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Seniorenfußball

  

Die Termine der kommenden Test-/Meisterschafts- & Pokalspiele findet ihr hier


 

  

Donnerstag, 02. Februar 2012

  
  

Wieder unter blau-weißem Himmel!
Hallenzauber beendet, Vorbereitung der Ersten und Zweiten hat begonnen!

  
  

Kaum hat man sich versehen, ist der Budenzauber auch schon wieder zu den Akten gelegt worden. Die Teilnahme der Ersten am Everdi-Reisen Cup von Ditib Detmold bedarf keiner weiteren Silbe, sagt das dazugehörige Bild aus der Lippischen Landes Zeitung doch schon alles.

Drei Spiele, zwei Niederlagen - so ging die 6-wöchige Hallenzeit zu Ende. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals herzlich beim Ausrichter des Turniers für eine gelungene Veranstaltung bedanken.

Seit Dienstag dieser Woche schnürt die Erste wieder die Schuhe für die Vorbereitung auf die Rückserie. Damit aber nicht nach zu langer Trainingsphase der berühmt-berüchtigte Trainingskoller auftritt, wurden im Vorfeld einige Testspiele vereinbart. Diese finden zur Freude der SVE-Anhänger fast ausschließlich auf dem heimischen Geläuf statt. Startschuss dieser Testserie ist für die erste Mannschaft Sonntag, der 12. Februar um 15.00 Uhr. Gegner wird dann der ambitionierte A-Ligist Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt sein. Die weiteren Partien finden dann an den darauffolgenden Sonntagen ebenfalls um 15.00 Uhr statt. Gegner sind unter anderem der SC Bad Salzuflen, der VfB Schloß Holte und der TuS Leopoldshöhe.

Natürlich hat nicht nur die Erste in dieser Woche mit dem Training begonnen, auch die Zweite startet mit ihrer Vorbereitung. Auch wenn so manchem Akteur der Gedanke an die Kälte einen zusätzlichen Schauer über den Rücken laufen lässt, dürfte das Trainergespann Mertinat/Blühdorn doch mit einer ordentlichen Trainingsbeteiligung rechnen.
Am kommenden Sonntag (05. Februar) steht dann um 15.00 Uhr (ebenfalls in Jerxen) gleich das erste Testspiel an. Gegner wird der ehemalige LZ-Cup- Sieger aus Lüdenhausen sein. Ich kann den nominierten Spielern nur raten, sich vorher nochmal die Haare zu legen, denn neben dem Spiel steht auch das Mannschaftsfoto auf dem Plan. Die weiteren Partien der Zweiten finden immer sonntags vor den Spielen der Ersten statt, Anstoß ist dann jeweils um 13.00 Uhr.

  

 

 

  

Sonntag, 22. Januar 2012

  
  

Keine Titelverteidigung beim LZ-Cup!
Erste erreicht am Ende einen guten fünften Platz!

  
  

Bevor ich etwas zu den gestrigen Spielen bei der Finalrunde des LZ-Cups 2011/12 schreibe, möchte auch ich mich noch einmal bei meinem Vorgänger Ralf Heuwinkel bedanken. Was er in den vergangenen 16 Jahren in Jerxen-Orbke aufgebaut hat, verdient den allergrößten Respekt! Vor etwas über 10 Jahren wäre der Verein fast in die C-Liga abgestiegen - und grüßt heute aus der Spitzengruppe der Bezirksliga. Wenn dies keine fast unbeschreibliche Entwicklung ist! Wir alle hoffen, dass wir dich auch zukünftig zu den Spielen der Jerxer Seniorenmannschaften am Spielfeldrand begrüßen dürfen, um während und natürlich auch nach den Spielen mit dir ein wenig über den lippischen und vor allem den Jerxer Fußball zu klönen (bekanntermaßen ist es nicht notwendig mit dir, lieber Ralf, über Bundesligafußball zu sprechen, da bist du doch deutlich schlechter bewandert ;)). Wie hast du es immer so schön geschrieben: „Man sieht sich!“, genau das gilt vor allem jetzt, denn wir hoffen dich bald wieder zu sehen!
Zu der gestrigen Finalrunde gibt es eigentlich nicht ganz so viel zu sagen. Nachdem wir gegen den späteren Sieger, den RSV Barntrup, mit 1:3 (Treffer Andre Patscha) unterlegen waren und der RSV im zweiten Spiel unserer Gruppe auch Werl-Aspe besiegt hatte, war das Turnier, was eine mögliche Titelverteidigung anging, leider gelaufen. Doch nach der „kurzen“ Bedenkzeit von ca. 2 Stunden zeigten die Jungs, dass sie sich nicht allzu schnell vom Parkett verabschieden wollten und so wurde der SV Werl-Aspe deutlich und in der Höhe verdient mit 4:0 besiegt. Neben Andre Schönwälder, Jarrit Karaus und Niklas „die Picke“ Bachmann traf auch Tim L. Weber. Tims Treffer dürfte noch länger für Gesprächsstoff sorgen, erzielte er das zwischenzeitliche 3:0 per Hacke, womit wieder einmal klar war: „Einfach“ kann Sportsfreund Weber einfach nicht ;).
In den Platzierungsspielen trafen wir zunächst auf den TBV Lemgo. Nach einer konzentrierten Leistung, die leider mit großem Schwächen im Torabschluss gepaart war, stand es nach 15 Minuten Unentschieden, so dass ein Neun-Meter-Schießen entscheiden musste. Hier behielten wir klar mit 3-0 die Oberhand. Lennart Rühlemann bewies einmal mehr, welch Elf- bzw. Neun-Meter-Töter er sein kann und Niklas Bachmann, Andre Schönwälder und Jarrit Karaus besorgten die Treffer. Im Spiel um Platz Fünf stand uns dann die „Überraschungsmannschaft“ des RSV Hörste gegenüber. Hörste war zuvor nur äußerst knapp dem späteren Zweitplatzierten aus Bad Salzuflen unterlegen und hatte den VfL Lüerdissen klar bezwungen. Der goldene Treffer von Jarrit Karaus sollte uns dann einen letztendlich verdienten fünften Platz bescheren, ließen die Jungs doch auch in diesem Spiel nicht allzu viel „anbrennen“. Hörste konnte lediglich zwei Chancen in den 15 Minuten verzeichnen.
Ein Lob gilt von unserer Seite dem Ausrichter, dem FC Augustdorf, für seine sehr gute Organisation dieser Veranstaltung. Und, last but not least, gratulieren wir dem Sieger, dem RSV Barntrup, zum Gewinn des LZ-Cups. Früher gab es einmal den Spruch „Dreimal ist Bremer Recht!“, ich denke, dieses passt auch zum RSV.

  

 

 

  

Sonntag, 08. Januar 2012

  
  

Keine Gegentore beim LZ-Cup!
Erste erreicht ungeschlagen die Finalrunde!

  
  

Dank einer fehlerfreien Leistung bei der Zwischenrunde des LZ-Cup, die am gestrigen Sonntag in der bestens besuchten Halle am Lagenser Werreanger ausgetragen wurde, erreichte der Titelverteidiger aus Jerxen-Orbke zum wiederholten Male die Endrunde dieses aus der lippischen Fußballszene nicht mehr wegzudenkenden Aushängewettbewerbes. Nach einem verhaltenen Beginn gegen den Blomberger SV, der durch das goldene Tor von Damian Prochotta mit 1:0 für die Eintracht endete, drehte die Truppe von Interimstrainer Matthias Kuhlmann, der den verhinderten Chefcoach Bastian Möller vertreten musste und diese Aufgabe entgegen sämtlicher Befürchtungen durchaus zufriedenstellend erledigte ;-) , gegen die als ‚unbekannte Größe’ angetretene Mannschaft des SV Diestelbruch-Mosebeck zwischenzeitlich mal richtig auf. Durch Tore von Niklas Bachmann, Andre Patscha, Marco Olszewski, Jarrit Karaus, Damian Prochotta und Tim-Luca Weber wurden die Ortsnachbarn vom kurzzeitig aufflackernden Spielwitz der Jerxer mit 6:0 förmlich überrollt.
Im abschließenden Gruppenspiel trafen die Jerxer dann auf den A-Ligisten SuS Pivitsheide. Dessen Trainer Rainer Klein schläft nun aber auch nicht unbedingt auf dem Baum, und so wunderte es am Ende niemanden ernsthaft, dass diese völlig unspektakuläre Partie schiedlichfriedlich mit einem 0:0-Unentschieden endete, schließlich reichte den Klein-Jungs dieses Remis zum Erreichen des Qualifizierungsspiels, welches am Ende dann auch erfolgreich bestritten werden konnte. Den Jerxern ihrerseits reichte dieser einen Punkt zur Zementierung des ersten Tabellenplatzes sowie dem damit verbundenen erneuten Direkteinzug in die am 22. Januar in Augustdorf stattfindende Finalrunde.
Die passende Gelegenheit, sich auf diesen alljährlichen Höhepunkt der Hallensaison einzuspielen, bietet bereits der kommende Samstag. Beim wahrhaft hochkarätig besetzten Classic-Cup des RSV Barntrup – unter anderem gehen der SC Bad Salzuflen, Titelverteidiger Post SV Detmold, Preußen Espelkamp und der SC Vlotho ins Rennen um die lukrativen Siegprämien- müssen sich die Jungs um  den dann hoffentlich wieder genesenen Eintracht-Edeltechniker Andre Schönwälder ab 11.51 Uhr zuerst mit den Sportkameraden vom VfL Lüerdissen, vom FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen sowie dem TuS Sonneborn  messen, um ein Weiterkommen bei dieser in der Tat äußerst renommierten Veranstaltung zu realisieren. Interessierten Zuschauern sei daher an dieser Stelle ausdrücklich empfohlen, die vergleichsweise kurze Fahrt in die Barntruper Holstenkamphalle unter die Räder zu nehmen, um einmal ‚Budenzauber’ der besonderen Art – in Barntrup wird traditionell mit der manchmal etwas gewöhnungsbedürftigen Rundumbande gespielt - zu genießen...
 

