und auch eher als Folge des nun offensichtlichen Driburger Zurückschaltens. Bevor nun aber nur irgendein Gedanke an eine möglicherweise in der Luft liegende Sensation bei den Jerxern aufkommen konnte, überlistete der eingewechselte Driburger Toni Brockmann den nun wirklich bemitleidenswerten SVE-Fänger mit einem absolut sehenswerten Heber zum finalen 5:2. Mit dieser nicht einkalkulierten Pleite versäumte es die Eintracht, sich weiter im oberen Drittel der Tabelle festzusetzen. Die Spielausfälle des Spitzenduos aus Barntrup und Nieheim sowie der nicht ganz unerwartete Punktverlust des TuS Erkeln gegen den TuS Horn- Bad Meinberg hätten die ‚Brokmänner’ in der aktuellen Tabelle durchaus gut aussehen lassen, wenn auch das Tabellenbild durch die unterschiedliche Anzahl der absolvierten Spiele zunehmend verfälscht wird. Und bevor jetzt aus den unterschiedlichsten Richtungen auf die Jerxer Mannschaft eingedroschen wird, wie es in dem ein oder anderen Internetforum schon zu beobachten ist: Diese Truppe wird aus der nicht wegzudiskutierenden Blamage des gestrigen Sonntags lernen und der Chronist ist davon überzeugt, dass sich die Mannschaft bereits am kommenden Sonntag beim Gastspiel der ‚Betriebssportgruppe Vauth-Sagel’, wie der TuS Erkeln bereits seit Jahren von ewigen und immer wieder auftauchenden Neidern tituliert wird, mit einem ganz anderen Gesicht präsentiert. Die Diskussionen mit den Kollegen aus Diestelbruch, Heiden oder Oesterholz über die gestern leider komplett ins Wasser gefallene Nachbarschaftshilfe dürften den Eleven von SVE-Trainer Ralf Brokmann hingegen kaum erspart bleiben, Erklärungsnotstand auf Jerxer Seite inbegriffen. Aber da müsst ihr nun durch, Männer ;-)
Bereits am kommenden Sonntag steht er an – der zweite Bezirksligaspieltag des Jahres 2011. Und auch wenn es derzeit in Fachkreisen als eher unwahrscheinlich gilt, dass alle von Staffelleiter Adolf Muhr für diesen Tag geplanten Begegnungen stattfinden werden – schließlich verfügen der TuS Erkeln, TuRa Heiden, der FC Nieheim, der SV Menne, der SSV Oesterholz und der SV Dringenberg über Rasenplätze die, zumindest teilweise, auf schlechte Witterungsbedingungen äußerst sensibel reagieren – darf die für das Wochenende geplante Austragung des Jerxer Spiels beim ebenfalls mit einem Kunstrasen gesegneten TuS Bad Driburg als nahezu gesichert angesehen werden. Der Mitaufsteiger aus der Kurstadt tut sich allem Anschein immer noch sehr schwer in der neuen Liga. Sieben Niederlagen und immerhin fünf Unentschieden stehen in der aktuellen Statistik lediglich zwei Siege gegenüber. Eigentlich eine erstaunliche Entwicklung, wenn man an das Driburger Gastspiel aus der Hinserie zurück denkt. Beim 1:1-Unentschieden, erzielt am 05. September des vergangenen Jahres, verlangten die Jungs von Trainer-Ikone Sepp Kagerbauer bei ihrem Auftritt im Klüter Bergstadion den Jerxern schließlich alles ab und mussten nach dem eigenen Führungstreffer durch Marcel Hartmann den Ausgleich durch Marco Olszewski erst unmittelbar vor dem Schlusspfiff hinnehmen. Offenbar scheint man unterhalb der Iburg den Kampf um den Klassenerhalt aber noch einmal voll aufnehmen zu wollen. So verpflichtete der TuS Bad Driburg in der Winterpause den im Nachbarkreis bestens bekannten Torjäger Sebastian Middeke, der seine Zelte beim Ligakonkurrenten und Meisterschaftsmitfavoriten TuS Erkeln aus, in Jerxen-Orbke, bislang nicht bekannten Gründen vorzeitig abbrach. ‚Sebi’, wie der neue TuS-Stürmer von seinen Anhängern meist genannt wird, ist seit dem 12.01.2011 für die Driburger spielberechtigt und dürfte für Sepp Kagerbauer ein wichtiger Baustein im ‚Unternehmen Klassenerhalt’ sein. Überhaupt scheint der akribisch arbeitende A-Lizenzinhaber des TuS Bad Driburg, dem das Zitat ‚Ich rolle den Spielern den roten Teppisch aus – drüberlaufen müssen sie aber selbst’ nachgesagt wird‚ in der Rückrunde einiges vorzuhaben. Gerade auf die Stärkung der bislang doch deutlich hinter den Erwartungen zurückgebliebenen TuS-Offensive scheint Sepp Kagerbauer in der Winterpause seinen Focus gerichtet zu haben. Neben dem bereits erwähnten neuen ‚Superstar’ Middeke dürften in diesen Planungen auch die Stürmer Stani Seifert, Karsten Klunker und Pascal Kunkel eine größere Rolle ausfüllen als in der Hinrunde, an der die genannten Sportkameraden aus den unterschiedlichsten Gründen nur sporadisch teilnehmen konnten. Vor dem Hintergrund dieser aus Bad Driburg durchgesickerten Nachrichten dürfte es Jerxens Trainer Ralf Brokmann natürlich gerade recht kommen, dass pünktlich zum Auswärtsspiel beinahe alle seiner Eleven grünes Licht für einen sonntäglichen Einsatz im Iburg-Stadion gegeben haben. Selbst die aus dem Dringenberg-Spiel des vergangenen Sonntag recht ramponiert rausgekegelten SVE-Akteure Arne Tegtmeyer und Niklas Bachmann stehen nach heutigem Stand bereits wieder zur Verfügung. Das einzige Streichergebnis der laufenden Woche lieferte daher ausgerechnet der Eintracht-Trainer selbst. Kenner der Szene schreiben dem engagierten Übungsleiter ja schon seit Jahren die Dickfelligkeit eines Rhinozerosses zu, offenbar fälschlicherweise aber auch die gesundheitliche Konstitution eines solchen. Nichts da, schwer erkältet musste der Jerxer Trainer für diese Woche die Segel streichen, die nötige Vorbereitung auf das zweifelsohne schwere Auswärtsspiel wurde daher in bewährter Manier von Co-Trainer Bastian Möller in die Hand genommen. An dieser Stelle daher gute Besserung an den einen, vielen Dank an den anderen Sportkollegen. Abschließen noch eine persönliche Bemerkung des Schreiberlings: Erstmals in der so langsam beginnenden ‚heißen Phase’ der Saison greift Jerxens Erste aktiv in den Abstiegskampf der Liga ein. Erfreulicherweise aber nicht so, wie es die ewigen Pessimisten oder die langsam lauter werdenden Neider prognostizierten – schließlich stehen die ‚Brokmänner’ mit derzeit erreichten siebenundzwanzig Zählern (noch) im gesicherten Mittelfeld und damit auf der Sonnenseite der Liga. Nein, am Sonntag geht die Jerxer Reise zu einem potentiellen Abstiegskandidaten, der jedoch auf keinen Fall unterschätzt werden darf und bei dem sich die Dabberts, Schönwälders, Russos und wie sie alle heißen, eigentlich nur blamieren können. Zu klar scheint derzeit die Favoritenbürde für das anstehende Spiel beim Aufsteiger aus Jerxen-Orbke gelandet zu sein. Und ein aufmerksamer Blick auf die Tabelle verrät: Der TuS Bad Driburg gehört neben dem SV Menne und dem VfB Beverungen zu den extrem wenigen Mannschaften, die mit einer kleinen Pleitenserie ziemlich zügig noch einmal ganz unten reinrutschen könnten. Und ob man es nun Lokalpatriotismus, Ehrensache oder schlicht Nachbarschaftshilfe nennt: Die Jerxer Jungs sollten am Sonntag alles dafür tun, damit den lippischen Nachbarvereinen vom SV Diestelbruch-Mosebeck, dem SSV Oesterholz oder eventuell sogar TuRa Heiden – allesamt Teams, die im direkten Vergleich gegen die Jerxer keinerlei Entgegenkommen zu erwarten hätten – im Abstiegskampf die Zukunft wieder etwas rosiger erscheint. Ein Jerxer Sieg in Bad Driburg kann die Jungs aus den Nachbardörfern wieder so richtig ins Geschäft bringen. Jedenfalls wenn die ihre eigenen Hausaufgaben erfolgreich erledigen. Vielleicht sollten die SVE-Kicker die nächste Begegnung auch unter diesem Aspekt angehen, denn wer weiß, eventuell benötigt man irgendwann ja mal selbst die berühmte Schützenhilfe... In diesem Sinne, auf einen erfolgreichen Sonntag! | | | | | | Sonntag, 13.Februar
| | | | | | SVE Jerxen-Orbke I - SV Dringenberg
| 2:1