  

 

 

  

Sonntag, 18. Dezember 2011

  
  

Keine Schwierigkeiten beim LZ-Cup!
Erste zieht souverän in die Zwischenrunde des Hallenturniers ein!

  
  

In der Besetzung Lennart Rühlemann, Marco Olszewski, Andre Patscha, Andre Schönwälder, Tim Weber, Jarrit Karaus, Marco Jöstingmeier-Polvora, Niklas Bachmann und Damian Prochotta genügte Titelverteidiger SV Eintracht Jerxen-Orbke bei der gestrigen Vorrunde zum mittlerweile aus dem Terminkalender kaum noch wegzudenkenden LZ-CUP eine, mit einigen technischen Kabinettstückchen garnierte, konzentrierte Mannschaftsleistung zum erneuten Erreichen der Zwischenrunde.

Weder die SpVg Hagen-Hardissen noch der TSV Leopoldstal und erst recht nicht der Hakedahler SV kamen am Sonntag für einen Überraschungscoup gegen die Vorjahressieger aus Jerxen-Orbke in Frage. Lediglich Ligarivale TuS Horn-Bad Meinberg war im bedeutungslos gewordenen letzten Gruppenspiel – schließlich waren der TuS und der SVE zu diesem Zeitpunkt schon für die nächste Runde qualifiziert - in der Lage, den Spielfluss der Jerxer Hallenasse einigermaßen zu unterbinden. So gewann der TuS Horn-Bad Meinberg dann auch diese Begegnung nach einem krassen Jerxer Abwehrfehler noch mit 1:0 und darf sich somit als Gruppenerster am 08. Januar des kommenden Jahres mit den Ballkünstlern von TuRa Heiden, vom FC Fortuna Schlangen und dem Post SV Detmold um das Weiterkommen in die Endrunde auseinandersetzen. Torschütze des sehenswerten TuS-Siegtores und damit einziger Rühlemann-Bezwinger des gesamten Nachmittags war übrigens Dennis Tille, äußerst talentierter Sprössling der Hornschen Fußballlegende Friedrich ‚Charly’ Tille und offenbar langsam in dessen Fußstapfen tretender Youngster des TuS Horn-Bad Meinberg. Der Apfel fällt eben meist doch nicht weit weg vom Stamm...;-)

Für die Jerxer Cup-Verteidiger geht es nun am 08. Januar 2012 bei der Zwischenrunde am Lagenser Werreanger gegen die Kollegen von SuS Pivitsheide und Blomberger SV sowie gegen die eigentlich verschollen geglaubten Nachbarn vom SV Diestelbruch-Mosebeck. Fazit dieser Gruppeneinteilung: Leicht sieht zwar anders aus, Bange machen gilt aber auch nicht. Anstoß der ersten Partie ist - sicher sehr zur Freude der Herren Jö-Po, Prochotta oder Bachmann - um 10.00 (!) Uhr, der Gegner heißt dann Blomberger SV.   

  

 

 


 


 

 Sonntag, 11. Dezember

 

 

 

 

 

 

 TuS Erkeln - SVE Jerxen-Orbke I

 

2:3

 

 

 

 

Unerwartet, aber erfolgreich: War man im Vorhinein von einem witterungsbedingten Spialausfall ausgegangen, war man letztlich doch zufrieden, dass gespielt wurde. Denn Andre Schönwälder und Tim Weber trafen für den SVE zu einem hart erkämpften Auswärtssieg! 


Auch wenn Michael Puhl, seines Zeichens Trainer des Traditionsclubs TuS Erkeln und damit nächster Gegner der ‚Brokmänner’ und Jörg Horstkötter, Coach der FSG 95 Waddenhausen-Pottenhausen und somit kommender Kontrahent von SVE II im positivsten Sinne des Wortes zu den ‚abgewichsten’ Typen ihrer Zunft gehören, wird angesichts der Wetterprognosen für die laufende Woche in Jerxen-Orbke nicht mehr ernsthaft mit der Austragung der für Sonntag angesetzten Spiele gerechnet. Obwohl insbesondere der Sportkamerad Puhl angesichts der jüngsten ‚Leistung’ der Eintracht eigentlich noch einmal alles auf eine Karte setzen könnte – aber das nur am Rande.

Angesichts der sich nun tatsächlich anbahnenden Winterpause verabschiedet sich der Chronist daher in die Vorweihnachtszeit, Weihnachtszeit und den abschließenden Winterurlaub und klappt damit das Buch ‚Jerxer Fußballsenioren 2011’ endgültig zu, allerdings nicht ohne sämtlichen Akteuren der regionalen Fußballbühne und allen Freunden und Unterstützern der Jerxer Fußballsenioren eine schöne Adventszeit, frohe Feiertage sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 zu wünschen.

Mit sportlichen Grüßen,

Ralf Heuwinkel, Fußballobmann SV Eintracht Jerxen-Orbke

 

 

 

 

 

 

 

 FSG 95 Waddenhausen-Pottenhausen - SVE Jerxen-Orbke II

 

Ausf.

 

 

 

 

Spiel abgesagt - siehe oben!

 

 

 

 


 


 

 Sonntag, 04. Dezember

 

 

 

 

 

 

 TBV Lemgo - SVE Jerxen-Orbke I

 

8:1

 

 

 

 

Auch knapp achtundzwanzig Stunden nach dem Bezirksligaspiel zwischen dem TBV Lemgo und dem SV Eintracht Jerxen-Orbke fällt es dem Verfasser nicht leicht, die passenden Worte zu diesem Ereignis zu finden. Um jetzt aber unmittelbar vor ‚Karriereende’ einem möglichen Amtsenthebungsverfahren zu entgehen, seien hier nur einige Fakten des gestrigen Spiels aufgelistet, und zwar ohne viel Emotionen.

Tatsache ist, dass die ‚Brokmänner’ am gestrigen Sonntag vom TBV Lemgo auf dessen Traditionsgeläuf mit 8:1 förmlich deklassiert wurde. Tatsache scheint auch zu sein, dass der TBV Lemgo gestern sein bestes Heimspiel der laufenden Serie ablieferte. So lauteten jedenfalls Expertenmeinungen aus der traditionell recht kritischen Lemgoer Anhängerschar. Völlig unbestritten jedenfalls ist die Tatsache, dass der gastgebende TBV den Jerxern gestern in allen Belangen überlegen war und auch in dieser Höhe verdient gewonnen hat. TBV-Trainer Stefan Wirsching hatte sein Team auf den Punkt topfit und extrem engagiert in die Spur gestellt, dafür an dieser Stelle ein ausdrückliches Kompliment an den Sportkameraden. Ein ebensolches Kompliment gebührt allerdings auch dem Jerxer Abwehrspieler Arne Tegtmeyer, der sich unmittelbar vor der Halbzeit beim Stande von 4:0 für Lemgo einem TBV-Torschuss beinahe schon todesmutig in den Weg stellte, von diesem dann aber mit voller Wucht im Gesicht getroffen wurde um anschließend benommen zu Boden zu gehen. Neunzig Prozent der gestrigen Mitspieler des Arne T. hätten angesichts des aussichtslosen Spielstandes diese Gelegenheit beim Schopf ergriffen und sich auswechseln lassen, davon ist der Chronist felsenfest überzeugt. Der Sportfreund Tegtmeyer allerdings, der rein sportlich gesehen gestern ebenfalls keinen Sahnetag erwischt hatte, überzeugte aber wenigstens noch durch seine Einstellung, schließlich absolvierte er mit einer stark geschwollenen rechten Gesichtshälfte und einer aufgeplatzten Lippe die neunzig Minuten bis zu ihrem bitteren Ende. Das allerdings war er dann auch schon, der einzig erwähnenswerte Jerxer Lichtblick des gestrigen Nachmittags.

Unter dem Strich bleibt also nur die bittere Erkenntnis, dass es nach einer recht langen Pause wieder einmal einer Eintracht-Ersten gelungen ist, sich bis auf die Knochen zu blamieren und damit dem Ansehen des Vereins einige tiefe Macken zu verpassen, über die in heimischen Gefilden und besonders bei der, angesichts des Jerxer Desasters völlig zu Recht, feixenden Konkurrenz sicher noch in einigen Wochen gesprochen wird.


Einer von insgesamt zwei der in diesem Jahr noch anstehenden ‚Tagen der Wahrheit‘ steht unserer Ersten am kommenden Sonntag in Lemgo bevor. Der Tabellenfünfte aus Jerxen-Orbke trifft an diesem Tag auf den um zwei Punkte besser dastehenden Tabellendritten TBV Lemgo und hat damit die Möglichkeit, durch einen Auswärtssieg sein aktuelles Ranking wieder etwas freundlicher zu gestalten. Und nicht nur das – der zuletzt schwer ins Straucheln geratene Spitzenreiter SV Dringenberg, in der Tabelle derzeit mal gerade acht Punkte vor den Jerxern rangierend, hat 2011 mit den SF Warburg und eben dem TBV Lemgo noch zwei hammerharte Auswärtsaufgaben vor der Brust, die – so jedenfalls die einhellige Meinung bei Fachleuten – von der Soethe-Elf nicht ohne weitere Blessuren überstanden werden. Und auch der aktuell drei Punkte vor der Eintracht liegende TuS Horn-Bad Meinberg, momentan Ligazweiter und damit wieder dicht dran am Spitzengeschehen, hat mit dem SV Brenkhausen-Bosseborn sowie dem stets  unberechenbaren FC Nieheim zwei schwere Auswärtshürden zu bewältigen, und es darf völlig zu Recht bezweifelt werden, dass die Truppe des sympathischen TuS-Trainers Holm Hänsgen gänzlich unbeschadet aus dieser Nummer heraus kommt.

Wollen die Jerxer Spieler also auch im Frühjahr des kommenden Jahres  noch richtig Spaß am Fußball haben, müssten sie eigentlich nur eins tun – sechs Punkte aus den Spielen in Lemgo und anschließend in Erkeln holen und genüsslich zuschauen, wie die Konkurrenz auf dem Weg in die Winterpause noch Federn lässt. Hört sich einfach an, ist es aber natürlich nicht. Zum einen werden die Kollegen aus Dringenberg und auch die vom Bad Meinberger Waldstadion alles dafür tun, ihre komfortable Tabellenposition auch in das Jahr 2012 zu retten. Ein Stolpern dieser Kontrahenten ist also nicht unbedingt sicher, selbst wenn derzeit einiges dafür spricht. Zum anderen steht natürlich erst einmal der TBV Lemgo im Weg. Dessen Trainer, der mit allen Wassern gewaschene Sportkamerad Stefan Wirsching, wird am Sonntag natürlich alles in Bewegung setzen, damit der mögliche Jerxer der Angriff auf die höheren Tabellenregionen bereits im Ansatz verpufft.

Gestützt auf seine Offensivkräfte Janik Brosch, Genadi Krieger und Hamdija Marhosevic, die zusammen 21 der bislang 25 TBV-Tore erzielten, dürfte Stefan Wirsching für sein Team die Weichen klar auf Heimsieg stellen wollen, sein Gegenüber Ralf Brokmann wird selbstverständlich versuchen, dieses Unterfangen mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern . So bietet der Jerxer Trainer am Sonntag mit Arne Tegtmeyer, Marco Jöstingmeier-Polvora, Andre Patscha oder Jarrit Karaus gleich eine ganze Anzahl von Akteuren auf, die das Geläuf Jahnplatz aus ihrer Lemgoer Zeit noch bestens kennen.  Und da auch der Rest der Eintracht-Kicker jederzeit in der Lage ist, auf Kunstrasen eine recht passable Rolle zu spielen, muss einem im Vorfeld dieses Lipperderbys eigentlich nicht unbedingt bange sein. Ausschlaggebend dürfte daher in diesem Spiel einmal mehr die Ausprägung der jeweiligen Siegermentalität sein. Aus diesem Grund sollte in Jerxen-Orbke das ständige Lamentieren über Personalengpässe oder ähnliche Stolperdrähte auch endlich der Vergangenheit angehören. Die Eintracht-Elf, deren momentanes Trainingsverhalten von einem unverzichtbaren Mitglied der Eintracht-Defensive, das hauptberuflich für ein großes lippisches Versicherungsunternehmen an den Start geht, unlängst als ‚beschämend‘ bezeichnet wurde, sollte jetzt endlich wieder die Kurve bekommen und an den oftmals schon so eindrucksvoll bewiesenen Leistungswillen anknüpfen.

Keiner der sich im aktuellen Jerxer Aufgebot befindlichen Kicker muss sich in der Liga verstecken, Erfolg allerdings will auch erarbeitet sein. Bleibt also nur zu hoffen, dass die Jerxer beim Derby in Lemgo endlich wieder eindrucksvoll den Hebel umlegen und den ewigen Heckenschützen, die wahrscheinlich schon seit Wochen davon schwadronieren, dass die Serie eigentlich schon gelaufen ist, ein für alle Mal die kalte Schulter zeigen. Und um es noch einmal ganz deutlich zu machen: Im Jahre 2011 noch sechs Punkte und die Wahrscheinlichkeit, dass sich SVE I beim Neustart im März 2012 wieder in Schlagdistanz zur Konkurrenz befindet, ist immens. Sonntag zählt also nur noch eins: Auswärtssieg! Also, macht es doch einfach mal…;-)

 

 

 

 


 


 

 Sonntag, 04. Dezember

 

 

 

 

 

 

 FSG 95 Waddenhausen/Pottenhausen - SVE Jerxen-Orbke II

 

Ausf.

 

 

 

 

Das Spiel ist witterungsbedingt abgesagt worden!


Am kommenden Sonntag steht SVE II schon wieder vor dem letzten Spiel des Jahres. Die Reise führt die Jungs von SVE.-Trainer Wolfgang Mertinat nach Pottenhausen, um die dort agierende FSG 95 Waddenhausen-Pottenhausen unmittelbar vor der heißen Weihnachtsphase noch einmal auf den Prüfstein zu stellen. Die vom Kachtenhauser Urgestein Jörg Horstkötter trainierte FSG galt vor der Saison als unbedingter Aufstiegsfavorit, belegt derzeit Tabellenrang drei und hat bei lediglich vier Punkten Abstand zum Platz an der Sonne noch alle Optionen auf die Meisterschaft. Und gerade diese Tatsache spricht dafür, dass dieses Spiel trotz deutlich zunehmender Niederschlagsneigung am Sonntag stattfinden wird. Jörg Horstkötter, ein anerkannter Trainerfuchs und Meister seines Faches, wird nämlich zweifellos wissen, dass beide Jerxer Seniorenmannschaften seit geraumer Zeit unter einer recht dünnen Personaldecke zu leiden haben. Was läge also näher, als dem in dieser Saison ja nicht über die Maßen strapazierten Rasenplatz in Pottenhausen auch das letzte Spiel des Jahres noch zuzumuten, wenn im Frühjahr beim möglichen Nachholtermin eine unter Umständen deutlich besser besetzte Jerxer Mannschaft droht. Und da der Chronist glaubt, seine Pappenheimer zu kennen, behauptet er: Es wird gespielt.