| | | | | Und wieder hat es geklappt – die Erste des SV Eintracht Jerxen-Orbke gewinnt ihr Heimspiel gegen den SV Dringenberg knapp mit 2:1 und behält damit eine blütenreine Heimweste. Nicht einen Punktverlust mussten die Jerxer Jungs bislang auf dem neuen Kunstrasengeläuf in Jerxen-Orbke hinnehmen, sicher ein Grundstein für den vor der Saison kaum für möglich gehaltenen vierten Tabellenrang, den die Eintracht-Kicker derzeit einnehmen. Aber gewackelt hatte er gestern, dieser kleine Heimnimbus, den sich die ‚Brokmänner’ in den vergangenen Monaten erspielt haben. Und teilweise wackelte er sogar recht heftig. Dabei hatte eigentlich alles so angefangen, wie von Jerxer Seite geplant. Auf einem durchaus gut zu bespielenden Platz hatten die Gastgeber die erste Chance, die aber von einem hier ungenannten Eintracht-Akteur durch das Schlagen eines klassischen aber durchaus sehenswerten Luftlochs im wahrsten Sinne des Wortes verpuffte. Dann allerdings drehte der SV Dringenberg mal kurz auf. Zwischen der fünften und der zehnten Minute verzeichneten die Jungs von SVD-Coach Richard Soethe drei hochkarätige Chancen, die aber allesamt vom am gestrigen Tag überragenden Eintracht-Keeper Lennart Rühlemann zunichte gemacht wurden. Am Ende dieser Dringenberger Sturm- und Drangphase dann eine weitere Schrecksekunde für den bis dahin eigentlich schon ausreichend leidgeprüften Jerxer Trainer Ralf Brokmann. Offensivkraft und Modellathlet Niklas Bachmann verletzte sich derart, dass an ein Weiterspielen nicht zu denken war. So kam bereits ab der 18. Minute der Jerxer Co-Trainer Bastian Möller zu einem in dieser Form wohl kaum erhofften Einsatz, schließlich sind mehr als siebzig Minuten Restspielzeit eine Menge Holz, wenn der Druck auf dem Kessel nicht stimmt. ;-) Gleichwohl, unmittelbar nach seiner Einwechslung griff Bastian M. bereits entscheidend ins Geschehen ein, indem er nach einem Schönwälder-Freistoß den Dringenberger Abwehrspielern einfach im Weg rumstand, sodass Marco Olszweski die daraus resultierende Verwirrung in der SVD-Defensive zu einem Abstauber und somit zur 1:0-Führung für die Gastgeber nutzen konnte. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben dann Chancen leider Mangelware, sieht man mal von einer Schussmöglichkeit für den gestern merkwürdig übermüdet wirkenden Jerxer Mittelfeldmotor Andre Schönwälder ab. Daniel Ridder, Youngster im Dringenberger Gehäuse, machte in dieser Szene dann aber einfach das, wofür ihn Richard Soethe in den Kasten gestellt hat: Er hielt den Ball. Und da der junge Sportkamerad das im Laufe des Spiels einige Male tat, hinterließ er gestern durchaus einen guten Eindruck im Jerxer Rund. Den hinterließ im Übrigen aber auch die SVD-Offensive zu Beginn der zweiten Halbzeit. Wie schon in Durchgang eins bestimmten die Gelb-Blauen die Anfangsphase, im Gegensatz zur ersten Hälfte aber leider deutlich länger. Die Jerxer kamen zu diesem Zeitpunkt kaum noch zu nennenswerten eigenen Aktionen, bei einigen SVE-Akteuren sicher auch die Folge einer zu kurzen Nacht. So kam es, wie es kommen musste. Der gestern insgesamt nur zu wenig Szenen gekommene Dringenberger Top-Torjäger Phillipe Soethe bereitete mustergültig vor, sein Sturmpartner Manuel Trost verwandelte völlig humorlos zum mittlerweile hochverdienten Ausgleich für die Gäste (60.). Torwart Lennart Rühlemann, gestern ohne Zweifel bester Jerxer, hatte nicht den Hauch einer Abwehrchance. Was allerdings dann geschah, konnte sich keiner der Augenzeugen so richtig erklären. Statt nun den Schwung des Ausgleichstreffers zu nutzen, das Tempo gegen den langsam müde werdenden Aufsteiger hochzuhalten und die Entscheidung zu suchen, baute die wie die Eintracht ebenfalls dezimiert angetretene Soethe-Elf langsam aber sicher ab. Ob jetzt die am