Das allein ist aber in Jerxen-Orbke kein Grund, um das große Fracksausen zu bekommen. Schließlich erinnert man sich hier sehr gerne an das 2:2-Unentschieden des Hinspiels, in dem es der Eintracht gelang, dem großen Favoriten mittels eines unbändigen Kampfgeistes sowie durch zwei Last-Minute-Tore von Joel Sandmann (86.) und Artur Muth (89.) den nach einer 2:0-Führung bereits sicher geglaubten Auswärtssieg noch zu entreißen. Also – ein letzte Mal Attacke in diesem Jahr und der Fisch ist geputzt ;-)

 

 

 

 

 


 


 

 Sonntag, 27. November

 

 

 

 

 

 

 SVE Jerxen-Orbke I - SF 08 Warburg

 

1:1

 

 

 

 

Nach einer insgesamt eher mäßigen Partie trennte sich unsere Erste am gestrigen Sonntag von den Sportfreunden Warburg 08 leistungsgerecht mit einem 1:1-Unentschieden und verpasste damit vorerst die Chance, sich weiter in der Spitzengruppe der Liga zu etablieren. Besonders in der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber aus Jerxen-Orbke größte Mühe, überhaupt erst einmal ins Spiel zu finden. Die extrem junge, aber insgesamt recht homogen wirkende Warburger Mannschaft agierte sehr clever, machte geschickt die Räume zu und ließ den Platzherren kaum Entfaltungsraum. Die ‚Brokmänner‘ ihrerseits produzierten besonders in der Anfangsphase Fehlpass auf Fehlpass und machten damit der Truppe des einmal mehr sehr besonnen wirkenden SF-Trainers Burghard Sturm das Leben nicht unbedingt schwerer.

Zudem fehlten gestern wieder einmal die von den Stürmern so bitter benötigten Impulse aus dem Eintracht-Mittelfeld, sodass die beiden Sturmspitzen der Jerxer zum wiederholten Male förmlich in der Luft hingen. Und da selbst der teilweise kräftig unterstützende Rückenwind von den Gastgebern kaum genutzt werden konnte, blieben Torchancen leider absolute Mangelware. Die Warburger ihrerseits taten erst einmal nur das Nötigste, setzten aber einige ihrer gefürchteten Konter, vor denen im Vorfeld der Begegnung mehr als einmal eindringlich gewarnt worden ist. Zwei Minuten vor der Pause hätte die Sturm-Truppe dann auch in Führung gehen können, aber Jerxens Damian Prochotta kratzte mit letztem Einsatz einen Torschuss der Sportfreunde noch von der Torlinie.

Mit einem 0:0-Unentschieden wurden also die Seiten gewechselt und mit dem Wiederanpfiff des fehlerfrei leitenden Unparteiischen Jochen Diederich vom SV Spork-Wendlinghausen-Schwelentrup stieg das Niveau der Partie dann endlich doch etwas an. Grund dafür sicher auch die Einwechslung des Jerxer Spielmachers Andre Schönwälder, für den der wieder einmal völlig glücklos agierende Eintracht-Stürmer Jarrit Karaus den Platz verließ. Der Warburger A-Jugendtorwart Max Pape rückte nun einige Male in den Mittelpunkt des Geschehens, konnte aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht überwunden werden. Auf der anderen Seite musste sich aber auch Eintracht-Keeper Lennart Rühlemann mit all seinem Können gegen einige Angriffe der jungen Wilden der SF stemmen. Als sich dann die letzten versprengten Fußballanhänger beider Lager, die bei den zweifelsohne unwirtlichen Wetterbedingungen den Weg zum Jerxer Sportplatz gefunden hatten, bereits mit dem Gedanken an ein 0:0 anzufreunden begannen, nahm die Partie doch noch einmal richtig Fahrt auf. In der 86. Minute brachte Jerxens Paulo Russo, eigentlich unverzichtbarer Rackerer im defensiven Mittelfeld, seine Farben mit 1:0 in Front. Die angesichts des greifbar nahen Dreiers aufkommende Euphorie in Reihen der Gastgeber wurde jedoch schon im direkten Gegenzug durch den Sportkamerad Sergej Reger im Keim erstickt. Trocken und völlig humorlos nutzte dieser einen faustdicken Fauxpas eines Jerxer Defensivakteurs und schob überlegt zum Ausgleich ein. Das war es dann aber auch.

Die sehr sympathisch auftretende Warburger Truppe hatte sich diesen einen Punkt in der Tat verdient, die Jerxer ihrerseits bewiesen zum wiederholten Male, dass ihnen in dieser personellen Besetzung doch noch einiges fehlt, um zu den echten Spitzenteams der Liga zu zählen. So konnte zwar der Rückstand auf den gestern bereits zum zweiten Male hintereinander gestrauchelten Spitzenreiter aus Dringenberg marginal verkürzt werde, um aber die noch verbleibenden Hoffnungen auf die Tabellenspitze, die sicher eh nur noch theoretischer Natur sind, in das neue Jahr zu retten, müssten aus den letzten beiden Spielen des Jahres 2011 noch sechs Punkte nach Jerxen-Orbke wandern. Die Tatsache, dass es erst zum in dieser Saison wirklich bärenstarken TBV Lemgo und abschließend zum arg abstiegsbedrohten und daher sicherlich um jeden rettenden Strohhalm kämpfenden TuS Erkeln geht, trübt die Jerxer Aussichten allerdings deutlich ein…


Aufgrund akuten Zeitmangels fällt der Vorbericht über das letzte Heimspiel unserer Ersten im Jahre 2011 dieses Mal etwas kürzer aus, der Chronist bittet dafür um Verständnis. Nun zu den Fakten: Sowohl Burkhard Sturm, Trainer der am Sonntag um 14.30 Uhr in Jerxen-Orbke als Gast in Jerxen-Orbke weilenden Sportfreunde Warburg 08 als auch sein Jerxer Kontrahent Ralf Brokmann beklagen seit Wochen eine anhaltende Personalmisere. Während sich dieses Manko bei der Eintracht über alle Mannschaftsteile verbreitet, klagt der Kollege Sturm seit geraumer Zeit über fehlende und bitter vermisste Offensiv-Akteure. Das Problem bei der Schlüsselposition Torwart hingegen haben die Warburger Sportfreunde elegant mittels einer Seniorenerklärung gelöst. So springt Max Pape, seines Zeichens A-Jugend-Torwart der sich im Abstiegskampf befindlichen Warburger Landesliga-Truppe, in jüngerer Vergangenheit immer häufiger bei den Senioren ein, wo er seine Sache offenbar zur vollsten Zufriedenheit des Sportkameraden Sturm erledigt. Die Jerxern, denen aus bislang immer noch nicht gänzlich bekannten Gründen der ‚Joker Seniorenerklärung’ in diesem Jahr verwehrt blieb, bieten am Sonntag trotz aller Personalnot dennoch ein auf dem Papier recht schlagkräftig wirkendes Team auf. So konnte Marco Jöstingmeier-Polvora seinen eigentlich für das kommende Wochenende geplanten Dienst fürs Vaterland erfolgreich abwehren und auch das erneute Mitwirken von Defensiv-Spezialist Arne Tegtmeyer ist dazu angetan, die Sorgenfalten bei den Jerxer Verantwortlichen etwas zu glätten. Das Ziel der Eintracht am Sonntag dürfte daher wohl klar Richtung Heimsieg tendieren, sicher, um den erfreulich positiven Platz in der oberen Tabellenregion zu zementieren, sicher aber auch, um sich mit einem engagierten und erfolgreichen Auftritt im letzten Heimspiel des Jahres bei den hoffentlich zahlreich anwesenden Unterstützern zu bedanken. Eigentlich Ehrensache, oder...?!

 

 

 

 


 


 

 Sonntag, 27. November

 

 

 

 

 

 

 SVE Jerxen-Orbke II - TuRa Heiden II

 

7:0

 

 

 

 

Mit einem tadellosen Auftritt im letzten Heimspiel des Jahres verabschiedete sich SVE II am gestrigen Sonntag vom Jerxer Publikum. Durch Tore von Joel Sandmann (2), Patrick De-Fehr (2), Andre Patscha, Stephan Lömker und Artur Lobas besiegte die Truppe der Sportkameraden Wolfgang Mertinat und Bernd Blühdorn den Nachbarn TuRa Heiden II auch in dieser Höhe absolut verdient mit 7:0. Das letzte Spiel des Jahres bestreiten die Jerxer am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr in Pottenhausen als Gast der dort beheimateten FSG 95 Waddenhausen-Pottenhausen.