Samstag in einem Dringenberger Nachbarort stattgefundene Karnevalsveranstaltung mit dazu beigetragen hat, dass einigen Dringenberger Akteuren die Beine schwer wurden, konnte nach dem Spiel leider nicht mehr eruiert werden. Fakt ist aber, dass die Jerxer dieses leichte Schwächeln des Gegner nutzten. Das Spiel wurde wieder offener und der Aufsteiger aus Jerxen-Orbke konnte durchaus einige Akzente setzen. Das aber nun ausgerechnete Mathias Kuhlmann, der in der 63. Minute für den verletzten und bis dahin durchaus überzeugenden Arne Tegtmeyer ins Match kam, für den unstreitigen Höhepunkt dieser Bezirksligapartie sorgen würde, das hätte sich im Vorfeld niemand der Anwesenden träumen lassen. Nach einem Schönwälder-Freistoß und einem anschließenden Gewühl im Sechzehner stand der als recht wortgewaltig geltende Allrounder goldrichtig an der Strafraumkante. Kurz und trocken mit Vollspann ins lange Eck – da gab es auch für den gut aufgelegten SVD-Fänger Daniel Ridder, dem zudem durch eigene Leute etwas die Sicht versperrt wurde, nichts mehr zu pflücken (88.). Und der Rest ist Geschichte. Die Gäste versuchten in der verbleibenden Zeit noch einmal ihr Glück mit einem Volleyschuss aus der Distanz, der das Rühlemannsche Gehäuse jedoch deutlich zu hoch überflog. Mehr ließen die Jerxer dann aber auch nicht zu, und da der eigene Akku bei den meisten ‚Brokmännern’ auch schon auf Reserve lief, beschränkten sich die Gastgeber darauf, den insgesamt – und darauf sei hier noch einmal ausdrücklich hingewiesen – etwas glücklichen Vorsprung ins Ziel zu retten. Erleichterung pur herrschte jedenfalls beim Jerxer Anhang, als der insgesamt durchaus zufriedenstellend pfeifende Unparteiische Hermann Brechmann aus Stukenbrok die Partie beendete. Wobei man allerdings auch sagen muss, dass beide Teams extrem fair agierten und dem Referee das Leben damit nicht allzu schwer machten. Unter dem Eintracht- Strich stehen nun neben dem vierten Tabellenrang satte siebenundzwanzig Zähler, komfortable siebzehn Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sind zu konstatieren. Da kann man nur noch einmal sagen: Hut ab, Männer ! Und – am Sonntag in Driburg geht es weiter... Abschließend noch eine Meldung aus einem Randbereich: Klaus Vollmer, Urgestein in der Detmolder Gastro-Szene, Inhaber des Traditionslokals ‚Gasthof zum Klüt’ und, sehr zur speziellen Freude des Jerxer Fußballobmanns, seit Jahrzehnten bekennender Bayern-Fan, ist neuer GOLD-Partner im Eintracht-Sponsorenpool. Hoffentlich ein willkommener Anlass für viele Jerxer, Klaus Vollmer und seinem Haus mal einen Besuch abzustatten. Wünscht sich jedenfalls der Chronist Und aus der Gerüchteküche: Uwe Hohnhold, ehemaliger Erfolgstrainer des FC(E) Augustdorf und neben Jörg Retzer wohl der Mann, dem die beiden Augustdorfer Vereine sportlich am meisten zu verdanken haben, soll zu seiner alten Liebe zurückgekehrt sein. Angeblich hat der allseits anerkannte Fussballfachmann beim FC die Rolle eines Talente-Scouts, ähnlich der, die der legendäre Richie Wächter in den 80er und 90er Jahren beim TuS Horn-Bad Meinberg ausfüllte, übernommen. Sollte der vom Schreiberling wirklich geschätzte Fussball-Lehrer also mal an den verschiedenen Plätzen gesichtet werden – Uwe H. ist angeblich nicht nur zum Zeitvertreib unterwegs. Melden jedenfalls die Buschtrommeln...;-)