Auch unsere Zweite liefert am kommenden Sonntag ihr letztes Heimspiel des Jahres ab. Um 12.30 Uhr kommt zu einer dieser stets recht reizvollen Partien gegen das Nachbardorf Heiden. Die Reserve des TuRa Heiden, Gegner der Mertinat-Combo, ziert zwar mit lediglich sechs errungenen Punkten das Tabellenende der Liga, sollte aber von den am Sonntag an den Start gehenden Eintracht-Akteuren keinesfalls unterschätzt werden. Jerxens Trainerduo Wolfgang Mertinat und Bernd Blühdorn können sich allerdings auf das Mitwirken des lange verletzt gewesenen Andre Patscha freuen, der mittlerweile wieder das Training aufgenommen hat und ohne Zweifel die Qualitäten besitzt, die Defensivabteilung des TuRa vor echte Probleme zu stellen. Auch in dieser Begegnung sollten die Weichen daher eindeutig auf Heimsieg gestellt sein, allerdings auch vor dem Hintergrund, dass die letzten Darbietungen von SVE II wenig Anlass zur Begeisterung boten. Das Wort ‚Wiedergutmachung’ sollte daher, ginge es nach den Wünschen des Schreiberlings, am Sonntag auf jeden Fall keine Phrase bleiben....;-)

 

 

 

 




 


 

 Sonntag, 13. November

 

 

 

 

 

 

 SV Brenkhausen/Bosseborn - SVE Jerxen-Orbke I

 

1:2

 

 

 

 

‚Meeeiiin Gott, waren wir schlecht’ – dieses Zitat, gefallen unmittelbar nach dem Bezirksligaspiel zwischen dem SV Brenkhausen/Bosseborn und dem SV Eintracht Jerxen-Orbke, stammt nicht etwa von einem völlig verzweifelten Trainer Ralf Brokmann, nein keineswegs, einer der beteiligten Eintracht-Akteure fand diese durchaus passenden Worte. Und noch viel schöner – nicht einer seiner Teamkameraden sah einen Anlass, dem Kollegen zu widersprechen. Glücklicherweise fielen diese Worte, die voller Frust steckten, aber nicht nach einer Niederlage, vielmehr hatten die Jerxer mit einem 2:1-Sieg soeben drei Punkte auf dem Brenkhauser Sportplatz eingefahren und somit den Platz in der Spitzengruppe der Liga vorerst gesichert. Wie dieser Sieg jedoch zustande gekommen ist, gehört allerdings kaum an die Öffentlichkeit. Aber der Tag fing für Ralf Brokmann ja auch schon eher suboptimal an, schließlich meldete sich gegen 10.30 Uhr Bastian Möller, der aufgrund seiner fraglos vorhandenen Kopfballstärke ausgerechnet gestern dringend gebraucht worden wäre, aus privaten Gründen vom Spiel ab. Der gerade erst wieder ins Training eingestiegene Andre Patscha hatte somit das unverhoffte Vergnügen, nach diesem Ausfall den sowieso schon recht dünnen Eintracht-Kader, indem übrigens Abwehrspezialist Kristof Bachmann ein durchaus gelungenes Debüt feiern konnte, auffüllen zu dürfen.

In Brenkhausen angekommen, dann die nächste Überraschung: Kerle, wie deutsche Stileichen gewachsen, verließen die Kabine der Gastgeber, um sich auf das Spiel vorzubereiten. Ein Anblick, der gerade der ‚kaum einen Kopf größer als eine Parkuhr-Fraktion’ in Reihen der Jerxer doch einige Sorgenfalten auf die Stirn zauberte. Völlig zu Recht, wie sich später noch herausstellen sollte. Und dann ging es auch schon los. Mit dem Anpfiff des sehr souverän wirkenden Schiedsrichters Cüneyt Alpan aus Paderborn übernahm der gastgebende SV Brenkhausen/Bosseborn die Initiative und bedrängte bereits in der Anfangsphase intensiv das Jerxer Tor des später noch von sich reden machenden Keepers Dean Hollmann. Besonders die SVBB-Sportkameraden Andrej Lautenschläger, Kevin Wilmes und insbesondere Spielertrainer Frank Ewert stellten den Jerxer Abwehrverbund schon in dieser Frühphase der Begegnung vor echte Probleme. Förmlich aus dem strahlend blauen Himmel über Brenkhausen heraus fiel dann aber die Gästeführung. Perfekt vorbereitet von Marco Jöstingmeier-Polvora, der sich auf seiner rechten Seite durchtankte um dann auf den in der Mitte postierten Tim Weber zu spielen. Dieser wiederum schien sich aufgrund der Schnelligkeit der Ereignisse nicht ganz schlüssig, mit welchem Körperteil er diese bestens getimte Flanke ins leere Tor drücken sollte, entschied sich dann aber für irgend etwas zwischen Brustwarze und Knie und stocherte ein. Die Jungs von Frank Ewert zeigten sich angesichts dieses völlig unerwarteten Gegentores aber gänzlich unbeeindruckt. Das Spiel kannte, bis auf wenige Ausnahmen, weiterhin nur eine Richtung, und die hieß Dean Hollmann. Der junge Mann hielt sein Team aber mit einigen spektakulären Paraden im Spiel, profitierte aber auch davon, dass der Gegner im Abschluss sämtliche Präzision vermissen ließ.

Und so kam es, wie es halt meistens kommt. Mit dem dritten, halbwegs ernstzunehmenden Angriff erzielten die Gäste aus Jerxen-Orbke ihr zweites Tor, wiederum mustergültig vorbereitet von Marco-Jöstingmeier-Polvora, der die Schwachstelle im Deckungsverbund des SVBB gnadenlos ausnutzte, und wieder hieß der Nutznießer Tim Weber, der – diesmal schon weitaus eleganter – vollendete. Damit war das Spiel vollends auf den Kopf gestellt, konsterniert waren die Jungs aus Brenkhausen und aus Bosseborn aber immer noch nicht. Bis zur Halbzeitpause und auch in Durchgang zwei behielten die Platzherren das Spiel in der Hand, Torerfolge waren den durchaus engagiert zu Werke gehenden Rot-Weißen jedoch nicht vergönnt. Entweder hatten die eigenen Schüsse oder Kopfbälle eine zu große Streuung, um dem Jerxer Tor gefährlich werden zu können oder es rettete das Aluminium. Und wenn beides nicht zutraf, stand im Jerxer Tor ja noch ein Akteur, der sich gestern den Titel ‚man of the match’ redlich verdient hat. Gefährliche Offensiv-Aktionen der Jerxer blieben weiterhin Mangelware, sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass Eintracht-Spielmacher Andre Schönwälder schon vor der Pause verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Den ersetzte dann der eher defensiv ausgelegte Abräumer Pascal Höcker, eine taktische Maßnahme, die den Offensivkräften des gegnerischen Trainers nun so gar nicht schmecken wollte. Trotzdem schien der Fußballgott mit dem SV Brenkhausen/Bosseborn noch ein Einsehen gehabt zu haben, denn in der 82. Minute belohnte er die nie aufsteckenden Gastgeber mit dem 1:2-Anschlusstreffer, den der Sportkamerad Marcel Pesa aus einem Gewühl im Fünf-Meter-Raum heraus erzielte. Dieses Trostpflaster reichten den Platzhirschen aber natürlich noch längst nicht, und so taten sie bis in die Nachspielzeit hinein das, was sie über gefühlte fünfundsiebzig Minuten gemacht haben: Sie berannten das Gästetor. Noch einmal klatschte ein Schuss an den Innenpfosten des Hollmannschen Gehäuses, noch einmal glänzte der SVE-Tormann mit einer Parade und noch einmal spitzelte ein SVBB-Spieler den Ball nur um Zentimeter am Jerxer Gehäuse vorbei. Und dann war endlich Feierabend.

Was folgte war ein, angesichts der Ereignisse völlig verständliches, ungläubiges Kopfschütteln auf Seiten der Gastgeber sowie pure Erleichterung bei den glücklichen Gästen.

Fazit: Ein Spiel, wie es die Jerxer gestern hinlegten, kann man eigentlich nicht gewinnen, da gibt es wohl keine zwei Meinungen. Und ein unebenes und daher gewöhnungsbedürftiges Geläuf hin oder baumlange Gegenspieler her – die Jerxer Spieler wussten gestern offensichtlich, an wem dieser Grottenkick gelegen hat (s.o.)...;-)


Wieder einmal völlig unbekanntes Terrain steht am morgigen Sonntag für SVE I auf dem Programm, tritt doch die Mannschaft von Eintracht-Erfolgstrainer Ralf Brokmann im herrlich gelegenen Brenkhauser Vierlindenstadion an, um dort die Erste des erst im Jahre 2000 gegründeten SV Brenkhausen-Bosseborn auf den Prüfstand zu stellen. Von der Mannschaft des SVBB, wie der Club in dessen eigener Region genannt wird, ist in Jerxen-Orbke bis vor kurzem nichts, aber auch gar nichts bekannt gewesen. Lediglich das Aufstiegsergebnis des kommenden Gegners, der im vergangenen Mai mit immerhin elf Punkten Vorsprung vor dem ewigen Geheimfavoriten FC Stahle die Ziellinie der Höxteraner Kreisliga A überquerte, wurde im Vorfeld der jetzt anstehenden Begegnung anerkennend zur Kenntnis genommen. Sollte die Tabelle nicht lügen – und Tabellen tun das selten – basierte der damalige Aufstieg wohl eher auf einer gefestigten Abwehr des SVBB – lediglich vierzehn Gegentreffer standen zu Buche – als auf einer überragenden Offensivleistung. In der neuen Umgebung hat sich dieses Bild dann aber doch gewandelt.

Die Null steht in Brenkhausen-Bosseborn offenbar nicht mehr so oft wie früher. Bislang vierundzwanzig Gegentore haben sich die Akteure des, durch seine lange Tätigkeit beim lippischen Traditionsclub SSV Oesterholz auch hierzulande bestens bekannten, BB-Trainers Frank Ewert eingefangen, allerdings trafen die Herren bereits auch schon zweiundzwanzig Mal ins gegnerische Netz. Momentan rangiert die Mannschaft, die noch im letzten Jahr die in hiesigen Regionen wohl recht seltene Erfahrung machen durfte, mit Michael ‚Micky’ Wollitz von einem ehemaligen, aber waschechten Erstligaprofi trainiert zu werden, mit vierzehn erlangten Punkten auf dem achten Tabellenrang. Damit ist der Weg der Ewert-Truppe nach unten doch um einiges kürzer als nach oben, schließlich beträgt der Abstand zu den sicheren Abstiegsplätzen gerade einmal drei Punkte. Und genau hier beginnt das Problem, vor dem die Jerxer am Sonntag stehen werden. Die Mannschaft aus dem Nachbarkreis wird sich in ihrem Vierlindenstadion mit allem reinhängen, was sie hat. Mit einem Sieg vor eigenem Publikum könnte sich der SVBB etwas Luft verschaffen, zumal einige der Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen alles andere als leichte Aufgaben vor der Brust haben. Bereits vor Wochenfrist beim Auftritt des Aufsteigers in Detmold konstatierten einige dem Spiel beiwohnende Jerxer Spione mit Erstaunen, dass die Ewert-Elf vielleicht nicht über eine große Anzahl herausragender Techniker verfügt, dass sie offenbar aber in keiner Situation an ein Aufgeben denkt. Selbst als der Post SV Detmold am vergangenen Samstag kurz nach der Pause schier uneinholbar auf 4:0 davonzog, dachten die Wilms, Siebrechts, Mönnekes oder Rüßmanns nicht im Entferntesten daran, die Flinte vorzeitig ins Korn zu werfen. Zwei Tore auf dem sicher ungewohnten Kunstrasenplatz der Detmolder, die den Gastgeber zwischenzeitlich wieder ins Schwitzen brachten, waren der gerechte Lohn für alle Bemühungen.

Und um es noch einmal ganz deutlich zu machen – diese zweifelsohne permanent vorhandene kämpferische Einstellung, noch dazu auf einem sicher nicht leicht zu bespielenden Rasenplatz, könnte SVE I durchaus vor ein Problem stellen. Nur gut daher, dass der Bezirksligist aus Jerxen-Orbke am vergangenen Dienstag beim Kreispokalhalbfinale in Kohlstädt gegen eine ähnlich agierende Mannschaft genau die passende Generalprobe für das kommende Meisterschaftsspiel abliefern konnte. Das äußerst erfreuliche Ergebnis dieses, auch von Jerxer Seite sehr engagiert geführten, Pokalfights ist bekannt, und der Chronist hätte durchaus nichts gegen eine Wiederholung dieses Resultats im etwa fünfzig Kilometer bzw. etwa eine Stunde Fahrzeit entfernten Brenkhausen einzuwenden.

 

 

 

 


 


 

 Sonntag, 13. November

 

 

 

 

 

 

 TuS Kachtenhausen II - SVE Jerxen-Orbke II

 

4:0

 

 

 

 

 

Für unserer Zweite endete der gestrige Auftritt beim TuS Kachtenhausen II mit der insgeheim befürchteten Niederlage. Durch Tore von Sergej Greb (2), Tomas Stermer und Jürgen Bohlinger siegte der Tabellenführer auch in dieser Höhe verdient mit 4:0.

Aufgrund des Totensonntags steht für SVE II nun ein spielfreies Wochenende an. Am 27. November geht es dann weiter, wenn die Nachbarn von TuRa Heiden II ihr Gastspiel in Jerxen-Orbke geben.


Ohne große Illusionen dürfte sich unserer Zweite am Sonntag auf den Weg nach Kachtenhausen machen. Der momentane Tabellenführer wird wohl wie bereits im Hinspiel eine Nummer zu groß sein für die Herausforderer aus Jerxen-Orbke, schließlich schlugen die Jungs vom TuS die Eintracht beim damaligen Saisonauftakt leicht und locker mit 4:0. Das der weitere Weg der Kachtenhauser Reserve einmal ganz oben in der Tabelle enden könnte, daran dachte damals aber wohl niemand. Zur, für Nachtschwärmer denkbar unpassendsten, Anstoßzeit um 12.30 Uhr startet nun ein erneuter Jerxer Versuch, einen Spitzenreiter mal gehörig zu ärgern. Gleichwohl, angesichts der immensen Personalprobleme bei SVE II fehlt selbst den größten Optimisten der Glaube an einen Eintracht-Erfolg. Doch unverhofft kommt ja bekanntlich oft...

Und da SVE I bekanntlich für ein Gastspiel beim SV Brenkhausen/Bosseborn aufläuft und damit nicht gerade irgendwo ’um die Ecke’ gastiert, finden die weniger Reisefreudigen unter den Jerxer Anhängern eventuell auch mal den Weg ins Dieter-Rabe-Vereinszentrum des TuS Kachtenhausen, um dort die Eintracht-Reserve zu unterstützen.

 

 

 

 

 


 


 

 Dienstag, 08. November

 

 

 

 

 

 

 SF Oesterholz-Kohlstädt - SVE Jerxen-Orbke I

 

0:2

 

 

 

 

In einem echten Pokalfight bezwang unsere Erste am gestrigen Abend den A-Ligisten Sportfreunde Oesterholz-Kohlstädt auf dessen Geläuf in Kohlstädt nicht unverdient mit 2:0. Dabei zeigten die Gastgeber von Anfang an keinerlei Respekt vor dem klassenhöheren Gegner aus Jerxen-Orbke. Bereits nach den ersten Aktionen wussten die ‚Brokmänner’, dass ihnen weder eine Spaziergang ins Finale noch ein gemütlicher und stressfreier Abend bevorsteht. Die Sportfreunde kämpften und rackerten von der ersten Minute an, übertrieben dabei aber bei der ein oder anderen Aktion dieses berüchtigte ‚den Schneid abkaufen’. Und da sich auch in Reihen der Jerxer durchaus Akteure befinden, die nicht aus Zuckerwatte gemacht sind, entwickelte sich über am Ende fünfundneunzig Minuten ein Spiel, dass von beiden Seiten mit Haken und Ösen geführt wurde. Schade nur, dass sich der ansonsten als recht souverän bekannte Unparteiische gestern in einer eklatanten Formkrise befand und daher nicht in der Lage war, die regelwidrigen Attacken, die es auf beiden Seiten zu beobachten gab, rechtzeitig und rigoros zu unterbinden. Wer von den erfreulich zahlreich anwesenden Zuschauern sich also auf ein schönes Fußballspiel gefreut hatte, war gestern auf der verkehrten Sportanlage.

Mit zunehmender Spieldauer gelang es der Eintracht-Elf dann aber, sich wieder mehr Raum zu verschaffen und ihrerseits einige Akzente zu setzen. Für das Ausrufezeichen der ersten Halbzeit sorgte schließlich Andre Schönwälder, der SF-Torhüter Björn Brinkmann in der 31. Minute mit einem 20-Meter-Schuss keinerlei Abwehrchance ließ. Genau in den Giebel des Gastgebertores rauschte dieses Geschoss, begleitet vom Jerxer Jubel sowie dem anerkennenden Raunen der neutralen Zuschauer. Aber das war dann auch schon wieder. Weiter ging der zähe Kampf um Ball und Grasshalme, bis zur Halbzeitpause waren der Partie aber keine weiteren Treffer vergönnt. Dank eines Geniestreichs von Andre Schönwälder und dank einiger Rettungstaten von SVE-Keeper Lennart Rühlemann wurden die Seiten also mit einer knappen Gästeführung gewechselt.