Nach einer ereignisreichen Hallensaison, die im erneuten Gewinn des Teuto-Cups und dem Sensationssieg beim LZ-Cup ihre unbestrittenen Höhepunkte hatte, sowie einer etwas durchwachsenen Vorbereitung steht er nun an – der Start von SVE I in die Freiluftsaison des Jahres 2011. Am kommenden Sonntag ab 15.00 Uhr trifft der heimische Bezirksligist aus Jerxen-Orbke unter der Leitung des Sportkameraden Hermann Brechmann vom FC Stukenbrok e.V. 1946 auf den von Richard Soethe trainierten SV Dringenberg. Die Mannschaft aus dem Driburger Land hat in der Hinserie mehr Tore als die Eintracht geschossen und weniger Treffer kassiert. Nicht ganz überraschend daher, dass die Sportkollegen aus dem Burgstadion in der aktuellen Tabelle mit 25 bislang erreichten Punkten auf dem vierten Rang und damit einen Platz vor den ‚Brokmännern’ rangieren. Und genau diese unerfreuliche Tatsache gilt es am Sonntag zu korrigieren. Schließlich erinnert man sich in Jerxen-Orbke ja recht gut an einen völlig verregneten Augustsonntag des Jahres 2010, an dem sich die Eintracht in Dringenberg eine vermeintlich sichere 2:0-Führung - Tore damals Andre Schönwälder und Paul Klundt – noch aus der Hand nehmen ließ um am Ende gar mit 2:3 zu verlieren. Eine kleine Rechnung dürfte da wohl noch offen sein. Allerdings wird Jerxens Trainer Ralf Brokmann, der auf eine eher mäßige Saisonvorbereitung zurückblickt, den Zuschauern am Wochenende eine, gegenüber dem Vorjahr, leicht umgekrempelte Eintracht-Elf präsentieren müssen. Mit dem seit dem ‚Hakel-Spiel’ in Beverungen verletzten Roman Reger, dem nicht mehr für den SVE aktiven Steffen Hinder, den ebenfalls verletzten Edeltechnikern Pascal Höcker und Paul Klundt, den irgendwo in der Weltgeschichte umhergondelnden Cracks Andreas Otte, Oscar Defitowski und David Becker sowie den nach langer Verletzungspause immer noch um ihre Form ringenden Abwehrrecken Tim Keißelt und Martin Färber fehlen am Sonntag doch einige Gesichter, an die man sich in Jerxen-Orbke gerade so schön gewöhnt hatte. Gleichwohl hat nach Meinung der Jerxer Verantwortlichen der verbliebene Kader durchaus die Qualität, die bislang recht erfolgreich verlaufende Bezirksliga-Serie fortzusetzen. Ob es aber nun ausgerechnet gegen den SV Dringenberg gelingt, dass mit momentan 24 Punkten ausgestattete und damit recht komfortabel ausschauende Haben-Konto aufzustocken, ist noch längst keine beschlossene Sache. SVD-Trainer Richard Soethe, der wie in der Hinrunde auf die unbestrittenen Torjägerqualitäten seines Juniors Philippe setzt, hat unlängst als ehrgeiziges Saisonziel das Knacken des Vereinsrekords von 53 Punkten ausgegeben. Es steht also zu befürchten, dass der Coach, der übrigens vor Jahren in seiner Funktion als Torwart zu den absoluten Größen in der Region gehörte, bereits am Sonntag in Jerxen-Orbke damit beginnen möchte, diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Mit einer offenbar gelungenen Mischung aus vielen jungen und einigen erfahrenen Akteuren dürfte der SVD für die Eintracht bereits am ersten Spieltag des Jahres schon mal eine richtig hohe Hürde darstellen. Wenn es den Jerxer Strategen allerdings gelingt, ihre zuletzt doch recht offensichtlich zur Schau getragene Winterlethargie rechtzeitig abzulegen – der Verfasser dieser Zeilen zweifelt im übrigen keine Sekunde daran, das dies auf den Punkt gelingt – und wenn die Eintracht-Abwehr die SVD-Offensive und dort insbesondere Top-Torjäger Philippe Soethe, der nach seinen 27 Treffern in der Vorsaison bereits schon wieder 14 Tore auf seinem Konto hat, aus dem Spiel nehmen kann, ist ein erfolgreicher Jerxer Fußballsonntag jedoch auch nicht ganz ausgeschlossen. Und wenn es dann noch dem stets sympathisch lächelnden Nachwuchsstürmer Marco Jöstingmeier-Polvora, der am Spieltag seinen 22sten Geburtstag feiert und der unlängst in einem weltbekannten Internetforum als nahezu perfektes Double von Thomas Magnum alias Tom Selleck für Furore sorgte, gelingt, für seine sicherlich wieder reichlich anwesenden Fans ein fußballerisches und von Erfolg gekröntes Feuerwerk abzubrennen, ja dann dürfte alles im berühmten ‚grünen Bereich’ sein, oder? ;-) | | |
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