Wer nun nach einer ungewöhnlich langen Halbzeitpause darauf spekuliert hatte, dass sich die Begegnung insgesamt jetzt deutlich steigert, sah sich leider getäuscht. Keiner der dreiundzwanzig beteiligten Akteure konnte eine deutliche Formsteigerung für sich verzeichnen, und so blieb es bei einem verbissenen Kampf, der hin und wieder durch mal mehr, mal weniger zu verstehende Pfiffe des Schiedsrichters unterbrochen wurde oder eben nicht. Ein Pfiff, der anschließend naturgemäß von beiden Lagern unterschiedlich bewertet wurde, brachte dann die Entscheidung. Damian Prochotta, der normalerweise über das Standvermögen einer Deutschen Eiche verfügt, wurde vom Sportfreund Sven Jahn, über dessen Trainer Michael Dreier nach dem Spiel sagte, dass er gar nicht foulen könne, im Kohlstädter Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Der Referee zeigte auf den ominösen Punkt, was den bereits erwähnten und eigentlich stets äußerst sympathisch wirkenden Sportkameraden Dreier kurzzeitig die Contenance verlieren ließ. Jerxens Andre Schönwälder jedoch ließ sich weder durch das Lamento neben dem Platz noch durch seinen Gegenüber Björn Brinkmann aus der Ruhe bringen und erzielte mit der ihm eigenen Bierruhe das 2:0 (61.). Die verbleibende Spielzeit überstanden die Jerxer dann unbeschadet, auch wenn die Gastgeber noch das ein oder andere Mal gefährlich nah an das Eintracht-Gehäuse herankamen. Auf der anderen Seite gab es aber auch noch einige Konterchancen für den Bezirksligisten, deren konsequentere Verwertung das Ergebnis noch höher hätte schrauben können. Unter dem Strich stellten die Jerxer am Ende die um einige Nuancen besser Truppe, die somit auch verdient in das Finale des Detmolder-Pils-Cup einzieht, das am 17. Mai 2012 an einem noch zu bestimmenden Spielort ausgetragen wird.

Bleibt abschließend nur noch, sich bei den Jungs aus Kohlstädt und Oesterholz für die Gastfreundschaft bei der in diesen Ortsteilen offenbar legendären ‚dritten Halbzeit’ zu bedanken. Fachsimpeleien in einer angenehmen Atmosphäre, garniert mit ein paar gekühlten Getränken – was will man mehr! Nochmals herzlichen Dank!


Am Dienstag, dem 08. November findet um 19.30 Uhr zwischen den SF Oesterholz-Kohlstädt und dem SV Eintracht Jerxen-Orbke das ursprünglich für den 12. Oktober geplante, damals aber witterungsbedingt abgesagte, Halbfinalspiel um den Detmolder-Pils-Cup statt. Laut dfbnet findet dieses Spiel auf dem Sportplatz in Kohlstädt statt, eventuell noch folgende Änderungen werden im Gästebuch dieser Seite bekannt gegeben.

Zum Spiel selbst wurde an dieser Stelle bereits im Vorfeld des 12. Oktober ausführlich berichtet. Der damalige Bericht hat recht wenig von seiner Aktualität verloren und kann hier jederzeit noch einmal eingesehen werden. Lediglich die sportliche Ausgangslage hat sich bei beiden Teams etwas verschoben, schließlich dürften nach den jüngst erlittenen Niederlagen weder die Sportfreunde aus Kohlstädt und Oesterholz noch die Mannschaft des SV Eintracht Jerxen-Orbke für die laufende Saison noch irgendwelche ernsthaften Meisterschaftsambitionen hegen. Was bietet sich da mehr an, als einer leicht missglückten Serie mit Hilfe des Pokalwettbewerbs einen noch einigermaßen versöhnlichen Abschluss zu bescheren?

Aus diesem Grund dürfte die morgige Partie, die, wie ursprünglich geplant, vom Unparteischen Florian Säck (SV Diestelbruch-Mosebeck) geleitet wird, von der Mannschaft gewonnen werden, die über den größeren Siegeswillen verfügt. Nur mit spielerischen Mitteln dürfte auf dem unlängst von einem Ligakonkurrenten der SF als ‚Kartoffelacker’ bezeichneten Kohlstädter Wiese wahrlich nichts zu holen sein. Die Jungs von Jerxens Trainer Ralf Brokmann dürfen sich also schon jetzt auf einen heißen Tanz mit den Fusionierten einstellen. Bleibt abschließend zu hoffen, dass eine möglichst große Jerxer Anhängerschar den Weg über die Egge oder die Gauseköte findet, um die ‚Brokmänner’ auf ihrem sicher recht schweren Weg ins Finale zu unterstützen.

 

 

 

 

 


 


 

 Sonntag, 06. November

 

 

 

 

 

 

 SVE Jerxen-Orbke I - SV Dringenberg

 

0:3

 

 

 

 

In einem durchaus sehenswerten und insbesondere in der ersten Halbzeit recht temporeichen Bezirksligamatch unterlag unsere Erste gestern dem neuen Herbstmeister und designiertem Landesligaaufsteiger SV Dringenberg mit 0:3. Dabei begann die Partie, die mit dem strahlenden Sonnenschein und einer durchaus sehenswerten Zuschaueranzahl ideale Rahmenbedingungen hatte, aus Jerxer Sicht recht verheißungsvoll. Obwohl SVE-Trainer Ralf Brokmann leider immer noch nicht in der Lage ist, mal wieder seine Bestbesetzung ins Rennen zu schicken, war gegenüber der Pleite vom Vorsonntag eine deutliche Leistungssteigerung im Jerxer Team auszumachen. Zwar spielte es keine ganz unbedeutende Rolle, dass mit Pascal Höcker, Damian Prochotta und Max Schnitzerling drei wichtige Stützen in die Mannschaft zurück kehrten, trotzdem war auch den anderen Akteuren, die am vergangenen Sonntag auf dem Rasen des Bad Meinberger noch total neben sich standen, förmlich ins Gesicht geschrieben, dass es gegen den Spitzenreiter besser laufen sollte.

So hatten die Gastgeber denn auch in den ersten Minuten das Heft klar in der Hand und mit etwas mehr Fortune hätte der Tabellendritte aus Jerxen-Orbke auch in Führung gehen können. Aber die Soethe-Truppe aus Dringenberg entpuppte sich früh als wahre Spitzenmannschaft. Mit dem ersten echten Angriff in der siebenten Minute erzielte Sportkollege Manuel Trost die vom starken und durchweg sehr sympathisch auftretenden Dringenberger Fanclub vielumjubelte Gästeführung. Aber die Mannschaft von Ralf Brokmann ließ die Flügel nicht hängen. Die im Gegensatz zur Vorwoche kaum wiederzuerkennenden Eintracht-Stürmer Tim Weber und Jarrit Karaus setzten der SVD-Deckung doch mächtig zu und auch im Mittelfeld erspielten sich die Jerxer ein in dieser Phase des Spiels deutlich zu Tage tretendes Übergewicht. Höhepunkt dieser Drangphase war dann ein eigentlich perfekt getimter Kopfball von Jarrit Karaus, der aber vom Dringenberger Torwart Dirk Schönfeld in herausragender Manier pariert werden konnte.

Gegen Ende des ersten Durchgangs befreite sich der Spitzenreiter aber zusehends vom Jerxer Druck und kam seinerseits zu Chancen. Die größte Einschussmöglichkeit bot sich dabei Top-Torjäger Philippe Soethe, der sich aber in einer eins-gegen-eins-Situation vom gestern wieder blendend aufgelegten Eintracht-Fänger Dean Hollmann entnerven ließ und letztendlich an diesem scheiterte. Mit der knappen Gästeführung also wurden die Seiten gewechselt. Mit dem Wiederanpfiff des wirklich ausgezeichnet leitenden Unparteischen Yasin Tekes verflachte die Partie dann leider ein wenig. Die Jerxer waren anfangs nicht in der Lage, ihr hohes Tempo, das sie in Durchgang eins an den Tag gelegt hatten, wieder aufzunehmen. Der insgesamt recht abgebrüht wirkende Spitzenreiter verwaltete zu diesem Zeitpunkt gekonnt das Ergebnis und ließ den Jerxern nur noch wenig Platz.

In der 58. Minute dann die Entscheidung. Ein Jerxer Spieler, der ansonsten die Zuverlässigkeit in Person ist, der immer ein Vorbild in Sachen Einsatz ist und dessen Name aus diesem Grund hier auch nicht genannt wird, verlor unbedrängt und völlig unnötig das Spielgerät in der Dringenberger Hälfte. Ein schneller Pass auf den enorm antrittsstarken Phillipe Soethe genügte dann, um die in dieser Situation etwas weit aufgerückte Jerxer Abwehr aus den Fugen zu werfen. Kollege Soethe rauschte unaufhaltsam in Richtung Eintracht-Gehäuse und bewies dort seine ganze Klasse. Unbeirrt vom herauslaufenden Dean Hollmann suchte er den Abschluss, und selbst eine Attacke des Jerxer Torwarts, die den SVD-Stürmer ins Straucheln brachte, konnte ihn zwar etwas aus der Richtung werfen aber nicht stoppen. Mit einem herrlichen Schlenzer vom Strafraumeck aus überwand der junge Mann dann den zu weit aus seinem Tor geeilten SVE-Schlussmann zum vorentscheidenden 2:0. Ein ausdrückliches Kompliment geht an dieser Stelle an Phillipe Soethe, weil der sich nach der etwas ungestümen Attacke von Dean Hollmann nicht theatralisch fallen lassen hat, sondern mit allen Mitteln seinen Erfolg suchte. Eine Rote Karte für den Eintracht-Fänger hätte bei diesem sehr konsequent pfeifenden Unparteiischen nämlich durchaus im Bereich des Möglichen gelegen. Nochmals besten Dank und Hut ab!

Der Rest ist dann leider schnell erzählt: Der SV Dringenberg tat nicht mehr als nötig, die ‚Brokmänner’ ihrerseits waren kaum noch in der Lage, den Kasten von Dirk Schönfeld ernsthaft in Gefahr zu bringen. Ein gefährlich abgefälschter Schuss stellte den Dringenberger Keeper zwar noch einmal vor eine echte Bewährungsprobe, die meisterte der Kollege aber ebenfalls mit Bravour. Daniel Neumann, er in der zweiten Halbzeit auffälligste Dringenberger Akteur, schien sich in der 70. Minute dann gedacht zu haben, er müsste seinen mitgereisten Fans doch noch ein Schmankerl servieren. Leider beließ es der Blondschopf aber nicht nur beim Denken, nein, zum Leidwesen der Jerxer handelte er auch. Eigene Balleroberung fünfundzwanzig Meter vor dem Eintracht-Tor, einen Schlenker und dann mit Auge und Gefühl flach in die lange Ecke des Hollmannschen Kastens. Damit war der berühmte Sack dann endgültig zu, Nennenswertes gibt es aus der Schlussviertelstunde nun wirklich nicht mehr zu berichten.

Der SV Dringenberg feierte die mit diesem Sieg vorzeitig errungene Herbstmeisterschaft bereits auf dem Jerxer Kunstrasen, und der Chronist ist sich ziemlich sicher, das die Truppe von Trainer Richard Soethe in der nächsten Saison nicht noch einmal nach Jerxen-Orbke kommt. Die ‚Burg-Elf’ dürfte dann nämlich in einer ganz anderen Liga unterwegs sein.


Die für unsere Erste am kommenden Spieltag anstehende Partie gegen den Tabellenführer SV Dringenberg hätte noch vor nicht allzu langer Zeit das Zeug zu einem Spitzenspiel gehabt, schließlich empfängt der Tabellendritte aus Jerxen-Orbke den bislang unangefochtenen Spitzenreiter. Neun Siege und lediglich ein Unentschieden stehen beim SVD derzeit zu Buche, viel besser kann ein Team nach zehn absolvierten Saisonspielen kaum dastehen. Mit einem weiteren Sieg in Jerxen-Orbke könnten die Jungs des Dringenberger Trainers Richard Soethe tatsächlich auch schon langsam den Meistersekt ordern, schließlich hat der erste Verfolger aus Horn-Bad Meinberg schon jetzt acht Punkte Rückstand auf die Spitze, dabei aber am Sonntag selbst noch ein schweres Auswärtsspiel beim arg angeschlagenen TuS Bad Driburg vor der Brust.

Und der Tabellendritte aus Jerxen-Orbke? So bitter das klingt, doch aufgrund der immer noch sehr vertrackten Personalsituation sowie einer am vergangenen Sonntag bei der 0:3-Niederlage im Bad Meinberger Waldstadion bei einigen Akteuren deutlich sichtbar gewordenen, aber bislang leider noch nicht gänzlich ergründeten Lethargie scheint SVE I derzeit nicht wettbewerbsfähig zu sein. Der SV Dringenberg muss daher für den nächsten Sonntag als klarer Favorit gehandelt werden, und selbst wenn Sportkameraden wie Max Schnitzerling, Damian Prochotta oder Pascal Höcker in die Reihen der Eintracht zurück kehren, glauben im Jerxer Lager derzeit wohl nur die allergrößten Optimisten daran, dass ausgerechnet diese momentan leicht strauchelnde Eintracht den Dringenberger Kreuzer, der in diesen Wochen und Monaten so unbeirrt und wirklich beindruckend  seine Kreise durch die Liga zieht, stoppen oder gar versenken kann. Im Gegenteil, leider deutet im Vorfeld des Spiels einiges darauf hin, dass die Insassen des, dem Vernehmen nach seit Tagen ausverkauften, Dringenberger Fanbusses am Sonntag eine entspannte und feuchtfröhliche Rückfahrt vor sich haben. Allein der Gedanke an eine jubelnd abreisende Gästeschar sollte aber eigentlich für eine echte Trotzreaktion des Jerxer Teams sorgen können – meint jedenfalls der Chronist. Der hätte übrigens auch nie an die Unsinkbarkeit der TITANIC geglaubt…;-)

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass es sich ein, den Jerxer Fußballsenioren seit jeher eng verbundenes, Jerxen-Orbker Brüderpaar mittleren Alters nicht hat nehmen lassen, die Erste nach dem Sonntagsspiel mal wieder zu einem gemeinsamen Essen einzuladen. Und das völlig unabhängig vom Ausgang der Begegnung!  

 

 

 

 


 


 

 Sonntag, 06. November

 

 

 

 

 

 

SpVg Hagen-Hardissen - SVE Jerxen-Orbke II

 

3:0

 

 

 

 

Offenbar frei nach dem Motto ‚mal hui – mal pfui’ fabrizierte unsere Zweite gestern zur Abwechselung mal wieder eine Pleite. Das Team der beiden Trainer Wolfgang Mertinat und Bernd Blühdorn unterlag bei der SpVg Hagen-Hardissen sang- und klanglos mit 0:3. ‚Einfach nur schlecht’- so kommentierte ein hörbar enttäuschter Wolfgang Mertinat die gestrige Leistung seiner Schützlinge. Dem soll an dieser Stelle dann auch einfach nichts mehr hinzugefügt werden...


Bereits am kommenden Sonntag endet für SVE II mit dem Auswärtsspiel bei der SpVg Hagen-Hardissen die diesjährige Hinserie . Sechs Jerxer Siegen stehen bislang ebenfalls sechs Niederlagen und zwei Unentschieden gegenüber. Zwanzig Punkte stehen momentan auf der Habenseite des Eintracht-Punktekontos, eine Bilanz, die sich durchaus noch verbessern lässt. Der Gegner vom Sonntag rangiert derzeit mit siebzehn Punkten auf Platz zehn der aktuellen Tabelle. Die Spielvereinigung, die recht verheißungsvoll in die Saison gestartet war, wird aber sicherlich die sich am Sonntag bietende Chance nutzen wollen, mit einem Heimsieg wieder zur oberen Tabellenhälfte aufzuschließen. Die Jerxer ihrerseits können allerdings mit dem Rückenwind aus dem zuletzt etwas überraschend gelandeten Heimsieg gegen den Hakedahler SV im Lagenser Vorort auflaufen. Eintracht-Trainer Wolfgang Mertinat, bei dem es sich prinzipiell um einen ausgeprägten Daueroptimisten handelt, wird insgeheim wohl auf einen Auswärtssieg spekulieren, der das Jerxer Team im Klassement wieder einen Schritt nach vorne bringen würde. Und in der Tat, die am Donnerstag gewonnen Trainingseindrücke lassen durchaus hoffen. Sollten die Jungs aus Jerxen-Orbke am Sonntag in Hagen-Hardissen ähnlich engagiert auftreten, dürften sie sich wohl kaum mit leeren Händen auf die Rückreise begeben müssen. Und selbst die Tatsache, dass sich am Wochenende wieder einige Spieler der Zweiten in der Bezirksliga versuchen dürfen, sollten dem ‚Unternehmen Auswärtssieg‘ keinen Abbruch tun.

 

 

 

 

 

 

Alle bisherigen Spielberichte der Ersten gibt es hier  

Alle bisherigen Spielberichte der Zweiten gibt es hier  

 

SV Eintracht Jerxen Orbke | Wir bewegen Detmold!